Wie die NPD-Zahlen zeigen (nachzulesen bei VG247), gab es auch im März in den USA wieder das inzwischen gewohnte Bild: Auf der Hardwareseite lag die PS4 an der Sptze, während an der Softwarefront Battlefield: Hardline das Rennen machte.
Konkrete Zahlen dazu gab es diesmal von Sony nicht und Microsoft konterte nur bage, dass die Xbox One ihren Vorgänger in den Absatzzahlen schlage und die Xbox-Live-Nutzung im Jahresvergleich um 45 Prozent gestiegen sei. Nintendo blieb ebenfalls kryptisch und sagte, dass Hardwareverkäufe um 60 Prozent angezogen seien (3DS um 80 Prozent, Wii U um 20). Super Smash Bros. Wii U und Mario Kart 8 kämen auf 1,6 bzw. 1,9 Milionen abgesetzte Einheiten.
Generell gaben Hardwareverkäufe im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 311,1 Millionen Dollar nach (Heimkonsolen gar um 29 Prozent auf 104 Millionen Dollar), während im portablen Bereich ein Zuwachs von 71 Prozent verbucht werden konnte. Zu erklären ist dies hauptsächlich damit, dass der Hunger nach Next-Gen-Konsolen nicht ganz so stark wie der Werteverfall der alten Konsolen ist.
Die Softwarecharts sehen so aus:
- Battlefield: Hardline (Xbox One, PS4, Xbox 360, PS3, PC)
- Bloodborne (PS4)
- Grand Theft Auto V (Xbox One, PS4, Xbox 360, PS3)
- Mario Party 10 (Wii U)
- Call of Duty: Advanced Warfare (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3, PC)
- MLB 15: The Show (PS4, PS3)
- Minecraft (Xbox 360, PS3, Xbox One, PS4)
- NBA 2K15 (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3, PC)
- Borderlands: The Handsome Collection (PS4, Xbox One)
- Final Fantasy: Type-0 HD (PS4, Xbox One)
Hervorzuheben wäre der starke zweite Platz von Bloodborne, da es sich um einen Exklusivtitel handelt, der zudem noch gegen Ende des Monats erschien (außerdem muss im Hinterkopf behalten werden, dass in dieser Liste nur physische Verkäufe berücksichtigt werden und Digitalverkäufe kein Gewicht haben). Von Mario Party 10 konnten laut Nintendo in den ersten zwei Wochen 290.000 Einheiten verkauft werden. Grundsätzlich stieg der Umsatz mit Next-Gen-Software im Vergleich zum letzten Jahr um 58 Prozent an.
Zum Abschluiss, wie immer, noch ein paar generelle Zahlen:
Insgesamt fiel der Gesamtumsatz im Vergleich zum März 2014 um sechs Prozent auf 963,7 Millionen Dollar. Hardware gab, wie oben bereits erwähnt, um 21 Prozent auf 311,1 Millionen Dollar nach und der Umsatz mit Software ging um drei Prozent auf 395,4 Millionen Dollar zurück. Einziger Gewinner ist das Zubehörsegment mit 15 Prozent auf 257,2 Millionen Dollar.