Beyond Good and Evil 2 – nicht auf der E3

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Ubisoft gibt bekannt, dass Beyond Good and Evil 2 nicht auf der E3 veretreten sein wird. Stattdessen gibt es am 5. Juni um 18 Uhr deutscher Zeit einen Livestream, den der geneigte Videospieler auf Facebook, YouTube und Twitch ansehen kann.

Es ist immer noch völlig unklar, wann Beyond Good and Evil 2 für welche Plattform(en) erscheint.

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JACK POINT
4. Juni 2019 0:29

Och, vielleicht schaff ich ja doch mal den Endgegner… vom 1.Teil…

Kann mich noch grob an die Lobeshymnen erinnern…war das Robert Bannert als Gasttester dran? Na jedenfalls ein Spiel mit den besten aufgesetzten Stealth-Segmenten, die ich kenne! Und liebenswerten Charakteren und toller Story in eingeschränkter Welt.

Und Teil 2 soll wohl eher Marke Open-Ubi-World sein, oder? Haufenweise Zeug zu tun und eher wenig von tiefer (Story-)Bedeutung… Ich hoffe nicht!

Wann das gezeigt wird und wann es kommt ist mir mittlerweile wurscht. Ich bin froh, dass es das in irgendeiner Form überhaupt gibt und bitte macht was draus, was mehr mit dem 1. Teil zu tun hat, als es bisher scheint und alles ist gut. Nach über 15 Jahren warten ist ein oder zwei Jahre hin oder her dann auch schon egal.

ChrisKong
3. Juni 2019 19:29

Ja, das wäre die bessere Lösung gewesen, als AC einfach als Hub für solche Experimente zu missbrauchen.
Bei Ubi schwächelt man mMn aber generell etwas mit den Stories. Da ich die Personalien dahinter zu wenig kenne, aber es schon öfter zu Abgängen kam, vermute ich hängt das wohl auch damit zusammen.
Die geben einen Haufen Geld aus, die Produktionen strotzen zum Teil wirklich vor Aufwand. Aber das ersetzt keinen fähigen Schreiber/Schreiberin.

3. Juni 2019 19:14


“Ubisoft wollte damit wohl die Grundformel durch neue Elemente auffrischen, die aus ihrer Sicht nicht wie ein Fremdkörper erscheinen sollten, ohne den Gedanken an eine neue Marke im Blick zu haben.”

Hmmm, erinnert mich ziemlich an die Entstehung von AC aus Prince of Persia heraus. Auch hier wollte man etwas anderes probieren, hat sich aber eingestanden, dass es einfach nicht ins Franchise passt. Erst Origins, jetzt Odyssey, beide sind weit weg von einem “normalen” AC Gameplay mit Schleichen und verdeckt Meucheln. Klar, das Kampfsystem war nie sehr tiefgründig und man hätte die Messlatte was Schwierigkeit anbelangt höher legen sollen, um das Schleichen mehr zu forcieren. Jetzt kann ich aber auch ohne Probleme mit dem Kopf voran in die Gegnermassen springen und der Charakter läßt Dragonball-artige Supermoves vom Stapel. Und eigentlich fördert das Spiel diese Herangehensweise noch, z.B. durch die Schlachtfelder.
Klettern muss man eigentlich auch nicht mehr. Hat man beibehalten, weil Alibi und “war schon immer so”.

Klar wäre der Vergleich zu AC gezogen worden, aber hier hätte man klar sagen können:
“Ja, das war mal als AC-Teil angedacht, wir wollten aber lieber neue Wege gehen und uns austoben dürfen. Dafür haben wir AC nun zurückgestellt, bis uns hier wieder ein packendes Szenario – oder vielleicht ein Neustart einfällt. Jetzt wollen wir den Spielern lieber eine packende und epische Fantasy-Welt bieten. Griechenland ist schon spannend, mal sehen, was noch kommt. Vielleicht die nordischen Götter?”

😉

ChrisKong
3. Juni 2019 18:07

@Nightrain

Wie gesagt, dann wird das aus dem Spinoff New Dawn sein. Ja, das klingt echt nicht so prickelnd.

