Ms. ‘Splosion Man – im Klassik-Test (360)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Anstatt einfach den alten ”Splosion Man zu reaktivieren, nahm sich Entwickler Twisted Pixel Namcos Pac-Man zum Vorbild und schuf ein weibliches Pendant: Ms. Splosion Man ist die rosa Version ihres Vorgängers, trägt eine große Schleife auf dem Kopf wie Ms. Pac-Man und punktet mit dem gleichen Talent wie ihr männlicher Kollege – sie explodiert. Das ist auch das Clevere an Ms. Splosion Man, denn die ­Explosionen sind echte Allzweck-Waffen. Ms. Splosion Man erledigt auf diese Art Gegner, sie springt und hält sich durch Explosionen länger in der Luft. Dreimal kann sie hochgehen, bevor sie sich auf dem Boden oder mithilfe von speziellen Objekten wieder aufladen muss.

Durch das ganze Spiel zieht sich eine manische Energie: Ms. Splosion Man wetzt wild los, singt gerne mal ein paar Spice-Girls-Zeilen, sammelt Schuhe und reißt Gags, die mal urkomisch, mal peinlich sind. Neue Elemente wie Grinding-Sequenzen auf Schienen, Fässer, die Euch durch Levels schießen, oder weit besser inszenierte, spielerisch interessantere Bosskämpfe sorgen für Mehrwert gegenüber Splosion Man.

Allerdings neigt das Spiel gerade bei den flotten Schienen-Sequenzen ein wenig zur Beliebigkeit: Mit Fingerspitzengefühl kommt Ihr dann kaum weiter, Eure einzige Chance ist es manchmal, die Passagen auswendig zu lernen. Dennoch macht Ms. Splosion Man eine ganze Menge richtig: Tolle Mehrspieler-Modi, gute Spielbarkeit und clever gestaltete Levels motivieren Euch, vor dem Bildschirm auszuharren – auch wenn die rosa Heldin letzten Endes nicht ganz mit der Präzision und dem Feintuning der Hüpf-Konkurrenz Marke Super Meat Boy oder gar Super Mario mithalten kann.

Ziemlich knackige, aber geschickt verbesserte Fortsetzung des knalligen Hüpfers.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

Galaga Legions DX – im Klassik-Test (360)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Wie Kollege Pac-Man bekam auch die Neuauflage der Weltraumfliegen-Ballerei für ihren Namco Generations-Auftritt ein DX-Feintuning verpasst. Das dermaßen aufpolierte Galaga Legions setzt nun ebenfalls auf kurze Abschnitte und Punktemaximierung sowie einen zusätzlichen Schuss Psychedelik in puncto Präsentation. Ihr ballert erneut im freien Raum auf außerirdische Feinde, deren wilde ­Kurvenmanöver kurz vorher angedeutet werden.

Anstatt Euch aber wie vor einigen Jahren einfach nur mit purer Feindmenge zu erschlagen, geht es jetzt einen Hauch strategischer und vor allem zugänglicher zur Sache. Das macht die flotte Ballerei unterhaltsamer und auch für Nicht-Kenner interessant, bleibt zugleich aber etwas oberflächlich.

Auf schnelle Partien und Zugänglichkeit getrimmte Neuauflage der Oldie-Ballerei.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound

Cubic Ninja – im Klassik-Test (3DS)

0
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Nach der Startladung hauseigener Marken schiebt Ubisoft einen Japan-Import für den 3DS nach: Cubic Ninja orientiert sich beim Spielprinzip unverkennbar an Super Monkey Ball, hebt sich durch einige Besonderheiten aber trotzdem deutlich ab. Ihr betrachtet die Levels aus der Seitenansicht, dennoch bewegt Ihr Euren würfelförmigen Star durch alle drei Dimen­sionen, also auch in die Tiefe bzw. aus ihr heraus. Um den trägen Helden anzutreiben, nutzt Ihr entweder die Kippsensoren des Handhelds und müsst dann das Gerät durchaus auch mal über den Kopf halten. Weil der (ohnehin nur sehr subtil eingesetzte) 3D-Effekt beim ständigen Gewackel häufig versagen würde, ist er in dieser Spielvariante deaktiviert. Alternativ greift Ihr auf Analogscheibe und Knöpfe zurück, was aber nicht besonders feinfühlig funktioniert.

