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Kapitel 3: Gelobt sei die Sonne

Einzigartig und unvergesslich werden die ”Soulsborne”-Titel auch durch die NPCs mit ihren verworrenen, oftmals tragischen Quest­reihen, Bossgegner (meist menschliche) mit ausladenden Hintergrundgeschichten und ein Storytelling, das sich zum Großteil aus Itembeschreibungen und sparsamen Dialogen speist – kinoreife Zwischensequenzen mit ausgiebigem Gequatsche gibt es hier nicht. Dennoch sollte man nicht vorschnell urteilen und die Tiefe unterschätzen, die in den Geschichten um die Personen und die Welten steckt. Nur als Beispiel: Die von ”Redgrave” akribisch recherchierte und detektivisch zusammengesetzte Bloodborne-Story umfasst 103 DIN-A4-Seiten und ist unter dem Namen ”The Paleblood Hunt” quasi zum heiligen Gral in der Community geworden (mehr dazu im Kasten ”Lesestoff”). Seine Philosophie im Umgang mit Geschichten erklärt Miyazaki am Beispiel von Dark Souls im Game-no-Shokutaku-Pod­cast: ”Ich möchte kein Spiel machen, das der Geschichte hinterherläuft. Deshalb haben wir darauf verzichtet, zu viele Informationen einzubauen, und die Hinweise wurden vage gehalten, damit der Spieler ’eins mit der Geschichte wird’. Wir haben nur in bestimmten Bereichen Informationen gegeben, um die Fantasie des Spielers anzuregen. Also… für diejenigen, die die Geschichte kennenlernen wollen, gibt es eine Menge Hinweise. Die Frage ist nur, wo man sie findet. Viele Informationen sind hier und da in Gegenstandsbeschreibungen zu finden. Wenn sie mehr wissen wollen, möchte ich, dass die Spieler sie lesen.”

Im selben Podcast erzählt Miyazaki auch, dass der Ritter Solaire von Astora aus Dark Souls sein Lieblingscharakter ist. Und damit ist er nicht allein: Der meist positiv gestimmte Kerl mit auffälligem Sonnenemblem auf der Brust und kecker roter Feder am Kübelhelm dürfte ”Soulsborne”-übergreifender Fanliebling sein. Laut Miyazaki war das einprägsame Design des Helden schnell erledigt, wie er der Famitsu verrät: ”Der Entwurf für das Eisen- und Sonnenset verlief äußerst reibungslos. Ich hatte das Gefühl, dass wir uns über die Hauptelemente einig waren: das große Sonnensymbol und der uneinheitliche, fast ­handgemachte Look, sodass das Design bemerkenswert schnell entstand.” Ebenso prägend wie sein Äußeres ist Solaires ”Gelobt sei die Sonne”-Geste, die er ausführt, wenn man ihn zu einem Bosskampf herbeiruft. Dabei erhebt er sich aus der Hocke mit ausgestreckten Armen, bis er aufrecht steht und die Arme jeweils im 45-Grad-Winkel abgespreizt sind. Diese Animation sollte eigentlich schon an anderer ­Stelle in Demon’s Souls zum Einsatz kommen, wie Miyazaki in der Famitsu ausführt: ”Diese Pose hat für mich tatsächlich eine gewisse Bedeutung: In Demon’s Souls war das ein heiliges Zeichen. Als ich das Spiel dem Rest der Firma vorstellte, zeigte ich ihnen die Pose und einer der Vorgesetzten sagte mir, dass sie einfach nicht cool genug sei. Natürlich habe ich ihm gesagt, dass ich sie loswerden würde, aber ich habe sie heimlich für später aufbewahrt… Also war ich natürlich entschlossen, sie bei diesem Spiel [Dark Souls] zu verwenden. Als ich anfing, über den Charakter von Solaire nachzudenken, hatte ich bereits beschlossen, ihn für den Bund der Sonnenlicht-Krieger zu verwenden. Dadurch, dass ich die Geste für Beschwörungen nutze, beeinträchtigtsie die Aktionen der Spieler nicht. Ich erinnere mich, dass ich die Pose sogar vorgespielt habe, damit der Künstler Fotos machen konnte.”