ChrisKong
3. Juni 2019 16:25

@Ghostdog

Ja, in etwa so. Es gibt für mich eben schon einen Unterschied, wenn das Spiel vorgibt, wann es als komplettiert gilt oder man halt selber die Entscheidungsfreiheit darüber hat. Fallout 4 ist dafür ein gutes Beispiel, weil das Vorgehen sehr viel freier gestaltet ist.

Der Tester sollte eben im Text genau auf solche Umstände eingehen, da mMn aufblähende Inhalte eigentlich auch leicht identifiziert werden können.

Am Ende will ich ein befriedigendes Spielerlebnis, bei dem ich auch nicht das Gefühl habe, Wesentliches verpasst zu haben, aber das Spiel nicht unnötig gestreckt wirkt.
Wie gesagt, vieles, von dem, was ich gespielt habe hat da eine gute Balance, z.B. die Dark Souls Spiele.

ghostdog83
3. Juni 2019 16:14

Ich würde dahingehend differenzieren wollen, ob es sich hierbei um Quantität zum Selbstzweck oder qualitative Quantität handelt, die ungeachtet ihrer Qualität dennoch zu einer Dauerermüdung führen kann. Ein Spiel mit vergleichbarer Gesamtgüte wäre dann nach deiner Aussage im Vorteil, wenn es weniger an jenen Inhalten liefern würde, um so der Gefahr einer Übersättigung aus dem Weg zu gehen.

Wichtig und richtig wäre für mich, wenn der Redakteur mit seiner Einschätzung klar und deutlich macht, bei ausreichender Spielzeit bzw. Erfahrung, ob das Spiel in die eine oder andere Richtung tendiert. Wie lange ich mich als Spieler dann selbst damit befasse wird die jeweilige Praxis zeigen. Ich erwarte nicht, dass jedes Umfangmonster zu 100 Prozent beendet oder auf allen Schwierigkeitsgraden gemeistert wird. Das wäre einfach nicht realistisch.

@Nightrain

Ich kann deine Einwände schon verstehen. Ubisoft wollte damit wohl die Grundformel durch neue Elemente auffrischen, die aus ihrer Sicht nicht wie ein Fremdkörper erscheinen sollten, ohne den Gedanken an eine neue Marke im Blick zu haben. Hätten sie es doch getan, wäre die Dis­kre­panz beider Marken vielleicht nicht ausschlaggebend genug, die eine Koexistenz rechtfertigen würde. Gewissen Überschneidungen wäre dann vermutlich da.

3. Juni 2019 15:44


Ich meinte eigentlich schon den neuen Ableger New Dawn, da hatte ich einiges Spielmaterial gesehen mit so lustigen Zahlen bei Treffern – habs gerade nochmal überprüft. Ob das Teil 5 ist oder als SpinOff war mir nicht bewußt. Für mich war es halt der letzte Teil. 😉

“Blöd nur, dass für die hochwertigen Donnerbüchsen eine gewaltige Menge Schrott und der maximale Basisfortschritt Pflicht sind, für den Tonnen an Ethanol benötigt werden. Das Resultat ist nerviges Grinding von Ressourcen, welche nur durch die Befreiung von Außenposten oder gekaperte Tanklastzüge ergattert werden können.”
Test M!Games
https://www.maniac.de/tests/far-cry-new-dawn-im-test-ps4-xbox-one/2/

“Neu ist ein seichtes Rollenspiel-System: Feinde staffeln sich jetzt in insgesamt vier Stärke-Stufen. Wer zu Beginn gegen einen legendären Gegner antritt, bekommt den Hintern ordentlich versohlt. Wir müssen unsere Basis ausbauen, in Skills investieren und mächtigere Waffen craften, um der Sache Herr zu werden.”
Test Gamepro
https://www.gamestar.de/artikel/far-cry-new-dawn-wenn-eine-schwaeche-zur-staerke-wird,3340606.html

Beide Tests sprechen aber immer noch von Shootern.

Nagel mich nicht drauf fest, aber ich erinnere mich an irgendwelche Videos – kann auch sein, dass das noch Previews waren, bei “Zahlen überm Kopp” und “Crafting” hat dann jedwedes Interesse nachgelassen. Wie gesagt, ist ja auch aus meiner kleinen Suppentasse heraus geschrieben gewesen.

