In den Konsolen-Verkaufscharts liegt die PlayStation 3 hinter der Xbox 360 und weit hinter Nintendos Wii. Das kümmert Sony allerdings wenig – denn sie sind auf Profit aus. Ganz im Gegensatz zu den Mitbewerbern, die auf Marktanteile schielen, sagt Peter Dille, Marketingchef bei Sony Computer Entertainment America.
„Es ist ein offenes Geheimnis, dass unser Mutterkonzern Sony den Fokus auf Profit legt – das begrenzt natürlich unseren Handlungsspielraum, was die Preispolitik und Promotion der PlayStation 3 anbelangt. Unser Konkurrent legt eine aggressive Preispolitik an den Tag und packt zu seiner Hardware zwei, drei, vier Spiele mit bei. Das kostet eine Menge Geld. Unser Ziel ist eben Profit und der Fokus der Konkurrenz liegt auf Marktanteile.“
Hören nur wir da leichtes Bedauern heraus, dass die PlayStation 3 selbst nach Meinung von führenden Sony-Mitarbeitern zu teuer ist? Die kommende PS3-Preissenkung ist zumindest ein heißes Gerücht selbst unter Branchenkennern.










Das fröhliche Fusionieren im Videospielsektor geht weiter: Diese Woche schlägt der japanische Großkonzern Namco-Bandai zu und schluckt die Nippon-Zentrale des kleineren Herstellers D3. Mit dem Kauf von knapp 20.000 Anteilen zum Gesamtwert von umgerechnet 9,6 Millionen Euro wurde Namcos Anteil an der Firma auf 95% aufgestockt. In welcher Form die Übernahme Auswirkungen auf die europäischen und die amerikanischen Niederlassungen von D3 hat, wurde nicht weiter ausgeführt
Retro-Liebhaber aufgemerkt: Wer sich für alte Konsolen und deren Technik interessiert und beim Namen ‘VCS 2600’ nicht an ein Küchenmaschine denkt, dem sei das neue Buch “Racing the Beam: The Atari Video Computer System” ans Herz gelegt.