Solaire von Astora, der freundliche und gut gelaunte Sonnenlicht-Krieger, ist ein Fanfavorit und auch Hidetaka Miyazakis Lieblingscharakter. (PS4)

Solaire bietet allerdings noch mehr als ein hemdsärmeliges Äußeres und eine kultige Animation. Man trifft ihn gleich in einem der Anfangsgebiete zum ersten Mal und begegnet ihm wiederholt in anderen Arealen während des gesamten Abenteuers. Dabei hat er meist aufmunternde Worte im Gepäck, macht auch mal einen Scherz und freut sich auf weitere Treffen. Solaire kann sogar für fünf Boss­duelle gerufen werden (inklusive Finale, wenn man in seiner Quest alles richtig macht) – er wächst Euch ans Herz und wird während Eurer Reise ein treuer Begleiter. Versemmelt Ihr jedoch gegen Ende hin seine Storyline, wird er auf der Suche nach seiner eigenen Sonne in den Kavernen von Izalith von einer Rotaugen-Sonnenlicht-Made infiziert und wahnsinnig. Er stellt sich dann brabbelnd gegen Euch und Ihr müsst den armen Tropf töten. Bei seinem Tod haucht er noch die traurigen Worte: ”Aah, es ist vorbei. Meine Sonne… Sie geht unter… Es ist so finster, so finster…”

Siegmeyer von Catarina steckt in einer voluminösen Rüstung und bringt sich selbst immer wieder in die Bredouille. (PS4)

Während der hinterhältige Patches in seinen vielen Formen spielübergreifend als Running Gag und Trollfigur dient, ist Siegmeyer von ­Catarina aus Dark Souls ein weiteres – und in unserem Fall letztes – Beispiel für einen großartig geschriebenen Charakter. Der schrullige untote Ritter, der in einer ausladenden, Michelin-Männchen-artigen Rüstung steckt, ist auf große Abenteuer aus, muss von Euch aber immer wieder aus prekären Situationen gerettet werden. Mal sitzt er vor einem verschlossenen Tor (”Ehrlich gesagt, ich stehe hilflos vor einer Wand. Oder eher einem Tor. Das Tor bewegt sich kein Stück. Egal, wie lange ich warte. Oh, und wie sehr ich schon gewartet habe! Also sitze ich hier, in der Klemme.”), mal kommt er an rollenden Steinkugeln nicht vorbei (”Ich fürchte, ich bin ein wenig zu füllig, um schneller als diese Dinge zu sein. Also sitze ich hier, in der Klemme.”); dann steht er hadernd vor einem Raum mit angriffslustigen Silberrittern (”Eine ganz schöne Klemme. Wir brauchen noch drei, nein, fünf Körper… Hmm… Eine ganz schöne Klemme.”) und später ohne Gegenmittel in einem giftigen Sumpf (”Ich stecke ziemlich in der Klemme. Bis hierher habe ich es geschafft. Aber für den Rückweg fehlt mir das nötige Gegengiftmoos.”); schließlich macht er ein Nickerchen in Izalith am Rand einer ­Grube, in der gefräßige Monster lauern (”Diese Mons­ter machen Euch das Leben schwer, hm? Schämt Euch nicht. Wir sitzen im selben Boot […] Mein Freund, ich habe eine Idee. Sogar eine gute. Ich werde mich auf ­diese grausamen ­Bestien stürzen, und Ihr könnt Euch im Tumult davonstehlen. Bitte, mein Freund, ich ­schulde Euch viel mehr als das.”). Je nachdem, ob Ihr Siegmeyer im folgenden Kampf rettet (mit mehr oder weniger als 50% seiner Lebens­energie), ihn in der ­Grube ­alleine sterben lasst oder gar vorher schon die Mons­ter besiegt und erst später mit ihm redet, ändert sich der Ausgang seiner bittersüßen ­Quest. Solche Feinheiten weiß man beim ers­ten Durchspielen natürlich nicht und sie machen einen großen Reiz aller ”Soulsborne”-Titel aus. Was muss ich wie, wo und zu welcher Zeit mit wem tun, damit bestimmte Ereignisse eintreten – eine wunderbare interaktive Schnitzeljagd, die die gesamte Community auf Trab hält. Dazu mehr im nächsten Kapitel.