… Nein, !!! Pfui! Böser Monty. Nimm die Schnute da wech! 😛 😉

ChrisKong
3. Juni 2019 15:08

Auch das stimmt absolut nicht. Für das Erledigen von Gegnern gibts in Far Cry 5 keine Exp. Wenn du einen VIP Gegner erledigst, dann steigt die Widerstandsanzeige ein wenig an, das ist alles. Auch der Skillbaum ist so reduziert und eingedampft, etwa alle Kills in einer Fähigkeit vereint, dass man kaum noch von RPG sprechen kann. Ich vermute du verwechselt da was mit Division oder so, aber das hab ich nie gespielt und kann nix dazu sagen. Oder im letzten Spinoff der Reihe ist das der Fall, aber das hab ich nicht gespielt und wegen dem Crafting auch ehrlich gesagt nicht unbedingt Bock drauf.
Man muss mMn auch nicht jedes Spiel über einen Kamm scheren, sondern die Spiele durchaus differenziert betrachten. Ein Lincoln pro Forum reicht. 🙂

Darüber hinaus teile ich deine Einschätzung durchaus. Auf AC hab ich seit Teil 3 keine Lust mehr gehabt. Teil 4, von dem alle schwärmen, reizte mich nicht, weil ich keinen Bock hatte, Pirat zu spielen. Alles was danach kam, las sich fast unisono so, wie du es jeweils beschrieben hast, eine Story, die sich immer mehr vom Kern entfernt, ohne wirklich interessante Figuren oder Geschichte, kurz um, Beliebigkeit.

3. Juni 2019 14:54


Da muss ich tatsächlich zurückrudern, was Far Cry angeht, doch kein Loot Shooter, nur mehr Richtung RPG … irgendwie wandern bei mir die Gedanken in Richtung Loot-Grind, wenn ich in einem Shooter lustig aufsteigende Zahlen über den Gegnern sehe, nachdem man ihn getroffen hat. 😉
Mea Culpa -_-‘


“Du kritierst einerseits die immer gleiche Formel (FarCry), andererseits die Veränderungen (Assassins Creed).”

Jain, denn auch AC ist noch immer, was die Spielwelt angeht genau dieselbe Formel. Man hat das Gameplay geändert – kann man mögen, muss man nicht -, was sich jetzt aber dann wieder mit der AC-Story beißt.
Statt hinzugehen und ganz frei eine neue Fantasy-RPG-Reihe ohne Serien-Altlasten abzuliefern, klammert man sich an ein Franchise, das eigentlich mal Ruhe bräuchte und bei dem erzählerisch einfach schon alles gesagt ist. Genauso gut könnte man hingehen, das Gameplay von Doom nehmen, ein paar Alibi-Schleichpassagen einbauen, das Szenario im Steampunk ansiedeln und das Ganze Splinter Cell nennen, weil die Protagonistin heißt Sam(antha) Fischer und hat eine magische Tiara mit drei Leuchtedropsen auf der Rübe.


Wäre ja auch noch schöner, wenn Du aus meiner Tasse schlabbern würdest! 😛 😉

ChrisKong
3. Juni 2019 14:23

Das ist aber genau der Punkt. Ich finde nicht, dass man sich quasi nur die Rosinen rauspicken soll, um das Gesamterlebnis anhand von diesen Proben beurteilen soll. Der Entwickler hat all diese Dinge implementiert und der Faktor Repetition und Redundanz gehört angemessen bewertet. Und wenn das eben dazu führt, dass Spielerlebnisse nun nicht mehr ganz so gut abschneiden, dann ist das eben so. Gibt ja Entwickler, die kriegen das auch besser hin.

Nehmen wir zwei Spiele, die je für ca. 300h Spieldauer gut sind, aber bei einem von beidem ist schon nach 150h längst die Luft raus. Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass der Tester vielleicht nur 50h reingespielt hat, erwarte ich persönlich keinen Test, der sich seriös mit dem Dauerspielspass auseinandersetzt.

Zu Ubi muss man sagen, dass sie einerseits Problemfelder auch erkennen, andererseits dann wieder neue bewirtschaften. An der AC Reihe merkt man das gut.

ghostdog83
3. Juni 2019 13:41

Aber eigentlich müsste er das ganze Buffet leer essen und sein Völlegefühl auch zum Ausdruck bringen. Passiert aber so gut wie nie.

