Kino erleben, wo und wann man will – das geht der Werbung nach mit Videobrillen. Dass die Technik funktioniert, hat schon das erste Modell der Sony-Videobrille gezeigt. Nun ist sie in der dritten Generation erhältlich. Mit 1.300 Euro wirkt der Preis im Vergleich zum Ur-Modell (800 Euro) happig.
OLED-Displays, je mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel; das Gewicht wurde von 435 auf 320 g gesenkt. Das Brillen-Set besteht aus einer Anschluss-Box mit drei Ein- und zwei Ausgängen (HDMI) sowie einer Akku-Box, welche fest über ein etwa ein Meter langes Kabel mit dem Headset verbunden ist. Das kleine Kästchen versorgt die Brille mindestens drei Stunden lang mit Strom. Ein Sensor schaltet die Brille automatisch ab, wenn sie abgenommen wird – das spart Energie. Geladen wird über ein mitgeliefertes Netzteil oder per USB-Kabel. Dank Funkübertragung zwischen Anschluss-Box und Batterie hängt man nicht mehr am Kabel, wobei die Reichweite mit rund vier Metern nicht gerade üppig ist. Der Micro-USB-Eingang an der Akku-Box dient neben der Stromversorgung auch als MHL-Videoeingang fürs Smartphone. Anders als beim ersten Modell ist der Kopfhörer nicht integriert. Stattdessen verfügen Brille und Anschluss-Box über Kopfhörerausgänge; passende Ohrhörer mit kurzem Anschlusskabel und Ersatzpolster liegen bei.
Wer die beiden Kopfbügel und die Stirn- und Nasenpolster richtig angepasst hat, kommt in den Genuss eines leidlich bequemen Sitzes. Der Weg dorthin ist aber fummelig: Die Gummilippen, die Licht blocken und für weichen Sitz sorgen, rutschen leicht mal heraus. Ansonsten ist die Bedienung unkompliziert: Mit zwei Schiebereglern legt man den Augenabstand fest – ein Testbild hilft dabei. Fehlsichtige Personen müssen ihre Brille aufbehalten, was den Tragekomfort stark einschränkt. Ein Dioptrien-Ausgleich fehlt leider.
Neugierig geworden? Den Rest des Artikels findet Ihr in der M! Games Dezember 2013 – seit dem 22. November überall erhältlich!









@ChrisKong: na das eine VR Brille keine große Zielgruppe hat, bestreit ich ja garnicht. Ich finde es nur gut und richtig, dass man an neuen Techniken entwickelt und die dann auch einigen frühen Adoptern (Käufern) zur Verfügung stellt. Wobei so neu die Ide
kann ich damit gamen…meine Wii U (macht zwar keinen Sinn) oder ps3 anstöpseln?
@Hitokiri nur ist es hier so, dass das Teil ja sehr viel teurer als der Vorgänger ist. Die Technik müsste ja billiger werden, diese Preisentwicklung scheint hier aber diametral zu verlaufen. Wenn man das Ding gezielt im Hochpreissegment platziert und auch
… zielt wohl kaum auf den Gaming-Sektor ab!?Ich bin auf die ersten VR-Brillen gespannt, welche speziell auf das PlayStation-Publikum abgestimmt werden.
Wer wird schon über 700 Euro für eine PS4 ausgeben, obwohl sie Sony für 400 verkauft ;)Ohne Techniknerds, die bereit sind mal mehr Geld auszugeben, nur um die ersten zu sein, gäbe es unser Hobby nicht. Ich kenne jemanden der sich den Oculus Rift zu Weihnachten holt… bin mal gespannt was er für den Spaß zahlt.
Wer wird schon so einen Preis dafür bezahlen? Das Ding ist zum Scheitern verdammt.