Tony Hawk: SHRED – im Klassik-Test (360)

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Screenshot von Tony Hawk: SHRED
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Tony Hawk und Activision lassen sich von der Kritik an Tony Hawk: RIDE nicht abschrecken und starten mit SHRED einen neuen Versuch, den Skateboard-Controller zu etablieren. Besitzer des RIDE-Bretts benutzen ihre Peripherie auch mit dem neuen Titel, Erstkunden greifen zum Bundle aus Skateboard und Spiel.

Spielerisch und optisch bleibt die Brettsport-Umsetzung in der Kinderstube hängen. Tricks löst Ihr durch Ollies und Nollies, also das Anheben von Nase oder Heck des Skateboards, aus. Zusätzlich kippt Ihr das Board nach links und rechts und verdeckt für Grabs einen der Sensoren, die sich an allen vier Seiten des Bretts befinden. Einfache Kunststücke führt Ihr recht präzise aus, komplexe Bewegungen und Kombinationen sind aber durch die mangelhafte Abfrage Glücksache. Da hilft auch das neue HUD nicht, das Euch die Belastung des Bretts genauer anzeigt. Für Grinds springt Ihr einfach per Ollie auf eine Kante, balancieren müsst Ihr nicht. In den ersten beiden der vier freischaltbaren Steuerungsarten nimmt Euch das Spiel sogar das Lenken ab und Ihr fahrt wie an der Schnur gezogen durch die kunter­bunten, tunnelartigen Levels. Auf der höchsten Schwierigkeitsstufe steuert Ihr Euren Skater selbst, dafür sind dann Stürze und verpasste Sprünge an der Tagesordnung.

Zusätzlich bietet das neue Tony Hawk zum ersten Mal einen Snowboard-Modus, der sich bis auf die unterschiedliche Optik in den vier Schnee-Levels aber genauso anfühlt wie die gewohnte Skater-Kost. Ihr fahrt Pisten und Rampen hinab, ­wackelt bei Sprüngen auf dem Brett in alle Richtungen und kassiert dafür hohe Punktzahlen und ein Lob von verschiedenen Funsportlern, die Tony Hawk zu kleinen Video-Einblendungen verdonnert hat.

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