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Kapitel 6: Von der Kunst, nur langsam wütend zu werden

FromSoftwares ”Soulsborne”-Titel fallen in das Genre der Action-Rollenspiele. Ihr wählt entsprechend eine Klasse (Souls) beziehungsweise einen Ursprung (Bloodborne) und erstellt eine weibliche oder männliche Spielfigur nach Eurem Gusto – Sekiro: Shadows Die Twice ist allerdings eine Ausnahme, hier müsst Ihr mit einem vorgefertigten Charakter antreten. In Kämpfen verdient Ihr Seelen, Blut­echos, Erinnerungen oder andere Items, mit denen Ihr Euer Alter Ego auflevelt. Darüber ­hinaus verstärkt Ihr Waffen, lernt und verbessert Magie, Fähigkeiten, Künste sowie andere Talente (je nach Spiel unterschiedlich) und sucht nach versteckten Upgrades.

Auch in ”Bloodborne” gibt es eine Art ”Feuertaufe-Boss”: Wer Pater Gascoigne nicht besiegt, für den endet das Spiel an dieser Stelle. (PS4)

So weit, so genretypisch. Was Miyazaki und sein Team aber schon seit Demon’s Souls anders machen als das Gros der Mitbewerber, ist die Fokussierung auf eine ausgefeilte Kampfmechanik, die im Zusammenspiel mit der herausfordernden Schwierigkeit (siehe nächstes Kapitel) Ende der 2000er das Subgenre der ”Soulslike” begründet. Wer sich das erste Mal an ein ”Souls” traut, dem fallen verschiedene Dinge auf, zuerst vermutlich das Gewicht der eigenen Spielfigur. Selbst wenn Ihr eine flinke Klasse wie den Jäger wählt, fühlt Ihr Euch in der 3D-Welt ”verankert”. Laufen, spurten, rudimentärer Sprung und Ausweichrolle gehören zu Eurem Bewegungsrepertoire, wobei der Letzteren – Achtung! – eine besondere Rolle zuteil wird. Denn richtig getimt, gewährt eine Rolle für eine kurze Zeit Unverwundbarkeit, was zum Beispiel eine Bewegung zum Gegner durch feindliche Attacken hindurch erlaubt. Gekoppelt ist das Ganze an ein komplexes Waffen-/Verteidigungssystem, das Euch beide Hände getrennt kontrollieren lässt. In der Linken einen Schild, in der Rechten ein Schwert – klar, ist quasi die Allround-Ausstattung. Einen Talisman zum Wirken von Wundern in der linken und eine Peitsche in der rechten Hand – warum nicht? Ein Ultragroßschwert, das man am besten mit beiden Händen gleichzeitig führen muss – auch das geht. Links einen Parierdolch und rechts einen Degen – eine blitzschnelle Kombi. Aber seid gewarnt, letztere Option ist nichts für Anfänger, wie ­Miyazaki 2011 dem PlayStation Blog erzählt: ”Beidhändiges Kämpfen ist eine Option, aber eine sehr schwierige Wahl für neue Spieler. Der Standard-Kampfstil ist das Halten eines Schildes in einer Hand und einer Waffe in der anderen. Der Schild bietet eine Menge Schutz und ist ziemlich effektiv. Wenn ihr einen anderen Spieler seht, der mit zwei Waffen kämpft, sollt ihr denken: ’Oh mein Gott, dieser Typ ist etwas Besonderes!’ Der Einsatz von zwei Waffen ist eine Möglichkeit, sich selbst herauszufordern, aber er hat auch viele Nachteile und macht das Spiel viel schwieriger. Wenn du in Schwierigkeiten steckst, wirst du zu Schild und Schwert zurückkehren wollen. Wir wollen, dass der Zweihandkampf etwas Besonderes bleibt. Es ist eine einzigartige Strategie, die hoffentlich sowohl dem Spieler als auch den Zuschauern eine neue Erfahrung bietet.” Egal, für welche der unzähligen Optionen Ihr Euch entscheidet: Ihr müsst dabei stets das Zahlenwerk im Blick behalten – besitzt Euer Charakter zu wenig Stärke, lassen sich etwa schwere Großäxte nicht oder nur eingeschränkt führen; beladet Ihr Eure Spielfigur mit zu viel Ausrüs­tung, könnt Ihr nur noch eine langsame und unfreiwillig komische ”Fat Roll” ausführen. Im M!-Interview verrät Miyazaki: ”Ich war immer schon ein riesiger Fan von klassischen Table-Top-Rollenspielen, bei denen sich vieles um Zahlen, Werte und Statistikfeinheiten dreht. Als ich mit den Arbeiten an Demon’s Souls begann, ließ mir FromSoftware viel Freiheit in der Entwicklung. Mein Ziel war es, all die statistischen Feinheiten, wie sie in Table-Top-RPGs vorkommen, mit einem actionbasierten Kampfsystem zu verknüpfen. Was durchaus eine Herausforderung war: Rein visuell ist beispielsweise der Unterschied zwischen einem Kurz- und Langschwert sehr leicht darzustellen und auf Anhieb erkennbar. Ich wollte aber, dass die statistischen Unterschiede, die mitunter feinen Werteabstufungen ebenfalls bestmöglich umgesetzt werden und so für das Spielerlebnis eine echte Relevanz haben.” Levelt Eure Charakterwerte also mit Bedacht und anhand Eurer spieltaktischen Präferenzen – ein Allround-Monster zu züchten, das quasi alles sehr gut kann, ist durchführbar, aber nur mit sehr viel Zeit, Grind und Spieldurchläufen.

