Cliff Bleszinski: DLC auf der Spieledisc gehört heute leider dazu

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Im Gespräch mit Gamespot stellt der kreative Kopf der Gears of War-Reihe klar, dass er kein Fan dieser Vorgehensweise ist, sie aber ein “notwendiges Übel” der Arbeitsweise in der Spieleindustrie ist. Grund dafür sei u.a. die Logistik bei Entwicklern, die nur an einem Spiel arbeiten: Wenn sich nämlich dem Ende nähere, seien viele Team-Mitglieder über Monate hinweg ohne feste Aufgabe – und die bräuchten dann eine Beschäftigung, die eben auch in DLC gleich zur Veröffentlichung des Spiels resultieren kann.

Aus Kompatibilitätsgründen sei es dann häufig notwendig, dass sich zumindest Teile dieser Zusatz-Inhalte bereits auf dert Spieldisc befinden müssten – er nennt das eine “häßliche Wahrheit” der Spieleindustrie. Ändern ließe sich das wohl nur durch das komplette Wechseln auf reine Download-Spiele, doch das dürfte so schnell nicht passieren.

Neue Studie bestätigt: Reale Gewalt und Videospiele haben wohl nichts miteinander zu tun

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Gerade in Verbindung mit jugendlichen Straftaten werden immer wieder Verknüpfungen zu entsprechenden Videospielen gezogen, die der Täter vorher konsumierte. Nun hat eine Studie ergeben, dass dies nicht zwingend etwas miteinander zu tun haben muss: So berichtet ScienceDaily, dass diese an der University of Goethe in Schweden durchgeführt wurde und mehrere hundert Stunden lang Videospiel-Wettkämpfe im Mittelpunkt standen.

Laut einem der Wissenschaftler, Jonas Ivarsson, kam dabei heraus, dass die Spieler über außerordentlich gute Reflexe und Koordinationsfähigkeiten verfügten. Solche, die sich aggresiv verhielten, schnitten allerdings nichts sonderlich gut ab, was auf das reale Leben übertragen analoge Schlüsse zulassen würde. Wer dort nämlich ebenso handele, habe mitunter auch keinen Erfolg, wodurch diverse Studien zu diesem Thema ad absurdum geführt werden würden.

Es ist im Prinzip ein alter Hut: Monatlich werden Studien veröffentlicht, die die Wirkung von Videospielen positiv oder negativ beurteilen. Warten wir also ab, bis unser Hobby im Gegenzug das nächste Mal wieder eins auf den Deckel bekommt.

!nside !ndies #005 – Space Debris

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Bei diesem Game geht es um Tempo und Geschicklichkeit. Der Spielaufbau erinnert an gängige Twin-Stick-Shooter, jedoch wird hier nicht geschossen. Stattdessen steuert Ihr ein, an ein Rad erinnerndes, Symbol über den Bildschirm und versucht, herumfliegende Quadrate, Dreiecke, Kreise und andere geometrische Formen einzufangen. Dies geschieht, indem Ihr auf Tastendruck beginnt, eine Linie auf den Schirm zu zeichnen. Stößt ein Symbol an diese Linie, bleibt es hängen. Nun gilt es nur noch, die beiden losen Enden Eures Konstruktes zu verbinden und möglichst viele Eurer “Gefangenen” darin einzuschließen – schon gibt es jede Menge Punkte, gleiche Elemente verschaffen Euch hier einen Bonus.

Die Grafik von Space Debris ist eher zweckmäßig als schön, und auch der Sound bewegt sich nur auf erträglichem Niveau. Doch das habt Ihr bal eh vergessen, wenn Ihr versucht, den Highscore zu knacken. Dabei dürft Ihr auch begrenzt auf Smartbombs zurückgreifen. Berührt Ihr allerdings eine Form, büßt Ihr ein Leben ein. Herumfliegende Power-Ups können eingesammelt werden und verhelfen Euch z. B. zu höherem Tempo.

Entwickler: Thunderfish Entertainment

Preis: 80 MS-Punkte

M! sagt: für zwischendurch

Commodore-Gründer Jack Tramiel gestorben

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Er hatte den Holocaust überlebt, Commodore gegründet und Atari gekauft, doch jetzt ist er von uns gegangen: Die Rede ist von Jack Tramiel, der am Sonntag im Alter von 83 Jahren starb.

Als Jacek Trzmiel geboren, emigrierte Tramiel nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in die USA und kaufte dort einen Laden in der Bronx, den er, angelehnt an seine vorherige Karriere beim Militär, Commodore Portable Typewriter nannte. Zunächst kümmerte man sich vorzugsweise um den Import von Schreibmaschinen aus Europa, dann waren elektronische Taschenrechner an der Reihe – und schließlich verantwortete Tramiel die Entstehen von u.a. VC20 und C64, durch die Millionen Teenies erstmals intensiver in den Genuss von Videospielen kamen.

Anfang 1984 schied er bei Commodore aus und kaufte Atari, das er mit seinen drei Söhnen Leonard, Sam und Garry Tramiel zwölf Jahre lang führte. In dieser Zeit versuchte er sich auch an der Etablierung des Jaguar-Handhelds. Zuletzt lebte Tramiel in Monte Sereno, Kalifornien.

Ohne die teilweise recht kontrovers agierende Größe der Heimcomputer-Ära würde unser Hobby wohl deutlich anders aussehen – wer sich noch detaillierter über das Schaffen von Jack Tramiel informieren möchte, dem sei darum u.a. sein Wikipedia-Eintrag empfohlen.