Würdest du das in der Realität auch tun, wenn du die Möglichkeit hättest, ein ganzes Buffet an leckeren Speisen vollständig schmausen?

Mir wäre danach wohl schlecht oder ich würde diese Speisen für eine Weile nicht mehr anrühren.

@Nightrain

Du kritierst einerseits die immer gleiche Formel (FarCry), andererseits die Veränderungen (Assassins Creed).

Ubisoft wird nie eine maßgeschneiderte Lösung finden, die jeden Spieler zufriedenstellen wird. Die Redundanz sehe ich auch kritisch. Solange es aber nicht zum Zwang wird, kann ich damit leben, indem ich es ignoriere.

Ein aktuelles Erfolgsmodell bei Ubisoft kann man noch nennen, wo Ubisoft auf die Spieler eingegangen ist bzw.es in der öffentlichen Wahrnehmung am präsentesten erscheint – Rainbow Six Siege.

ChrisKong
3. Juni 2019 13:07

nur in einer größeren Sandbox mit noch mehr generischem Zeug und sich nun Richtung Loot-Shooter entwickelt.

Klingt nicht so, als hättest du Teil 5 gespielt.

Far Cry ist jetzt endlich ein Loot-Shooter, womit man wohl die einsamen, freundeslosen Division 2 – Verweigerer aufgabeln will?

Ehrlich, wie kommst du auf so ne Idee?

MontyRunner
3. Juni 2019 12:53

Zum Glück muss ich nicht an Deiner Suppentasse schlürfen. Bei mir gibt es Mario + Rabbids: Kingdom Battle. Gerüchteweise ist Teil 2 im Anmarsch.

Ansonsten verwette ich alle Eure komischen PS4-Konsolen darauf, dass BGaE2 exklusiv erscheint für Sega Saturn.

3. Juni 2019 12:19

:
Der große Überblick fehlt mir auch – zugegeben. Bleiben wir doch daher für diese Betrachtung erstmal beim Beispiel Ubisoft, rein aus meiner kleinen Suppentasse heraus:
Aktuelle Marken:
– Far Cry
– Assassins Creed
– Watch Dogs
– Ghost Recon: Wildlands
– The Division
– For Honor
– Skull and Bones
– Beyond Good an Evil

Far Cry war mal ein neues Konzept, ist seit Jahren aber dieselbe Formel, die munter immer wieder und wieder kopiert wird, nur in einer größeren Sandbox mit noch mehr generischem Zeug und sich nun Richtung Loot-Shooter entwickelt.
Immerhin noch Singleplayxer-Fokus.

Assassins Creed war auch mal eine interessante IP, aber man wollte ja unbedingt ein Rollespiel sein – ach seien wir doch ehrlich, man wollte so sehr Witcher 3 sein, schon zwei Mal.
Ansonsten: große Sandbox mit sich hunderfach wiederholenden Aktivitäten.

Watch Dogs, wurde groß angepriesen und hat dann im Shitstorm einige Federn gelassen. Teil 2 hat mit seinen Hipstern auch niemanden so wirklich vom Hocker gehauen.

Ghost Recon: Wildlands: Teil 1 war interessant, aber so dermaßen aufgeblasen aber, ich zitiere mich selbst: “große Sandbox mit sich hunderfach wiederholenden Aktivitäten.”
Starker Fokus auf Multiplayer

The Division 1+2 – Loot-Shooter … Tanze nach dem Beat!!! – Zumindest hier spielt man schon sehr laut mit.

For Honor: Hier scheint man mal wirklich kreativ gewesen zu sein – die Spielerschaft dank es aber nicht wirklich. Multiplayer only.

Skull and Bones – verschoben … so unterhaltsam die Seeschlachten auch in AC4 waren, reicht das, um ein eigenes Spiel darum zu stricken. So ein bisschen For Honor auf dem Wasser. Multiplayer only.