Wie soll ich diesen riesigen ”Dark Souls III”-Drachen jemals besiegen? In diesem Fall ist das gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie es geht… (PS4)

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist Eure begrenzte Ausdauer: Die Entwickler limitieren dadurch die Menge an Aktionen, die Ihr unmittelbar nacheinander ausführen könnt. So ist es Euch nicht möglich, durch stumpfes Buttongeklopfe Schwerthieb an Schwerthieb zu reihen. Abhängig von der Waffe ist anfangs bereits nach zwei, drei Schwüngen der Vorrat verbraucht und Eure Spielfigur steht regungslos und weit offen für Angriffe da – je nach Gegner bedeutet das Euren unmittelbaren Tod. Die Entwickler zwingen Euch zu einem geduldigen, kontrollierten und taktischen Vorgehen – und das meist schon beim ersten Feind.

Was zum Teufel ist das denn für ein Vieh!? Trefft Ihr zum ersten Mal auf eine Mimic-Schatzkiste, fährt Euch der Schreck in Mark und Bein. (PS4)

Die Spielmechanik innerhalb der ”Souls”-Teile ist ähnlich, aber nicht identisch. Miyazaki und sein Team verfeinern, verändern und werfen auch schon mal das ein oder andere krude System über Bord – etwa den Belastungsfaktor aus Demon’s Souls, der aufgrund eines irgendwann überlaufenden Rucksacks ständiges Item-Management verlangte.

Die beiden offensiver orientierten Teile außerhalb der ”Souls”-Reihe trauen sich noch mehr. Bloodborne zum Beispiel führt eine ”Angriffsheilung” ein: Werdet Ihr von einem Feind im Kampf erwischt, könnt Ihr Euch innerhalb eines engen Zeitfensters verlorene Lebensenergie wieder zurückholen, wenn Ihr selbst Treffer landet. Das forciert eine ­aggressivere Spielweise und führt zusammen mit Eurem generell flinkeren Alter Ego, dem Verzicht auf Schilde (die Holzvariante ist mehr ein Troll-Gimmick) und der Einführung von Schusswaffen, um gegnerische Attacken zu unterbrechen, zu einem deutlich veränderten Spielgefühl.

