Faith: The Unholy Trilogy – PS5-Fassung erscheint

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Artwork zu Faith: The Unholy Trinity

Auf Switch und XSX darf schon länger pixelig gegruselt werden, nun holt New Blood Interactive auch PS5-Jünger ins Boot: Auf ihrer Konsole erscheint Faith: The Unholy Trinity diesen Freitag, den 9. April.

Voodoo Dice – im Klassik-Test (PS3 / 360 / Wii / PSP)

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Screenshot von Voodoo Dice
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Ihr lenkt einen Würfel durch in rechteckige Felder aufgeteilte Szenarien mit der Aufgabe, möglichst schnell das Ziel zu erreichen. Dabei habt Ihr es mit etlichen Hindernissen zu tun: Förderbänder transportieren Euch quer durch die Levels, Schalter wollen betätigt und Gegenstände verschoben werden. Das häufigste Hindernis sind Würfel mit Zahlen: Nur wenn Ihr neben ihnen steht und oben die gleiche Zahl anzeigt, verschwinden diese.

Voodoo Dice ist ein amüsantes Puzzle-Spiel mit netter Grundidee, das unter vermeidbaren Problemen leidet: Es kann vorkommen, dass Ihr Euch in eine Sackgasse manövriert und einen der großen Level grummelnd neu starten müsst, später nerven lästige Zeitlimits. Generell will die Jagd nach Bestzeiten nicht so recht mit dem knobellastigen Spielprinzip harmonieren – eine Herausforderung, die Levels in möglichst wenigen Zügen zu beenden, wäre interessanter gewesen. Habt Ihr Euch mit den Eigenheiten des Spiels arrangiert, dann ist das grafisch gefällige Voodoo Dice eine interessante und später auch komplexe Herausforderung. Wer aber kein geborenes Geo­metrie-Talent ist, spielt (auf Xbox 360) erst die Demo.

Kniffliges wie interessantes Roll-den-Würfel-Abenteuer für Könner .

Singleplayer60
Multiplayer
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Frostpunk – Switch-Umsetzung angekündigt

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Screenshot von Frostpunk

Besser spät als nie: Das erste Frostpunk erschien bereits 2019 für PS4 & Co. (und die Fortsetzung gibt es auch bereits auf PS5 & Co.), doch Nintendo-Besitzer bekamen die hochwertige Aufbausim nicht zu Gesicht.

Das ändert sich aber nun doch noch, denn 11 bit studios hat endlich eine Umsetzung angekündigt – nur wann genau die kommen wird, das lässt man bislang offen.

Pathologic 3 – im Test (PS5)

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Daniil Dankovsky, ein ­Bachelor der Medizin, beschäftigt sich mit dem Thema der Unsterblichkeit. Er ­reist in ein russisches Steppendorf, um dort einen solchen Mann zu finden. Der ist jedoch kurioserweise tot und kurz nach Daniils Ankunft bricht eine mysteriöse Seuche aus, die es innerhalb von zwölf Tagen zu bekämpfen gilt. Wie es sich für einen Mann der Medizin gehört, wird dabei statt mit einem Püsterich zu hantieren, per Mikroskop untersucht und wissenschaftlich gearbeitet. ­Monster und andere Gegner sind vorhanden, doch Kämpfe eher selten. Und es gibt einen Twist: Ab einer bestimmten Stelle der Handlung wird es möglich, in der Zeit zurückzureisen, um die Geschehnisse jedes Tages zu verändern und die Seuche einzudämmen.