Für viele Bosskämpfe lassen sich NPC-Charaktere zur Unterstützung rufen. Aber seid gewarnt: Dadurch werden die Feinde noch stärker! (PS4)

Übrigens: Die NPCs sind in der Regel großartig und authentisch vertont, in der englischen Übersetzung häufig von schottischen Synchro-Profis. Miyazaki erklärt das gegenüber Eurogamer so: ”Wie zu erwarten, würde amerikanisches Englisch mit dem mittelalterlichen Europa als Basis nicht harmonieren. Wir sind Japaner, also kennen wir die Eigenheiten nicht, aber in Japan gibt es in historischen ­Stücken und dergleichen sehr spezielle [sprachliche] Ausdrucksweisen. Wir dachten, dass es diese Ausdrücke wahrscheinlich auch im Englischen gibt, also gingen wir zu unserem [europäischen] Koordinator und erklärten dies, und der Sprecher-Cast wurde unseren Bedürfnissen angepasst.”

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29. September 2023 1:31

Fromsoftware sollte ne Castlevania Lizenz endlich holen..
(mit Castlevania OST…)

29. September 2023 1:25

als alter NES fan, sprach mir Demon’s Souls sofort an
… gewisse NES Games wie Zelda II, Castlevania etc. hatten einen ähnlichen Feeling.., welches mir der Wii / 360 Äre der “Casual / Vereinfachung” vom Gameplay zT. verloren ging, aber die Souls Franchise zum Glück stark wiederbelebte

kpt.duplo
19. Juni 2023 14:38

Sehe ich genauso. Das “Glücksgefühl stellt sich bei mir absolut nicht ein. Eher Erleichterung und Freude darüber diese Passage nie wieder spielen zu müssen. Mit anderen Worten das Gegenteil von Spaß sondern erleichterung darüber dass die Qual zumindest hier ein Ende hat. Auch die Wertungen finde ich vollkommen übertrieben.

Nicht zuletzt verstehe ich nicht wieso die Macher es für eine gute Idee halten den Spieler beim Tod zu bestrafen. (Verlust von Seelen, Blut…) Es ist das erklärte Ziel der Macher den Spieler oft sterben zu lassen. Das ist unumgänglich und gehört zum Konzept, wieso also noch die Strafe? Ich für meinen Fall finde es alles andere als motivierend wenn mir nach dem scheitern noch in die Eier getreten wird. Egal was ich mache oder spiele…

Runner
28. November 2022 21:07

Ich habe zwar irgendwie alle möglichen Teile im Haus, finde aber die Wertungen sehr stark übertrieben. Dieses” Wenn du 100 Mal gestorben bist und es dann endlich schaffst, ist die Genugtuung und der Triumph
umso grösser” bedeutet mir garnichts. Da bin ich nicht der Spielertyp dafür. Ich will nach einem Arbeitstag meine Ruhe haben und keinen Stress. Also bitte keine riesen Herausforderungen. Auch wenn es handwerklich sehr gut gemachte Spiele sind und alles total super ist, es ist einfach zu speziell. Die Wertungen von über 90 sind einfach schon Fan-Wertungen. Ich spreche hier von den extremen Vertretern. Eine 85 für ein sehr gutes Spiel, was aber nicht für jedermann was ist, wäre in meinen Augen vielleicht angebrachter. Oder vielleicht eine extra Wertung für besondere Fans die auf sowas besonders abfahren. Ich erinnere mich an eine Video Games von 1994 wo Stunt Race FX 3 oder 4 verschiedene Wertungen für verschiedene Modi bekommen hatte. Das war in dem Fall auch angebracht. Eigentlich keine schlechte Idee. Zum Glück hab ich mir die Soulsborne Teile immer günstig geholt. Ich habe nämlich immer nicht sehr lange gespielt . Wenn es aber jemand ganz besonders genießt, wie der Chef, dann freut es mich ihn.

Bort1978
19. Oktober 2021 12:47

Na ich würde jetzt nicht sagen, dass Doom in der 2. Liga spielt. Und das aus deinem Mund. ?

D00M82
19. Oktober 2021 12:03

Ja kommt es nicht. Wie soll ein Erstligist auch in der Tabelle an einen Zweitligist kommen 😀

Bort1978
19. Oktober 2021 10:58

Jup. Kommt nicht an Dark Souls ran. ?

D00M82
19. Oktober 2021 10:53

Dark Souls ist ganz okay, aber habt ihr mal Doom Eternal gespielt?

Bort1978
19. Oktober 2021 6:29

Zumindest im Heft kam auch noch ein Zusatzkasten mit alternativen Spielen. Dort war auch Nioh genannt. Teil 1 habe ich auch über 120h gesuchtet. Teil 2 will ich auch irgendwann mal angehen.
The Surge 1+2 kann ich auch nur empfehlen, wenn man Soulslike mag. Mit den beiden Spielen hatte ich jede Menge Spaß.