Die sogenannten ”Backstabs” sind eine mächtige Waffe gegen menschenartige Feinde und sind effektvoll inszeniert. (PS4)

Noch radikaler geht Miyazaki schließlich beim Samurai-Abenteuer Sekiro: Shadows Die Twice vor (trotz Einführung einer Pause-Funktion): Es werden nicht nur Charaktererstellung und ein Großteil des klassischen Auflevel-Systems gestrichen, sondern auch so prägende Elemente wie Ausdauer, Waffen- und Rüstungsvielfalt sowie Multiplayer-Optionen entsorgt. Im M!-Test warnen wir: ”Ihr seid komplett auf Euch alleine gestellt, Unterstützung erhaltet Ihr nur von Eurer Auge-Hand-Koordination und Euren Reflexen. Es existiert zwar eine Art Auflevelsystem, mit dem Ihr bestimmte Werte sowie Waffen verbessert und neue Kampfmoves lernt. Ohne Beherrschung der zugrunde liegenden Spielmechanik helfen Euch Prothesen-Axt oder Nachtschwalben-Hieb allerdings nicht weiter, da sie bestehendes Können nur verfeinern und nicht mit entscheidenden neuen Kräften anreichern.” Im Meinungskasten konkretisiert Olli: ”Das auf offensives Vorgehen ausgelegte Pariersystem und die fehlenden Optionen, Koop-Hilfe zu holen oder seine Spielfigur durch Grinding zu einem Panzer zu formen, trennen gleich zu Beginn die Spreu vom Weizen. Die einen werfen frustriert den Controller in die Ecke und fordern einstellbare Schwierigkeitsgrade, die anderen preisen das kompromisslos-reduzierte und jederzeit faire Klingenkreuzen, bei dem es nach entbehrungsreicher Übungs­phase ­irgendwann ’klick’ macht. So war es auch bei mir – belohnt wurde ich mit einem unvergesslich intensiven Erlebnis. Nie war Schwertkampf auf Konsole besser!”

Ob Souls-Reihe, Bloodborne oder Sekiro: Shadows Die Twice: Sie alle mögen sich anders anfühlen und spielen, aber sie alle fesseln mit ausgetüftelter und komplexer Spielmechanik. Ihr habt trotz nicht immer optimaler Bildrate perfekte Kontrolle über das Geschehen, was absolute Profis gerne mit Zero-Damage- oder No-Leveling-Runs auf YouTube demonstrieren. ”Wollt Ihr etwa behaupten, dass die ’Soulsborne’-Titel gar nicht so schwierig sind, wie man überall hört?” Nun, das erläutern wir im folgenden Kapitel.

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29. September 2023 1:31

Fromsoftware sollte ne Castlevania Lizenz endlich holen..
(mit Castlevania OST…)

29. September 2023 1:25

als alter NES fan, sprach mir Demon’s Souls sofort an
… gewisse NES Games wie Zelda II, Castlevania etc. hatten einen ähnlichen Feeling.., welches mir der Wii / 360 Äre der “Casual / Vereinfachung” vom Gameplay zT. verloren ging, aber die Souls Franchise zum Glück stark wiederbelebte

kpt.duplo
19. Juni 2023 14:38

Sehe ich genauso. Das “Glücksgefühl stellt sich bei mir absolut nicht ein. Eher Erleichterung und Freude darüber diese Passage nie wieder spielen zu müssen. Mit anderen Worten das Gegenteil von Spaß sondern erleichterung darüber dass die Qual zumindest hier ein Ende hat. Auch die Wertungen finde ich vollkommen übertrieben.