Die Krankheit wirkt sich dabei auf den Gemütszustand unseres Arztes aus. Sie zehrt ständig an seiner Vitalität und macht ihn zunehmend depressiver. Das äußert sich nicht nur durch langsameres Lauftempo, sondern bringt ihn dazu, sich eine Pistole in den Mund zu stecken, wenn der zugehörige Balken voll ausschlägt. Dagegen helfen Aufputschmittel, die hier und da herumliegen. Schlägt der Balken allerdings zu sehr in die andere Richtung aus, bewegt Daniil sich nicht nur schneller, sondern die zusätzliche Energie beeinflusst sein Herz negativ, was ebenfalls zum Tod führen kann. Auch die vielen Dialoge mit ihren zahlreichen Antwortmöglichkeiten können sich auf den Gemütszustand auswirken.

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DeathSpank – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Entwickler-Urgestein Ron Gilbert bezeichnet sein jüngstes Projekt als Mischung aus Monkey Island und Diablo. Damit schraubt er die Erwartungshaltung an DeathSpank hoch, doch einen Gefallen tut er dem schrägen Hack’n’Slay damit nicht. Denn obwohl dem Abenteuer die Inspirationen anzumerken sind, kommt es an beide Vorlagen nicht heran. Als titelgebender Held marschiert Ihr durch weitläufige Landschaften: Der Horizont krümmt sich bereits wenige Meter vor Euch, Pflanzen und Gebäude stehen als 2D-Aufsteller in der Gegend – das ist einfallsreich und sieht schick aus. Weit weniger Fantasie hatten die Entwickler beim Rest. DeathSpanks Aufgaben beschränken sich meist darauf, weite Wege zurückzulegen, Sachen zu sammeln und Monster zu verprügeln. Das Kampfsystem erlaubt, auf jeden der vier Hauptknöpfe eine Waffe zu legen und zu kombinieren – in der Praxis wird meist wildes Gehaue ­daraus. Auch eine vernünftige Treffer-Rückmeldung fehlt, was gerade bei ­starken Gegnern schon mal zum plötzlichen Heldentod führt.

Weitere kuriose Design-Entscheidungen sorgen für Stirnrunzeln: So ist das Inventar unhandlich zu bedienen und die Karte wenig hilfreich. Nach dem Ableben startet Ihr mit einem Viertel der möglichen Lebensenergie. Kraft spendende Items müsst Ihr in mehreren Happen verzehren, was sich unnötig hinzieht. Das kostet das Abenteuer Sympathien, selbst die humorigen (aber nur englischen) Dialoge gleichen das nur bedingt aus.

Humorvoll inszeniertes Hack’n’Slay, dem es an Abwechslung und Feintuning mangelt.

Singleplayer60
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Mario Tennis Fever – im Test (Switch 2)

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Als erster Vertreter aus der Klempner-Sportspielriege für die ­neueste Nintendo-Konsolengeneration schlägt Mario Tennis Fever auf, wofür das Entwicklerteam Camelot nach langjährigem Tiefschlaf wieder aufgeweckt wurde. Zuletzt werkelte man dort an Mario Golf: Super Rush (2021) und Mario Tennis Aces (2018). Dass Letzteres weitgehend die Basis für die neue Filzball-Episode bildet, dürfte kaum überraschen. Die grundlegende Steuerung mit Topspin, Slice und geraden Schlägen, die über verschieden lange Knopfdrücke variiert werden, sowie Lobs und Stopps, die komplizierter auszuführen sind, hat man beibehalten. Entfernt wurden die Sonderschläge, für die man erst Energie aufbauen musste. Die sogenannten ”Fever-Schläger” ersetzen diese nun als zentrales neues Gimmick. Vor dem Match wählt Ihr auf Wunsch ein solches Exemplar als Spielgerät und wenn Ihr mit genug Power draufhaut, werden in der Regel sehr wirkungsstarke Effekte ausgelöst, die den Gegner (oder Euch, falls der erfolgreich kontert) eine Weile benachteiligen können. Das reicht von rutschigen Eisflächen oder Feuerstellen auf dem Platz über auftauchende Pilze, die die Spielfigur bei Berührung verkleinern, bis hin zu Tornados, die Ballflug oder Eure Bewegung beeinträchtigen – weniger wäre für unser Empfinden hier mehr gewesen. Ansonsten wurden viele kleinere Eigenheiten beibehalten: Bälle ins Aus zu schießen, ist nahezu unmöglich, bei lokalen Matches mit zwei Spielern aufwärts kommt zwingend Splitscreen zum Einsatz, die alternative ”Realmodus”-Steuerung mit Joy-Cons lässt Tiefgang vermissen. Positiv anzumerken ist, dass es nun eine zweite optionale Kameraperspektive gibt und freie Matches über mehrere Sätze in voller Länge gehen dürfen.