So führt Ihr den Würfelninja durch 100 Abschnitte, bei denen zunehmend mehr Fallen auf dem Weg zum Ziel warten: Stacheln, Flammen, Elektrosperren und Gegner trachten Euch nach dem Leben. Meist steht Geschick im Mittelpunkt, Schalter­aufgaben sorgen eher mit Zeitdruck als intellektuellem Anspruch für Stress. Die sterile grafische Inszenierung und die trägen Bewegungen des Stars bremsen die Motivation – was angesichts des geringen Umfangs und der entsprechend kurzen Spielzeit aber nicht mehr stört.

Zurück
Nächste

Warhammer 40,000: Kill Team – im Klassik-Test (360)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Kaum ist der Twinstick-Shooter Warhammer 40.000: Kill Team online, schon setzt Publisher THQ das britische Entwicklerteam auf die Straße. Die Qualität des Titels kann nicht schuld sein, denn Kill Team punktet mit guter Grafik, dynamisch wechselnden Missions­zielen, abwechslungsreichem Spielablauf und griffiger, eingängiger Steuerung.

Warhammer wurde hier zu einem sauberen Arcade-­Actionspiel ­verarbeitet, das zwar nicht allzu umfangreich ist, aber über seine drei bis vier Stunden Spielzeit bestens mit wilden Schießereien und satten Sounds unterhält. Wem das nicht genug Anspruch ist, der tröstet sich ­damit, dass hier ein Extra-Schwert für den großen, bald erscheinenden Bruder Space Marine freigeschaltet werden kann.

Etwas kurzer, aber wuchtig inszenierter und gut zu steuernder Twinstick-Shooter.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

Apidya’ Special – im Test (PS5)

5
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, ,
USK:
Erschienen in:

Mit Apidya lieferte das Frankfurter Team ­Kaiko 1992 eines der besten Shoot’em-Ups für den Amiga ab. Die von japanischer Konsolen- und Arcade-Kost inspi­rierte Ballerei war zwar finanziell weniger erfolgreich als erhofft, wird von der Fangemeinde aber bis heute in Ehren gehalten. Ein junger Mann namens Stefan ­Becker war damals so begeistert, dass er Jahre später mit der Arbeit an einem Remaster begann, das nun mit dem Segen der damaligen Entwickler Peter Thierolf, Frank Matzke und Chris Hülsbeck fertiggestellt wurde.

Die Neuauflage behält Level­aufbau und Spielsys­teme bei, setzt aber aufs 16:9-Format. Einige Sprites wurden erhalten, andere neu gezeichnet, und wo das Amiga-Original einst vor allem auf Farbverläufe bei den Hintergründen setzte, erstrahlen jetzt aufwendig gepixelte Szenarien. Komponist Chris Hülsbeck setzte sich derweil ins Studio und arrangierte seine Kompositionen von 1992 neu. Ist Euch das zu viel Überarbeitung, versetzt Ihr Grafik und Sound auf Knopfdruck in ihren Amiga-Originalzustand, zudem stehen verschiedene Scanline- und Bloom-Filter bereit.

Spielerisch orientiert sich Apidya vor allem an Konamis Gradius. Abgeschossene Gegnerformationen hinterlassen gerne mal eine rote Blume, die den Extra-Anzeiger am unteren Bildschirmrand auffüllt. Auf Knopfdruck aktiviert Ihr dann das gerade markierte Upgrade. Auf Standard behält ”Apidya’ Special auch den knackigen Schwierigkeitsgrad des Originals bei. Ist er Euch zu hoch, dürft Ihr verschiedene Einstellungen vornehmen. Wie damals kann eine kleine Drohne von einem zweiten Spieler gesteuert werden.

Zurück
Nächste

When Sirens Fall Silent – für PS5 & XSX angekündigt

0

Publisher Wired Productions und Entwickler LKA stellen uns When Sirens Fall Silent für PS5 und Xbox Series X vor. Der zugehörige Trailer widmet sich vor allem der Story des psychologischen Horrorspiels.

When Sirens Fall Silent ist noch unterminiert.

Fate/Extra Record – Charakter-Trailer zu den Rivalen

0
Screenshot von Fate/Extra Record

Publisher Aniplex sowie die beiden Entwickler Meteorise und Type-Moon stellen uns in einem neuen Charakter-Trailer aus Fate/Extra Record vor. Konkret lernen wir hier Matou Shinji, Alice, Julius B. Harwey, Dan Blackmore, Gatou Monji, Leonardo B. Harwey, Rani VIII, Tohsaka Rin und ihre jeweiligen Diener kennen.