Nicht zuletzt verstehe ich nicht wieso die Macher es für eine gute Idee halten den Spieler beim Tod zu bestrafen. (Verlust von Seelen, Blut…) Es ist das erklärte Ziel der Macher den Spieler oft sterben zu lassen. Das ist unumgänglich und gehört zum Konzept, wieso also noch die Strafe? Ich für meinen Fall finde es alles andere als motivierend wenn mir nach dem scheitern noch in die Eier getreten wird. Egal was ich mache oder spiele…

Runner
28. November 2022 21:07

Ich habe zwar irgendwie alle möglichen Teile im Haus, finde aber die Wertungen sehr stark übertrieben. Dieses” Wenn du 100 Mal gestorben bist und es dann endlich schaffst, ist die Genugtuung und der Triumph
umso grösser” bedeutet mir garnichts. Da bin ich nicht der Spielertyp dafür. Ich will nach einem Arbeitstag meine Ruhe haben und keinen Stress. Also bitte keine riesen Herausforderungen. Auch wenn es handwerklich sehr gut gemachte Spiele sind und alles total super ist, es ist einfach zu speziell. Die Wertungen von über 90 sind einfach schon Fan-Wertungen. Ich spreche hier von den extremen Vertretern. Eine 85 für ein sehr gutes Spiel, was aber nicht für jedermann was ist, wäre in meinen Augen vielleicht angebrachter. Oder vielleicht eine extra Wertung für besondere Fans die auf sowas besonders abfahren. Ich erinnere mich an eine Video Games von 1994 wo Stunt Race FX 3 oder 4 verschiedene Wertungen für verschiedene Modi bekommen hatte. Das war in dem Fall auch angebracht. Eigentlich keine schlechte Idee. Zum Glück hab ich mir die Soulsborne Teile immer günstig geholt. Ich habe nämlich immer nicht sehr lange gespielt . Wenn es aber jemand ganz besonders genießt, wie der Chef, dann freut es mich ihn.

Bort1978
19. Oktober 2021 12:47

Na ich würde jetzt nicht sagen, dass Doom in der 2. Liga spielt. Und das aus deinem Mund. ?

D00M82
19. Oktober 2021 12:03

Ja kommt es nicht. Wie soll ein Erstligist auch in der Tabelle an einen Zweitligist kommen 😀

Bort1978
19. Oktober 2021 10:58

Jup. Kommt nicht an Dark Souls ran. ?

D00M82
19. Oktober 2021 10:53

Dark Souls ist ganz okay, aber habt ihr mal Doom Eternal gespielt?

Bort1978
19. Oktober 2021 6:29

Zumindest im Heft kam auch noch ein Zusatzkasten mit alternativen Spielen. Dort war auch Nioh genannt. Teil 1 habe ich auch über 120h gesuchtet. Teil 2 will ich auch irgendwann mal angehen.
The Surge 1+2 kann ich auch nur empfehlen, wenn man Soulslike mag. Mit den beiden Spielen hatte ich jede Menge Spaß.

FirePhoenix
18. Oktober 2021 23:53

Was hier noch gar nicht angesprochen wurde und wesentlich mehr Soulslike ist als Sekiro ist ja Nioh. Hab Teil 1 mit Begeisterung gefinished, Teil 2 muss noch warten bis die Nioh Collection für PS5 mal günstiger wird.

Zerodjin
18. Oktober 2021 18:37

Unzählige Stunden mit Dark Souls und Bloodborne (auch dank der Root-Chalice-Dungeons) verbracht. Demon´s Souls musste ich auf der PS3 damals unfreiwillig abbrechen, Dark Souls 2 und 3 konnte ich zumindest auskundschaften, liegen alle drei jetzt auf dem Pile Of Pleasure.

Ich hoffe das Gameplay von Sekiro ist nicht wirklich so restriktiv wie befürchtet. Wenn der Fokus auf einer Kombination aus Millimetergenauigkeit und Sekundenbruchteiltakt liegt, bzw. wie oft beschrieben das Gameplay keine/kaum Variablen bietet, wird´s schwierig weil boring an der Leine…

Wäre schade um das Setting, das zieht mich auf jeden Fall und bleibe daher lieber optimistisch.

dunklertempler
18. Oktober 2021 13:42

Mit Sekiro angefangen und es ist ein Meisterwerk.
Die anderen Spiele haben mich dagegen nicht abgeholt, das Setting ist dort auch nicht so meins.

