Sch**ß auf Nintendo NX und Zelda – Bahn frei für die spannendste Meldung des Tages:
Seit gut 18 Stunden überträgt BioWare Edmonton die Brutpflege eines Gänsepaares live ins Internet. Das Paar Kanada-Gänse hat sich auf dem Firmendach der Rollenspiel-Experten niedergelassen und dort ein Nest gebaut. Hinreißend, nicht?
Mittlerweile ist die Sonne in der Hauptstadt Albertas aufgegangen (einfach minus 8 Stunden rechnen) – deshalb haben wir mit der Vermeldung des Live-Streams auch gewartet, bis das Tageslicht die Szenerie erhellt. Namen haben die beiden Vögel von BioWare auch schon bekommen: Ganders, das Weibchen, sitzt brav auf dem Nest, während ihr Männchen Arishonk in naher Entfernung über Nest und Herzdame wacht.
Damit es nicht langweilig wird, wenn gerade mal nicht sooo viel passiert, ist das Live-Video mit epischer Mass Effect– und Dragon Age-Musik unterlegt. Und wenn Ihr damit Spaß habt, dann ist es sicher nicht schlecht, die Wildlife Rehabilitation Society of Edmonton zu unterstützen – rät uns und Euch das sympathische Entwicklerteam aus Kanada.




2007 und 2008 wurde die E3 bereits einmal konzeptionell verändert, statt einer großen Messe gab es mehrere Events an kleineren Veranstaltungsorten. Die Fachbesucher klagten über die Fahrerei, außerdem wurde der Vorwurf laut, dass die Messe so an Bedeutung verliere. 2009 kehrte man deshalb zur ursprünglichen Veranstaltungsform zurück. 2016 scheint sich der Trend wieder umzukehren, diesmal aber seitens der Hersteller. Electronic Arts wird nicht im LA Convention Center vertreten sein, stattdessen hält man im nahe gelegenen Club Nokia und parallel in London eine eigene dreitägige Veranstaltung namens EA Play ab, die auch für Privatbesucher zugänglich sein wird. In der Vergangenheit hatte EA einen der größten Stände der Messe. Und auch Activision bleibt der E3 fern, ihre Spiele werden zu Partnern wie Sony und Microsoft ausgelagert. Sind dies nach Nintendos Entscheidung 2013, keine Pressekonferenz mehr abzuhalten, die nächsten Schritte zur E3-Dezentralisierung? Hat sich im Internetzeitalter das Konzept einer klassischen Messe gar überlebt?