FirePhoenix
18. Oktober 2021 23:53

Was hier noch gar nicht angesprochen wurde und wesentlich mehr Soulslike ist als Sekiro ist ja Nioh. Hab Teil 1 mit Begeisterung gefinished, Teil 2 muss noch warten bis die Nioh Collection für PS5 mal günstiger wird.

Zerodjin
18. Oktober 2021 18:37

Unzählige Stunden mit Dark Souls und Bloodborne (auch dank der Root-Chalice-Dungeons) verbracht. Demon´s Souls musste ich auf der PS3 damals unfreiwillig abbrechen, Dark Souls 2 und 3 konnte ich zumindest auskundschaften, liegen alle drei jetzt auf dem Pile Of Pleasure.

Ich hoffe das Gameplay von Sekiro ist nicht wirklich so restriktiv wie befürchtet. Wenn der Fokus auf einer Kombination aus Millimetergenauigkeit und Sekundenbruchteiltakt liegt, bzw. wie oft beschrieben das Gameplay keine/kaum Variablen bietet, wird´s schwierig weil boring an der Leine…

Wäre schade um das Setting, das zieht mich auf jeden Fall und bleibe daher lieber optimistisch.

dunklertempler
18. Oktober 2021 13:42

Mit Sekiro angefangen und es ist ein Meisterwerk.
Die anderen Spiele haben mich dagegen nicht abgeholt, das Setting ist dort auch nicht so meins.

Opa_Hoppenstedt
18. Oktober 2021 11:27

Ich bin ehrlich, ich kann in den SoulsBorne Spielen nicht allzu viel reißen, trotzdem bin ich immer mit Leidenschaft dabei, mit der Betonung auf Leiden. Ich kann halt nichts für meine “Homer Simpson”-Fummelstummel. Trotzdem bin ich froh, die Spiele mit Ausnahme von DS2 (und Sekiro aus diversen Gründen) beendet zu haben und habe auch nichts gegen “den einen” Schwierigkeitsgrad. Dark Souls Remastered ist schliesslich mein Liebling (auch gerne mit Randomizer) und Bloodborne das einzige Ps4 Spiel, das ich platiniert hab. Ach ja, ich spiele natürlich offline.

Rudi Ratlos
18. Oktober 2021 10:34

Aus der Reihe reizen mich einzig Sekiro und Bloodborne, aber ich glaube nicht, dass ich das meinen Nerven antun kann ?

Der Artikel war wirklich toll und konnte zumindest gut anreißen, woher die Reihe ihre Faszination zieht. Einzig die Überleitungen am Ende jedes Parts hätte es imo nicht gebraucht, den Artikel dürften die meisten Leser eh am Stück verschlungen haben ?

greenwade
16. Oktober 2021 19:56

schön, mal wieder was von dir zu lesen. …und das von meinem gesabbel tatsächlich was hängen bleibt. ?

FirePhoenix
16. Oktober 2021 19:27


Danke, werd mich noch mal reinknien 😀

Daddler
16. Oktober 2021 18:18

ein schönes Understatement von Dir…

Lagann
16. Oktober 2021 16:31

Is ganz ok die Reihe.

Daddler
16. Oktober 2021 15:53

@spacemonkey Dies habe ich ja nur geschrieben, falls jemand überhaupt nicht mit der Spielmechanik klarkommt. Kann ja auch vorkommen. Der Boss in Deinem Video war für mich endgültig der Durchbruch mit dem Parieren. Ich weiß noch, wie ich das erste Mal die erste Phase geschafft und mich riesig gefreut habe und dann kommt noch eine Phase… Im übrigen gibt es zu diesem Bossfigt einen genial witzigen Moment in eine Video auf Rocket Beans TV. Die beiden Moderatoren Nils und Simon beissen sich an diesem Boss die Zähne aus. Dann sieht es so aus, als schaffe Simon den Boss. Er hat in in der 2. Phase fast besiegt, da ist der Akku vom Pad leer und er stirbt. Dieser Moment und die Reaktionen sind so klasse, da sie mir nicht unbekannt sind, was Spielpech anbelangt…

Spacemoonkey
16. Oktober 2021 13:36

anfangs hab ich auch so gespielt und versucht es mir mit “tricks” leichter zu machen. finde am ende kostet es einen viel mehr nerven und vor allem zeit. wenn man druck macht, pariert und die konter richtig einsetzt geht es deutlich schneller. ich empfehle gerade am anfang nicht so viele stealth kills zu machen um mit dem kampfsystem richtig warm zu werden. wenn man stundenlang rumschleicht und nie kämpft aber dann plötzlich vor einem boss steht ist man nicht wirklich warmgespielt.