Opa_Hoppenstedt
18. Oktober 2021 11:27

Ich bin ehrlich, ich kann in den SoulsBorne Spielen nicht allzu viel reißen, trotzdem bin ich immer mit Leidenschaft dabei, mit der Betonung auf Leiden. Ich kann halt nichts für meine “Homer Simpson”-Fummelstummel. Trotzdem bin ich froh, die Spiele mit Ausnahme von DS2 (und Sekiro aus diversen Gründen) beendet zu haben und habe auch nichts gegen “den einen” Schwierigkeitsgrad. Dark Souls Remastered ist schliesslich mein Liebling (auch gerne mit Randomizer) und Bloodborne das einzige Ps4 Spiel, das ich platiniert hab. Ach ja, ich spiele natürlich offline.

Rudi Ratlos
18. Oktober 2021 10:34

Aus der Reihe reizen mich einzig Sekiro und Bloodborne, aber ich glaube nicht, dass ich das meinen Nerven antun kann ?

Der Artikel war wirklich toll und konnte zumindest gut anreißen, woher die Reihe ihre Faszination zieht. Einzig die Überleitungen am Ende jedes Parts hätte es imo nicht gebraucht, den Artikel dürften die meisten Leser eh am Stück verschlungen haben ?

greenwade
16. Oktober 2021 19:56

schön, mal wieder was von dir zu lesen. …und das von meinem gesabbel tatsächlich was hängen bleibt. ?

FirePhoenix
16. Oktober 2021 19:27


Danke, werd mich noch mal reinknien 😀

Daddler
16. Oktober 2021 18:18

ein schönes Understatement von Dir…

Lagann
16. Oktober 2021 16:31

Is ganz ok die Reihe.

Daddler
16. Oktober 2021 15:53

@spacemonkey Dies habe ich ja nur geschrieben, falls jemand überhaupt nicht mit der Spielmechanik klarkommt. Kann ja auch vorkommen. Der Boss in Deinem Video war für mich endgültig der Durchbruch mit dem Parieren. Ich weiß noch, wie ich das erste Mal die erste Phase geschafft und mich riesig gefreut habe und dann kommt noch eine Phase… Im übrigen gibt es zu diesem Bossfigt einen genial witzigen Moment in eine Video auf Rocket Beans TV. Die beiden Moderatoren Nils und Simon beissen sich an diesem Boss die Zähne aus. Dann sieht es so aus, als schaffe Simon den Boss. Er hat in in der 2. Phase fast besiegt, da ist der Akku vom Pad leer und er stirbt. Dieser Moment und die Reaktionen sind so klasse, da sie mir nicht unbekannt sind, was Spielpech anbelangt…

Spacemoonkey
16. Oktober 2021 13:36

anfangs hab ich auch so gespielt und versucht es mir mit “tricks” leichter zu machen. finde am ende kostet es einen viel mehr nerven und vor allem zeit. wenn man druck macht, pariert und die konter richtig einsetzt geht es deutlich schneller. ich empfehle gerade am anfang nicht so viele stealth kills zu machen um mit dem kampfsystem richtig warm zu werden. wenn man stundenlang rumschleicht und nie kämpft aber dann plötzlich vor einem boss steht ist man nicht wirklich warmgespielt.

hier mache ich zb genichiro ohne passive soulstaktik. alle 3 phasen in unter 3min. wenn man es da auf die lebensleiste absieht kommt man locker in den zweistelligen minutenbereicht. und dann in der dritten phase doch noch zu sterben ist doch nicht gesund fürs hirn 😉
https://www.youtube.com/watch?v=bCw1r4GITQ4
immer wenn man einen helleren metallischen klang hört hat man pariert und man kann direkt zuschlagen. sonst sind es normale blocks und nach solchen kommt man meist nicht zum zug und wird vom gegner unterbrochen. wenn man darauf achtet wird vieles einfacher