[Bild]

Überraschung: Lost Planet 3 kommt!

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Inzwischen sickern hier und da Infos von Capcoms unlängst abgehaltener Captivate-Veranstaltung durch, auf der tatsächlich auch ein paar Überraschungen warteten: So gibt es nun einen Trailer zu Lost Planet 3 zu sehen, der hoffentlich nicht schon wieder verschwunden ist, wenn Ihr das hier lest.

So oder so haben wir noch einen Infobrocken: Als Entwickler dafür sind wohl Spark Unlimited tätig – jenes Team, das uns solche “Perlen” wie Legendary und Turning Point: Fall of Liberty beschert hat. Aber gut, wer sich vom zweiten Lost Planet noch nicht verprellt fühlte, kann das vielleicht jetzt nachholen…

Ein genauer Termin für Lost Planet 3 steht noch nicht fest – 2013 soll es soweit sein.

Befreiungsschlag? Sony will angeblich 10.000 Stellen streichen

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Wie diverse Quellen, etwa die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei oder Associated Press, inzwischen einstimmig berichten, wird Sony angeblich bis März nächsten Jahre 10.000 Arbeitsplätze streichen, was rund sechs Prozent der Belegschaft entspräche. Die Hälfte davon entiele auf den Chemie- und LCD-Bereich, der Rest verteile sich auf die übrigen Konzernbereiche. CEO Kazuo Hirai soll dies in einer Pressekonferenz am Donnerstag bekanntgeben.

In nackten Zahlen ausgedrückt sieht Sonys Lage folgendermaßen aus: Der PlayStation-Konzern musste alleine für das letzte Quartal des Jahres 2011 erneut einen Verlust vermelden, diesmal belief er sich auf rund 1,6 Milliarden Dollar bzw. 1,3 Milliarden Britische Pfund oder 2,1 Milliarden Dollar. Für das bald endende laufende Geschäftsjahr rechnet man ebenfalls mit einer dicken roten Zahl in der Endabrechnung, was das vierte Mal in Folge wäre. Hauptverantwortlich dafür sind Einbrüche im Geschäft mit Fernsehern.

Konsequenz soll wiegesagt die Streichung von 10.000 Stellen sein, wozu sich Sprecher Yoko Yasukouchi jedoch nicht äußerte. Bisher war lediglich die Umverteilung von 5.000 Angestellten der Chemie-Sparte sowie Umstrukturierungen in Thailand bestätigt worden. Außerdem war das Ende des Entwicklerstudio Ziper Interactive vergangene Woche offiziell beschlossene Sache.

Die aktuellen UK-Charts: Möge die (Fuchtel-)Macht mit euch sein!

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Das EA-Impierum muss sich geschlagen geben, denn die Kinect-Rebellen übernehmen jetzt die Spitze! Auch sonst ist interessant zu sehen, was sich im Oster-Wahnsinn an älteren Titeln wieder nach oben gearbeitet hat. Vom 2. März bis 8. April wurden auf der Insel folgende Spiele am meisten gekauft:

  1. Kinect Star Wars (360)
  2. Mass Effect 3 (360)
  3. FIFA Street (360)
  4. FIFA Street (PS3)
  5. FIFA 12 (360)
  6. Tiger Woods PGA Tour 13 (360)
  7. FIFA 12 (PS3)
  8. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (Wii)
  9. Mass Effect 3 (PS3)
  10. Call of Duty: Modern Warfare 3 (360)
  11. Battlefield 3 (360)
  12. Moshi Monsters: Moshling Zoo (DS)
  13. Mario Party 9 (Wii)
  14. SSX (360)
  15. Tiger Woods PGA Tour 13 (PS3)
  16. SSX (PS3)
  17. Call of Duty: Modern Warfare 3 (PS3)
  18. Saints Row: The Third (360)
  19. The Elder Scrolls V: Skyrim (360)
  20. Just Dance 3 (Wii)
  21. Super Mario 3D Land (3DS)
  22. Battlefield 3 (PS3)
  23. The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3)
  24. Mario Kart 7 (3DS)
  25. Kinect Rush (360)

Gears of War: Exile wird nicht erscheinen

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Eigentlich schade, das hätte zumindest als Kuriosität durchaus interessant werden können: Wie Cliff Bleszinski, Design Director bei Epic, gegenüber GameSpot bestätigte, wird Gears of War: Exile nicht mehr erscheinen. Das in North Carolina ansässige Entwicklerstudio Cary hat die Entwicklungsarbeiten daran inzwischen eingestellt.

Offiziell war der Titel nie angekündigt worden, lediglich ein entsprechendes Trademark wurde im Januar 2011 gesichtet. Gerüchteweise sollte es sich dabei um einen On-Rail-Shooter für Kinect handeln.

Gerücht: Erscheint GTA V im Oktober?

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LinkedIn hat sich in der Vergangenheit hin und wieder als verlässliche Quelle für Releasetermine entpuppt – vielleicht ist es diesmal ja wieder so? Wie nämlich der dortige Lebenslauf von Alex O’Dwyer (siehe oben), Character Animator bei Rockstar, offenbart, soll demnach GTA V im Oktober erscheinen.

Das Profil wurde inzwischen leider wieder gelöscht und Rockstar hat die Meldung bis dato natürlich auch nicht kommentiert.

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