Fate/Extra Record erscheint am 28. Januar 2027 für PS4, PS5, Switch und Switch 2.

Spine – flotter Trailer

0

Entwickler und Publisher Nekki versorgt uns mit einem sehenswerten Trailer zu Spine. Darin bringt man uns die individuellen Anpassungsmöglichkeiten in flotten Sequenzen näher.

Spine erscheint im Sommer 2027 für PS5 und Xbox Series X. Die Switch-2-Portierung folgt irgendwann danach.

Williams Pinball Classics – im Klassik-Test (360)

0
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, ,
USK:
Erschienen in:

Überraschung: Stolze zwei Jahre nach der USA-Veröffentlichung schaffen es die Williams Pinball Classics doch noch nach Deutschland – und wirken prompt bereits altbacken. Das gilt nicht nur für die biedere Inszenierung inklusive virtueller Spielhalle: Mit der Ballphysik wäre man 2009 vielleicht noch rundum glücklich gewesen, heutzutage überzeugen auch Download-Titel wie Pinball FX 2 in dieser Hinsicht deutlich mehr. Bei den Williams-Tischen beschleicht Euch nämlich das kuriose Gefühl, dass die Silberkugel einerseits eine Spur zu schwer und zu träge ist, andererseits in voller Fahrt aber zu elastisch von Banden und Bumpern abprallt. Das macht die Partien latent hektisch und unruhig, immerhin verhält sich Euer Spielgerät aber auf allen ­Tischen gleich – wer sich dran gewöhnen will, kann das auch.

13 Geräte aus drei Dekaden stehen zur Wahl, die in puncto Layout überwiegend unspektakulär ausfallen: Rampen oder ungewöhnliche Gimmicks findet Ihr kaum, meist sind lediglich zwei Flipperarme vorhanden. Die optische Gestaltung ist meist grobschlächtig und mitunter unangenehm grellbunt. Zudem solltet Ihr Geduld mitbringen, denn zum Spielen der meisten Geräte benötigt Ihr Credits, die nur durch das Erfüllen von Zielen bei Matches gewonnen werden können.

Zurück
Nächste

Ancestors: The Humankind Odyssey – im Dezember auch für PS5, XSX & Switch 2

0

Publisher Fictions und Entwickler Panache Digital Games geben bekannt, dass Ancestors: The Humankind Odyssey am 8. Dezember auch für PS5, Xbox Series X und Switch 2 veröffentlicht wird. Die Umsetzungen locken mit frischen Features wie etwa einer Erzählung im Dokumentarstil, einem umfangreichen Fotomodus und Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit. Besagte Features werden uns jetzt schonmal per Trailer vorgestellt.

Ancestors: The Humankind Odyssey erschien bereits am 18. Dezember 2019 für PS4 und Xbox One.

Neueste Beiträge

Ms. ‘Splosion Man – im Klassik-Test (360)

Anstatt einfach den alten ”Splosion Man zu reaktivieren, nahm sich Entwickler Twisted Pixel Namcos Pac-Man zum Vorbild und schuf ein weibliches Pendant: Ms. Splosion...

Galaga Legions DX – im Klassik-Test (360)

Wie Kollege Pac-Man bekam auch die Neuauflage der Weltraumfliegen-Ballerei für ihren Namco Generations-Auftritt ein DX-Feintuning verpasst. Das dermaßen aufpolierte Galaga Legions setzt nun ebenfalls...

Cubic Ninja – im Klassik-Test (3DS)

Seite 1 Nach der Startladung hauseigener Marken schiebt Ubisoft einen Japan-Import für den 3DS nach: Cubic Ninja orientiert sich beim Spielprinzip unverkennbar an Super Monkey...

Warhammer 40,000: Kill Team – im Klassik-Test (360)

Kaum ist der Twinstick-Shooter Warhammer 40.000: Kill Team online, schon setzt Publisher THQ das britische Entwicklerteam auf die Straße. Die Qualität des Titels kann...

Apidya’ Special – im Test (PS5)

Seite 1 Mit Apidya lieferte das Frankfurter Team ­Kaiko 1992 eines der besten Shoot’em-Ups für den Amiga ab. Die von japanischer Konsolen- und Arcade-Kost inspi­rierte...