Daddler
16. Oktober 2021 12:25

Auf Elden Ring freue ich mich ebenfalls unfassbar. Zu Sekiro; jeder Boss lässt sich auch mit einer anderen Strategie besiegen. Ein Kumpel von mir hat ALLE Bosse OHNE! Parieren geschafft. Da er mit der Spielmechanik nicht gut zurechtgekommen ist. Seine Taktik; 1.) Ausweichen, ausweichen, ausweichen!!! 2.) Jeder Boss hat mindestens einen Angriff in seinem Angriffsmuster, wo er kurz innehält. In diesem Moment 1-2 zuschlagen und SOFORT weglaufen! 3.) Diesen Vorgang wiederholen. Bei dieser Methose reduzierst Du AUSSCHLIESSLICH die Lebensleiste des Bosses. ist die unten, kannst Du ebenfalls einen Todeshieb ausführen und dem Boss einen “roten”Punkt” nehmen. Es dauert nur wesentlich länger und Du musst die Angriffsmuster der Bosse kennen. Ich habe es selbst gesehen, bei der Hexe im Keller, dem Boss auf dem Dach und auch dem finalen Boss. Eine Sache noch; Es ist sehr hilfreich, wenn Du Manöver freischaltest, mit denen Du eine große Distanz schnell überbrücken kannst und schnell wieder weglaufen kannst. Ach ja, und der in meinen Augen schwerste Boss; ich sage nur Brücke / Kirschenblüte kannst Du leicht mit Asche, Erbsen (und Knallkörpern) besiegen! Daher Asche und Erbsen bis dahin auf gar keinen Fall verbrauchen. Ich wünsche Dir viel Erfolg, denn gerade auch die zweite Hälfte des Spiels ist einfach optisch wie spielerisch ein Traum!

FirePhoenix
16. Oktober 2021 6:22

Elden Ring wird wieder sowas von DayOne ?


Oh, bei dir also quasi wie bei mir. BB fand ich auch mit am leichtesten, musste mich anfangs nur eben umgewöhnen an den Kampfstil. Nur die schwereren Bosse in den späteren Dungeons waren knackig.


DS3 ist mMn der beste Einstieg, dann 2 und zuletzte 1, also genau rückwarts.


Absolut. Ich mag auch diese Gefühl, dass es jederzeit vorbei sein könnte und bin es auch aus den alten Zeiten gewohnt. GnG ist allgemein genial, aber der neueste Teil ist teilweise sehr unfair, während ich die anderen Teile besser schaffe. Ich warte noch auf ein Angebot für XBOX, noch hält sich der Preis leider sehr stabil.


Offtopic: Stimmt evtl. was nicht mit dem Kommentar Editor? Kann den Cursor seit gestern nicht per Tastatur nach links oder rechts bewegen (hoch/runter klappt), das hatte ich noch nie.

genpei tomate
16. Oktober 2021 1:22

Für mich, als alter “Arcadier” , eine der Spiele Reihe, die mir den Glauben an Videogames zurück-gegeben haben und alt-eingesessen Entwickler und neue-Games-Designer angespornt haben, ihr “Bestes” zu geben ( oder geben zu müssen…), denn From Softwares Welten, tatsächlich was neues erschaffen haben, trotz dem , dass sie die ausgelutschte Schwert-und-Drachen Thematik aufgreifen.
Ich greife eine Aussage Greenwades auf , als er vor Jahren sagte, dass DS1 wie ein Spiel aus der Arcade Zeit rüberkommt, indem jeder Abschnitt als ein Level gewertet werden kann. Recht hat-te er: Wenn es ein Spiel gibt, das mir ein “so wie früher” Gefühl vermittelt und trotzdem Kampf-Mechanisch, besser als viele anderen, “die Moderne” verkörpert, dann ist es “Dark Souls”: Das “Ghosts n Goblins” unserer Zeit und mit seinem Bruder “Bloodborne” mit zu den besten Games -Kreationen gehörend, die das Medium bieten.
Hach ja, wenn ich schon mal dabei bin: Besorgt euch “Ghosts n Goblins Resurrections”. 😉