Beyond Good an Evil – vom Single- zum Multi-Player-Erlebnis

Prince of Persia und SplinterCell? Gibs nix …

Far Cry ist jetzt endlich ein Loot-Shooter, womit man wohl die einsamen, freundeslosen Division 2 – Verweigerer aufgabeln will?
Assassins Creed wird hingegen immer größer, steht sich aber dank AC-Lizenz-Kugel-am-Bein selbst im Weg. Verkauft sich trotzdem wie geschnitten Brot.
Watch Dogs 3 soll kommen – fraglich, ob dieser verlogene erhobene Zeigefinger noch irgendwen hinterm Pub-Tresen vorlocken wird.
Wildlands? Fokus auf Survival!? Gibs ja auch kaum.

Erfolgreich aber mutlos würde ich als Urteil fällen. Rein kaufmännisch muss ich dem Erfolg natürlich Tribut zollen. Die Firma mach Geld damit – Zweck auf dieser Ebene erfüllt und irgendwie muss man ja sein Chappi bezahlen. Innovativ? Naja … in Ansätzen.
Außerdem der/die/das Gamer von Heute, dem eine langweilige Geschichte ohne Tiefgang aber dafür mit “episch” Anstrich verkauft wird, freut sich an seinem angewandten Autismus – kennt er/sie/es kennt es ja auch nicht anders.

ChrisKong
3. Juni 2019 12:00

Einem Trend hinterherlaufen ist auch nicht das Problem an sich. Nur muss man mMn nicht mittlerweile jedes Spiel auf diesen hin anpassen. Klarer getrennte Genres finde ich persönlich besser als diese und die und die müssen noch mit ins Boot Mentalität. So kriegen wir immer mehr sinnlos aufgeblähten Spielinhalte. Viele Spiele wissen einfach nicht mehr, wann genug ist. Darum sind auch die Tests zu grösseren Spielen oft so unsinnig, wenn der/die Tester/in sich gar nicht dieser Überstrapazierung aussetzt. Oft kippen mMn Spiele an einem Punkt und werden zusehends öde und repetitiv. Diesem Umstand wird kaum überhaupt Rechnung getragen. Bildlich gesprochen, der Tester nimmt ein bisschen vom All you can eat Buffet und findet das abwechslungsreich und toll. Aber eigentlich müsste er das ganze Buffet leer essen und sein Völlegefühl auch zum Ausdruck bringen. Passiert aber so gut wie nie.

ghostdog83
3. Juni 2019 11:35

Mir fehlt ehrlich gesagt der Überblick, wer wem genau hinterherläuft, ob sich die Rollen immer wieder mal abwechseln, was das setzen von Trends angeht. Davon abgesehen, ist besser geklaut auch ein Modell zum Erfolg, siehe Fortnite gegenüber PUBG. Die einen haben ein für die Masse frisches Spielerlebnis geschaffen, ohne das Potenzial auszuschöpfen, die anderen, in dem Fall Epic, haben es für die Masse perfektioniert (zugeschnitten). Blizzard Entertainment ist auch so ein Studio, was Ideen anderer aufgreift, sie in eine Goldgrube verwandelt. So gesehen muss man einfach von Fall zu Fall schauen, was daraus gemacht wird.

3. Juni 2019 10:54

“Es wird nach der Musik getanzt, die in den Charts gerade heiß angesagt ist.”

Ist sicher nicht völlig verkehrt, aber wenn man dem Trend NUR nachläuft, statt selbst einen zu setzen, ist man immer nur im Zugzwang und kann bzw. muss reagieren.
“Besser halbwegs gut geklaut aus mehr oder weniger schlecht selbstgemacht”, kann eigentlich kein Massstab sein, mit dem sich ein Unternehmen präsentiert.

ghostdog83
3. Juni 2019 10:01

Es wird nach der Musik getanzt, die in den Charts gerade heiß angesagt ist. Derren Zuhörer werden – wenn überhaupt – wohl nur mit Schulterzucken reagieren, bevor sie die kleine Blase hier wieder verlassen, um sich auf das Parkett zurückzubegeben.

ChrisKong
3. Juni 2019 9:59

Vielleicht hat man die Kritik gehört und bastelt nun noch schnell eine Art Singleplayer-Kampagne zusammen.

