Graffiti-Sprühen auf Wii

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Für die einen ist es Kunst, für die anderen (politischer) Ausdruck, für manche schlicht Sachbeschädigung – Graffiti. Zwei Studenten der Bauhaus-Universität in Weimar entwickelten ein Projekt als Diplomarbeit, das Graffiti-Sprayen auf ein neues, virtuelles Level bringt. WiiSpray nennt Martin Lihs seine Entwicklung, die aber ausdrücklich nicht das reale Graffiti als Kunstform ersetzen soll.

Die Technik funktioniert auf jeder Plattform und basiert auf der Bewegungserkennung des Wii-Controllers. Ein entsprechender Prototyp ist bereits funktionsfähig. Die Remote der Wii dient als virtuelle Sprühflasche, mit der sich auf dem Monitor kreativ ausgelebt werden kann. User wählen aus einer großen Farbpalette und setzen mit realistischen Sprüh-Effekten Ihre Ideen um – selbst die typischen Graffiti-Schablonen können genutzt werden. Die erstellten Artworks können gespeichert und für die Nachwelt festgehalten werden – eine Option, die realen Graffiti an Hauswänden oder Zügen nicht beschieden ist.

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Tiuri
5. April 2009 12:48

Och, also ich hätte nichts dagegen wenn Graffitis zukünftig auf solche Weise gesprüht werden und Häuserwände etc. von dem Dreck verschont bleiben!