Sanftmut
15. Oktober 2021 21:47

Bei mir war Dark Souls 3 der Einstieg in die Welt der Schreie und Flüche.
Ich wundere mich noch heute darüber, warum meine Nachbarn nie die Polizei gerufen haben, so laut, wie ich damals geflucht habe (war sogar mal heiser!).
“DU HU***S**N”, “DU F***E, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aber trotzdem: hab das Spiel vergöttert. Die Szenarien die From Software geschaffen hat, sind einfach großartig!
Wenn ich während den Zock-Sessions am Wochenende zwischendurch dann doch mal die Wohnung verlassen musste und mir auf dem Weg zum Supermarkt irgendeine neue Idee eingefallen ist, wie ich Boss XY vielleicht schaffen könnte: unbezahlbar!

Bort1978
15. Oktober 2021 15:19

Google nach den Videos von Tyrannicon, die unten verlinkt hat. Die helfen dir bestimmt auch beim Uhu weiter.
Der ging eigentlich. Mit dem Endboss hatte ich am allermeisten Probleme. ?

Heisenberg
15. Oktober 2021 14:28

Mein erstes Souls war auch Dark Souls auf Xbox 360,auch nur weils in Gold gratis war.
Am Anfang dachte ich, sieht etwas altbacken aus und ist unfair und übertrieben schwer.

Aber es hat schnell Klick gemacht. Keine Quest Marker, keine Hilfe, keine Map. Voll geil und genau mein Ding. Wie bei vielen Resident Evil Spielen, viele Wege und Möglichkeiten, also voll meins.

Habs dann auf 360 dreimal durchgespielt und war somit ein Riesen Fan von From Software.

Nochmals das remastered 4 mal durch. Teil 2 durch, Teil 3 3 mal durch, ganz easy.

Dann Bloodborne durch, viel zu easy. Kaum gestorben. Bosse superleicht.

Aber dann kam Sekiro ????
Zu schwer, zu lang dauern die Bosse, zu lang die Lebensleisten. Kurz gesagt, für mich keine Chance.
Habs bis heute nicht durch und hänge bei Uhu fest.

Wer hat nur Rat für mich.
Naja bald kommt Elden Ring. Das wird wieder ein fest.

Vreen
15. Oktober 2021 13:42

Ist bei mir genauso. Selber bei dem eh schon langsamen ds2 habe ich teilweise mit smougs oder havels rüstung gespielt. Ist halt auch irgendwie ein geiles Gefühl einen schweren Angriff einfach aushalten zu können.

Umso schwerer die Umstellung für sekiro. Ehrlich gesagt hätte ich viel lieber ein ähnlich modulares kampfsystem, komplett mit unterschiedlichen Waffen und Rüstungen, bei sekiro gehabt

FirePhoenix
15. Oktober 2021 12:02

Bin mehr der Blocker, bei DS immer den “Tank” gehabt mit der dicksten Rüstung+Schild. Daher war BB auch rechts anders für mich, da heiß es immer ausweichen statt blocken. “Versucht” zu blocken, ja ja, nach wenigen missglückten Versuchen isses dann aber schnell aus.

FirePhoenix
15. Oktober 2021 11:58


Jo, nach begeisterten Reviews hatte ich damals auch Demons Souls aus den USA importiert, war ja regionfree und die PAL Version kam ja erst einiges später.
Changed my life – yes ?

Bort1978
15. Oktober 2021 11:58

Also ich habe bei Sekiro meistens bei den Bosse auf Angriffe gewartet und bin entweder ausgewichen oder habe versucht zu blocken / parieren, um dann Treffer nachzusetzen. Also ähnlich wie bei DS. Mag sein, dass das Kampfsystem anders gedacht ist, aber so bin ich auch durch das Spiel gekommen. Aber ist jetzt auch schon wieder echt ne Weile her und ich hatte es glaube nur bis ins NG++ gespielt.