hier mache ich zb genichiro ohne passive soulstaktik. alle 3 phasen in unter 3min. wenn man es da auf die lebensleiste absieht kommt man locker in den zweistelligen minutenbereicht. und dann in der dritten phase doch noch zu sterben ist doch nicht gesund fürs hirn 😉
https://www.youtube.com/watch?v=bCw1r4GITQ4
immer wenn man einen helleren metallischen klang hört hat man pariert und man kann direkt zuschlagen. sonst sind es normale blocks und nach solchen kommt man meist nicht zum zug und wird vom gegner unterbrochen. wenn man darauf achtet wird vieles einfacher

Daddler
16. Oktober 2021 12:25

Auf Elden Ring freue ich mich ebenfalls unfassbar. Zu Sekiro; jeder Boss lässt sich auch mit einer anderen Strategie besiegen. Ein Kumpel von mir hat ALLE Bosse OHNE! Parieren geschafft. Da er mit der Spielmechanik nicht gut zurechtgekommen ist. Seine Taktik; 1.) Ausweichen, ausweichen, ausweichen!!! 2.) Jeder Boss hat mindestens einen Angriff in seinem Angriffsmuster, wo er kurz innehält. In diesem Moment 1-2 zuschlagen und SOFORT weglaufen! 3.) Diesen Vorgang wiederholen. Bei dieser Methose reduzierst Du AUSSCHLIESSLICH die Lebensleiste des Bosses. ist die unten, kannst Du ebenfalls einen Todeshieb ausführen und dem Boss einen “roten”Punkt” nehmen. Es dauert nur wesentlich länger und Du musst die Angriffsmuster der Bosse kennen. Ich habe es selbst gesehen, bei der Hexe im Keller, dem Boss auf dem Dach und auch dem finalen Boss. Eine Sache noch; Es ist sehr hilfreich, wenn Du Manöver freischaltest, mit denen Du eine große Distanz schnell überbrücken kannst und schnell wieder weglaufen kannst. Ach ja, und der in meinen Augen schwerste Boss; ich sage nur Brücke / Kirschenblüte kannst Du leicht mit Asche, Erbsen (und Knallkörpern) besiegen! Daher Asche und Erbsen bis dahin auf gar keinen Fall verbrauchen. Ich wünsche Dir viel Erfolg, denn gerade auch die zweite Hälfte des Spiels ist einfach optisch wie spielerisch ein Traum!

FirePhoenix
16. Oktober 2021 6:22

Elden Ring wird wieder sowas von DayOne ?


Oh, bei dir also quasi wie bei mir. BB fand ich auch mit am leichtesten, musste mich anfangs nur eben umgewöhnen an den Kampfstil. Nur die schwereren Bosse in den späteren Dungeons waren knackig.


DS3 ist mMn der beste Einstieg, dann 2 und zuletzte 1, also genau rückwarts.


Absolut. Ich mag auch diese Gefühl, dass es jederzeit vorbei sein könnte und bin es auch aus den alten Zeiten gewohnt. GnG ist allgemein genial, aber der neueste Teil ist teilweise sehr unfair, während ich die anderen Teile besser schaffe. Ich warte noch auf ein Angebot für XBOX, noch hält sich der Preis leider sehr stabil.


Offtopic: Stimmt evtl. was nicht mit dem Kommentar Editor? Kann den Cursor seit gestern nicht per Tastatur nach links oder rechts bewegen (hoch/runter klappt), das hatte ich noch nie.

genpei tomate
16. Oktober 2021 1:22

Für mich, als alter “Arcadier” , eine der Spiele Reihe, die mir den Glauben an Videogames zurück-gegeben haben und alt-eingesessen Entwickler und neue-Games-Designer angespornt haben, ihr “Bestes” zu geben ( oder geben zu müssen…), denn From Softwares Welten, tatsächlich was neues erschaffen haben, trotz dem , dass sie die ausgelutschte Schwert-und-Drachen Thematik aufgreifen.
Ich greife eine Aussage Greenwades auf , als er vor Jahren sagte, dass DS1 wie ein Spiel aus der Arcade Zeit rüberkommt, indem jeder Abschnitt als ein Level gewertet werden kann. Recht hat-te er: Wenn es ein Spiel gibt, das mir ein “so wie früher” Gefühl vermittelt und trotzdem Kampf-Mechanisch, besser als viele anderen, “die Moderne” verkörpert, dann ist es “Dark Souls”: Das “Ghosts n Goblins” unserer Zeit und mit seinem Bruder “Bloodborne” mit zu den besten Games -Kreationen gehörend, die das Medium bieten.
Hach ja, wenn ich schon mal dabei bin: Besorgt euch “Ghosts n Goblins Resurrections”. 😉