Überzeugen können diesmal auch Umfang und Spielmodi-Auswahl. 38 Spieler, fast ebenso viele Schläge und 14 Plätze sind in dieser Hinsicht vorbildlich – genauso wie die Handvoll skurriler Matchtypen im ”Spezialmix” oder die ”Missionstürme”, bei denen gewitzte kurze Aufgaben auf Euch warten. Als eher durchwachsen erweist sich dagegen das Abenteuer, bei dem Ihr in die Rolle von Baby-Mario schlüpft. Anfangs werdet Ihr im Rahmen einer ­banal-drögen Story durch ein langatmiges Quasi-Tutorial gescheucht inklusive einer Reihe erstaunlich uncharmanter Trainings-Disziplinen. Danach latscht Ihr durch typische Mario-Szenarien und bekommt ein paar Minispiele und Bosskämpfe vorgesetzt, die ebenfalls wenig Einfallsreichtum versprühen. Zudem habt Ihr bei denen wie auch in den Handvoll eingestreuten ­Matches häufig zwingend einen CPU-Mitstreiter an Eurer Seite, dessen Verhalten zwischen hilfreich und hinderlich schwankt.

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State of Decay 3 – mehrere Alpha-Tests angekündigt

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Artwork von State of Decay 3

Es ist tatsächlich nicht tot: Die Undead Labs haben verkündet, das Ihr vor Urzeiten (genauer gesagt: 2020) angekündigtes Zombie-Survival-Spiel State of Decay 3 nicht nur weiterhin existiert, sondern auch eine Reihe Alpha-Tests durchführen wird – bereits ab Mai soll der erste davon stattfinden.

Wer sich dafür ingteressiert, kann mit etwas Glück sogar dabei mitwirken: Auf der offiziellen Webseite kann man sich für eine Teilnahme bewerben. Wer nicht auserwählt wird, bleiubt auf der Liste vermerkt und soll “im Laufe des Jahres” noch viele weitere Chancen haben.

Wann State of Decay 3 dann mal tatsächlich erscheint und ob wie einst gedacht nur Xbox oder doch auch gleich für PS5, bleibt abzuwarten.

Pure Football – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Mann jagen 90 Minuten einem Ball hinterher und am Ende gewinnen immer die Deutschen. Pure Football straft das legendäre Zitat von Gary Lineker gleich im doppelten Sinne Lügen. Erstens dauern die Spiele bei Ubisofts Spaß-Gebolze drei bis fünf Minuten und zweitens stehen zehn Spieler auf dem Platz.

Die Regeln sind simpel: Gewinne mit allen verfügbaren Mitteln. Einen Schiedsrichter sucht Ihr vergeblich, dafür füllt sich bei harten Tacklings eine Anzeige. Ist diese voll, gibt es einen Elfmeter. Um schadlos durch die gegnerischen Abwehrreihen zu kommen, bieten sich Tricks, schnelles Passspiel und kurze Sprints an. Vor dem Tor prüft Ihr dann mit einem Kunstschuss oder einfach mit purer Gewalt den Torwart. Durch vergebene Schüsse ladet Ihr einen ’Pure’-Schuss auf, der schwerer zu halten ist.