3. Juni 2019 8:56

Tja, heute tanzen die großen Publisher/Hersteller lieber nach der Musik anderer, statt sie selbst zu machen. Während man früher noch um das Geld der Kunden buhlte, will man heute auch noch Exklusivität. Der Spieler soll nicht nur seine Barschaft, sodern auch seine Zeit investieren. Seine ganze Zeit!
Dabei geht es nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um Größe. Wirkliche Höhepunkte gibt es nicht, dafür clever genutzte kleine, schnelle Erfolge. Bestes Beispiel sind all diese Loot-Box und Loot-Games. Da geht es nicht primär um eine Geschichte, sondern man grast in beinahe autistischer Manie ein und den selben Level nach dem nächsten kleinbisschen besseren Gegenstand ab – und dann wieder und wieder, weil besser gehts immer.
Immer stumpf beklatscht von der sich langsam ebenso kannibalisierenden “Fach”-Presse, die jeden Furz eines bekannteren Entwicklers aufbauschen und den Hype – oder sagen wir mal die Blase – dadurch nur noch anheizen, bis diese platz und nichts bleibt als schale lauwarme Luft … aber: “Nicht perfekt, aber besser als nichts!” 😉

Was die Abwesenheit auf der E3 angeht, so könnte man argumentieren, dass ein einzelner geezielter Livestream vielleicht zielführender ist, als das Ganze irgendwo im großen Ganzen zu zeigen. Seien wir mal ehrlich, umwerfend waren die E3 Präsis schon seit Jahren nicht mehr.
Das Herausnehmen kann gut sein – oder einfach nur Schlechtes verheißen, denn ist es gut und will man dem Spiel eine extra Bühne bieten, dann wäre das ja gut. Aber … vielleicht ist das Ding auch so schlonzig geworden und man befürchtet einen Schaden für die eigentliche Hauptpräsi … tja … wir werden sehen …

Lincoln_Hawk
2. Juni 2019 23:22

Ja mir geht das ganze Open World Zeugs mit immer mehr unnützer weltverschandelung in Verbindung mit online koop usw nur noch auf den sack…
Gefühlt jedes Spiel inzwischen…
Hoffentlich geht das bald zurück oder wird so gemacht dss es faziniert

2. Juni 2019 21:28

Moderne Klassiker gibt es doch heute auch, sogar ganz ohne Koop und Onlinezwang.

Lincoln_Hawk
2. Juni 2019 21:16

Ich halte von diesem ganzen koop zwang nichts mehr…die sind inzwischen einfach zu düsig moderne Klassiker zu erschaffen
Geld Geld mehr mehr ich weiß ich weiß aber
Alles im Rahmen die sollten nicht komplett
An den Wurzeln der ganzen Branche vorbei arbeiten der Spieler der heute 30jahre ist weiß was ich meine

2. Juni 2019 9:56

Nee ooofline! ?

Lincoln_Hawk
2. Juni 2019 1:16

Online Koop bei dem Vorgänger?
Ubi =EA

1. Juni 2019 17:09

Als Singleplayer Spiel hat der erste Teil damals halt nicht genug Geld eingebracht und Ubi versucht es halt mit ner anderen Strategie mit der Marke Geld zu verdienen.
Das finde ich auch nicht gut, lässt sich aber leider nicht ändern.
Vielleicht gibt es bei einen Erfolg von Teil 2 ja wenigstens nen Remake vom ersten Teil.

ChrisKong
1. Juni 2019 16:40

Der Termin ist nicht, was mir Sorge bereitet. Warum Ubi ausgerechnet diese IP mit Online-Gedöns schänden muss, verstehe ich nicht. Als hätte man dafür nicht schon genügend Spiele im Portfolio.

Bort1978
1. Juni 2019 15:13

Wenn, dann aber nur zeitlich befristet.

ghostdog83
1. Juni 2019 14:05

Ich prophezeie Stadia Exklusivität. Ihr habt es hier zuerst gehört. ?

Saldek
1. Juni 2019 9:55

Vielleicht nur ein riesiger Marketing-Gag. Nächstes Jahr verkündet man dann dass es für die nächste Generation kommt und man deshalb große Teile des Spiels überarbeiten muss. Entsprechend wird der Release dann erstmal auf 2023 geschoben 😉