Sanftmut
15. Oktober 2021 21:47

Bei mir war Dark Souls 3 der Einstieg in die Welt der Schreie und Flüche.
Ich wundere mich noch heute darüber, warum meine Nachbarn nie die Polizei gerufen haben, so laut, wie ich damals geflucht habe (war sogar mal heiser!).
“DU HU***S**N”, “DU F***E, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aber trotzdem: hab das Spiel vergöttert. Die Szenarien die From Software geschaffen hat, sind einfach großartig!
Wenn ich während den Zock-Sessions am Wochenende zwischendurch dann doch mal die Wohnung verlassen musste und mir auf dem Weg zum Supermarkt irgendeine neue Idee eingefallen ist, wie ich Boss XY vielleicht schaffen könnte: unbezahlbar!

Bort1978
15. Oktober 2021 15:19

Google nach den Videos von Tyrannicon, die unten verlinkt hat. Die helfen dir bestimmt auch beim Uhu weiter.
Der ging eigentlich. Mit dem Endboss hatte ich am allermeisten Probleme. ?

Heisenberg
15. Oktober 2021 14:28

Mein erstes Souls war auch Dark Souls auf Xbox 360,auch nur weils in Gold gratis war.
Am Anfang dachte ich, sieht etwas altbacken aus und ist unfair und übertrieben schwer.

Aber es hat schnell Klick gemacht. Keine Quest Marker, keine Hilfe, keine Map. Voll geil und genau mein Ding. Wie bei vielen Resident Evil Spielen, viele Wege und Möglichkeiten, also voll meins.

Habs dann auf 360 dreimal durchgespielt und war somit ein Riesen Fan von From Software.

Nochmals das remastered 4 mal durch. Teil 2 durch, Teil 3 3 mal durch, ganz easy.

Dann Bloodborne durch, viel zu easy. Kaum gestorben. Bosse superleicht.

Aber dann kam Sekiro ????
Zu schwer, zu lang dauern die Bosse, zu lang die Lebensleisten. Kurz gesagt, für mich keine Chance.
Habs bis heute nicht durch und hänge bei Uhu fest.

Wer hat nur Rat für mich.
Naja bald kommt Elden Ring. Das wird wieder ein fest.

Vreen
15. Oktober 2021 13:42

Ist bei mir genauso. Selber bei dem eh schon langsamen ds2 habe ich teilweise mit smougs oder havels rüstung gespielt. Ist halt auch irgendwie ein geiles Gefühl einen schweren Angriff einfach aushalten zu können.

Umso schwerer die Umstellung für sekiro. Ehrlich gesagt hätte ich viel lieber ein ähnlich modulares kampfsystem, komplett mit unterschiedlichen Waffen und Rüstungen, bei sekiro gehabt

FirePhoenix
15. Oktober 2021 12:02

Bin mehr der Blocker, bei DS immer den “Tank” gehabt mit der dicksten Rüstung+Schild. Daher war BB auch rechts anders für mich, da heiß es immer ausweichen statt blocken. “Versucht” zu blocken, ja ja, nach wenigen missglückten Versuchen isses dann aber schnell aus.

FirePhoenix
15. Oktober 2021 11:58


Jo, nach begeisterten Reviews hatte ich damals auch Demons Souls aus den USA importiert, war ja regionfree und die PAL Version kam ja erst einiges später.
Changed my life – yes ?

Bort1978
15. Oktober 2021 11:58

Also ich habe bei Sekiro meistens bei den Bosse auf Angriffe gewartet und bin entweder ausgewichen oder habe versucht zu blocken / parieren, um dann Treffer nachzusetzen. Also ähnlich wie bei DS. Mag sein, dass das Kampfsystem anders gedacht ist, aber so bin ich auch durch das Spiel gekommen. Aber ist jetzt auch schon wieder echt ne Weile her und ich hatte es glaube nur bis ins NG++ gespielt.