Darum gibt es kein Cross-Play bei Destiny

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Wie wir bereits wissen, wird es bei Destiny möglich sein, innerhalb einer Konsolenfamilie (also PS3 und PS4 bzw. Xbox 360 und Xbox One) seine Charaktere hin und her zu transferieren. Aber warum mit diesem Konstrukt im Rücken kein Cross-Play möglich sein werde, hat jetzt Roger Wolfson von Bungie gegenüber Digital Trend erklärt.

Die Gründe dafür seien rein technischer Natur, denn PS4 und Xbox One hätten in diesem Bereich schlicht und ergreifend mehr zu bieten als ihr Vorgänger, gerade auch in Sachen Auflösung. Wolfe zieht zur Veranschaulichung den Vergleich zum PC-Sektor, in dem – ob es nun stimmen würde oder nicht – die Ansicht herrsche, dass bessere Technik im Spiel automatisch einen Vorteil mitbringen würde. Um solche Diskussionen erst gar nicht führen zu müssen, trennt Bungie deshalb die Spieler der Plattformen. Trotzdem soll die Spielerfahrung auf sämtlichen Konsolen ähnlich sein.

Außerdem setzt sich Bungie das Ziel, Destiny auf Dauer sowohl einsteigerfreundlich als auch für Rückkehrer interessant zu halten, was viel Planung erfordere. So solle zukünftig bei einem zweiten oder dritten Teil auch ein neuer Spieler in der Lage sein, mit den “alten Hasen” mitzuspielen, ohne sich um Jahre hinterher zu fühlen. Aktuelle Pläne sehen eine Laufzeit von rund 10 Jahren für das Destiny-Universum vor.

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Insanity
21. Juli 2014 21:36

Das find ich bekloppt. Natürlich _kann_ man das so begründen. Aber auf der Kehrseite steht für mich irgendwo eine gewisse Gängelung, von der ich natürlich für die Spieler aber eben auch für Bungie keinen Vorteil sehe. Vielleicht einfacheres Management des Server-Traffics? Kleiner dimensionierte Server für ein System und ein größerer für ein anderes, um so Ersparnisse zu erzielen? Vielleicht bin ich pessimistisch oder EA-geschädigt, aber ich finde das einfach schade, weil einige meiner Zock-Kumpanen (noch) keine PS4 haben (wollen) und entsprechend auf der PS3 spielen – zack aus für gemeinsames Destiny. Denk mal, auf der Xbox-Seite ist das nicht anders. Hmpf. Vielleicht wird’s ja irgendwann nachträglich eingebaut.

bitt0r
21. Juli 2014 17:57

ich spiel nur mit picmip 10

D00M82
21. Juli 2014 16:34

Kenne ich aus der Counter Strike Szene auch noch. Da gab es auch extra hitbox Mods, in denen die Figuren besonders eckig waren damit man sie besser trifft.

Lagann
21. Juli 2014 15:07

Geil, dafür kauft man sich nen High End Gaming PC, um dann die Settings runterzuschrauben und einen spielerischen Vorteil zu haben. lol

kevboard
21. Juli 2014 14:44

also amPC hat man oft vorteile bei niedrigeren grafik settings… bei Insurgency (zumindest in der originalen mod) z.B. sollte man unbedignt die HDR effekte ausschalten… drawdistance einstellungen runter zu schrauben kann auch helfen, so kanns sein dass n grasbüschel welches deine sicht einschränken könnte erst sehr spät überhaut rein ploppt, so hat man ne bessere übersicht…

D00M82
21. Juli 2014 12:02

Die 360 Version wird doch aber auch schwächer als die One Version. Und da soll das dann kein Problem sein?Edit. Okay falsch verstanden.