Epic Games

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Mike Capps, Präsident von Epic Games, hat mit Game Informer über die nächste Konsolengeneration gesprochen. Dabei hob er hervor, dass seiner Meinung nach in Zukunft die Kostenoptimerung noch wichtiger werde.

Zunächst erinnert Capps an den Wechsel von Unreal Engine 2 auf 3, was die Komplexität von Spielen stark erhöht habe. Wenn man also für Gears of War 7, oder wie auch immer es heißen möge, kein Team von 500 Entwicklern haben wolle, müsse man sich jetzt schon überlegen, wie man effektiver werden könne. Andernfalls würden nie Gewinne erwirtschaftet werden.

Tim Sweeney, führender Kopf im Technik-Bereich bei Epic, stimmt ihm dabei zu. Man benötige ein realisierbares Geschäftsmodell, um in der nächsten Generation Erfolg zu haben. Andernfalls werde die Industrie schrumpfen, da weniger investiert werde. Das Unreal-Team habe in Bezug auf die Unreal Engine 4 insofern Änderungen durchgeführt, als das diese nun sozusagen eine Verbindung zwischen den Bedürfnissen der Programmierer und denen der Designer sei. Beide wären dadurch im Idealfall nicht mehr zwangsläufig aufeinander angewiesen. 

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henning
2. August 2012 21:36

@WNxKraidUDK : Mit Kismet kann man aber auch wirklich nicht viel machen. Außerdem werden die Programme mit der Zeit schon ziemlich groß. Aber in einer “”normalen”” GameEngine+StandartBibliothek habe ich halt mehr als 10000 Funktionen, bei Kismet vielleicht

captain carot
2. August 2012 18:26

Und genau das spart Zeit, Personal und Geld. Ich seh´s ganz ehrlich so, dass die Engineentwickler da zukünftig gefordert sind, ein Gesamtpaket abzuliefern, das möglichst viel effizient “”von selbst”” erledigt. Nicht nur bei Epic, auch bei Crytek, id oder anderen Studios, die ihre Engines lizensieren und auch bei “”Haus-Engines””.

WNxKraid
2. August 2012 17:07

Indem stärker auf visuelles scripting gesetzt wird.Die Anfänge sind mit Kismet in UE3 schon getan, Unity hat auch eine ähnliche Herangehensweise.Klar werden für Grundlegende Dinge auch weiterhin Programmierer nötig sein, aber vieles wird der Leveldesigner auch gleich im Editor erledigen können ohne eine Zeile an Code zu schreiben.

henning
2. August 2012 15:48

Wie sollen Designer ein Spiel machen, ohne auf Programmierer angewiesen zu sein?