Die Ballhatz spielt sich flott, die Spieler reagieren aber verzögert. Um Erfolg zu haben, ist Einarbeitungszeit notwendig: Die Steuerung wirkt hakelig und sorgt gerade bei der Abwehrarbeit für Frustmomente. Zum Lernen eignet sich der ­Karriere-­Modus, in dem Ihr Euer selbst erstelltes Team zusammen mit Eurem Alter Ego zur WM nach Afrika schießt. Dazu spielt Ihr verschiedene Turniere und Herausforderungen. Als Belohnung winken bessere Spieler, die Ihr in Eure Mannschaft integrieren dürft. Online ladet Ihr Euch die Fußballer anderer Spieler herunter, Duelle ruckeln jedoch sehr stark und machen kaum Spaß.

Die Grafik vermittelt echtes Arcade-Gefühl: Die Athleten präsentieren sich im Comicdesign, sind aber stets an ihre realen Vorbilder angelehnt. Auch die Arenen sind schön und abwechslungsreich gestaltet.

Pure Football ist ein modernes, nicht ganz so einsteigerfreundliches Nintendo World Cup: Kleine Spielerkader, eine abgedrehte Optik, Fouls im Sekundentakt und Kunstschüsse waren schon anno 1991 die Zutaten für den Fußball-Dauerbrenner auf dem NES. Gut genug für eine Halbzeitpause.

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Neue Spiele der Woche: 6. bis 12. April 2026

Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 5:

  • Starfield (Bethesda)

…für Nintendo Switch:

  • Ion Fury: Double Shot Edition (3D Realms)

Green Day: Rock Band – im Klassik-Test (PS3 / 360 / Wii)

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Screenshot von Green Day: Rock Band
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Die Rock Band-Entwickler Harmonix machen mit ihren bandspezifischen Ablegern keine halben Sachen: Nach den legendä­ren Beatles im letzten Jahr kommt diesmal eine Gruppe der Gegenwart dran, die flottere Töne anschlägt – Green Day ist seit über 15 Jahren das Sinnbild für kommerziell erfolgreichen Punkrock. Das Trio Billie Joe Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool wird genauso liebevoll in Szene gesetzt wie die britischen Pilzköpfe. Green Day: Rock Band setzt Euch 47 Songs der Namensgeber vor, anders als bei Guitar Hero bleiben andere Interpreten außen vor. Das Debüt-Album ”Dookie“ sowie das sensationell erfolgreiche Comeback ”American Idiot“ sind komplett vertreten, dazu gesellen sich alle weiteren relevanten Songs sowie der Großteil der aktuellen ”21st Century Breakdown“-Scheibe. Letztere kann mit bereits erhältlichen Download-Titeln komplettiert werden, die dann auch mit mehrstimmigem Gesang funktionieren – genau wie bei Beatles: Rock Band dürfen bei einigen Titeln wieder bis zu drei Musikanten ins Mikro röhren. Außerdem erfreulich: Alle Songs lassen sich auf die Festplatte exportieren und sind somit in früheren Rock Band-Teilen nutzbar.

Die Karriere ist etwas flexibler in­s­zeniert als bei den Beatles: Ihr wählt von Beginn an zwischen den drei Auftrittsorten und schaltet dort nach und nach die jeweiligen Songs frei. Damit qualifiziert Ihr Euch für ­Heraus­forderungen, in denen z.B. eine Mindestsumme an Sternen erzielt werden muss, um Extras freizuschalten. Neben einer Wagenladung Fotos, die jedoch mangels dazugehöriger Text­anekdoten nicht sonderlich spannend sind, erwarten Euch Videoschnipsel von frühen Interviews, Konzertauftritten und Outtakes. Spielerisch hält sich die Abwechslung bei Green Day in überschaubaren Grenzen: Vor allem die frühen Gitarrenparts fallen recht gleichförmig aus – bei Punkmusik wenig überraschend. Erst die neueren Songs warten mit experimentelleren Abschnitten auf, die mehr Pfiff reinbringen und auch Könner ordentlich fordern.

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