Nolan Bushnell

24
66

Gegenüber All Things D hat sich Atari-Gründer Nolan Bushnell zum Thema Mobile Gaming geäußert. Dieses sieht er ganz klar auf dem absteigenden Ast, wenn nicht sogar schon am Ende.

Laut Bushnell sei das ganze Geld bereits verbraten und es ginge nur noch um den Wiedererkennungswert. Er wirft in diesem Zusammenhang die Frage auf, ob es wirklich Spaß mache, ein Spiel von 300.000 zu entwickeln, das dann in der schieren Masse untergehe. Die nächste große Chance sehe er in Google Glass und wenn er seine ganzen Pläne dafür verriete, müsse er sein Gegenüber anschließend töten.

Die Spieleindustrie erfinde sich generell alle fünf Jahre neu und in den vergangenen fünf Jahren sei es hauptsächlich um kurzweilige Spiele im Stil von FarmVille oder Angry Birds gegangen. Das sei jedoch jetzt vorbei.

24 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
zockeraNdi
4. April 2013 12:38

Also ich werde nie “”auf einem Telefon spielen”” !

Oliver Gruener
28. März 2013 12:45

Ich wäre da in Zukunft aber auch vorsichtig. Erst dieser Tage ist der erste richtige Ego-Shooter für Mobilgeräte erschienen, nämlich der Wii-Port The Conduit HD. Kostet knapp unter 4 Euro. Wenn da mehr richtige Spiele wie das kommen, dann könnten die Geräte irgendwann auch tatsächlich 3DS und Vita verdrängen.

Mayhem
28. März 2013 7:02

Das mobile Gaming die Konsolen verdrängen würde war doch schon von Anfang an äußerst unglaubwürdig. Klar spielen die Kids auf ihrem Smartphone oder Tablet ein paar (mit Sicherheit auch nicht schlechte) Spiele, aber die wirkliche Spielerfahrung können einem lowprice Titel doch nicht geben. Das war halt von Anfang an ein Wunschgedanke der Industrie damit noch mehr Geld zu scheffeln als onehin schon. Die Rechnung konnte aber auf Dauer doch nicht aufgehen.

monk
27. März 2013 19:22

Die haben den Markt übersetiegt, und die leute sich selber!

monk
27. März 2013 19:20

Damals war es auch schwieriger und teurer, etwas zum runterladen, heute ist es meist gratis und in30 secunden erledigt.

FoxMulder
27. März 2013 16:56

Naja handhelds kann er nicht meinen. Auf handhelds gibts saugute spiele Kingdom Hearts 358/2 DaysKingdom hearts dreamdrop distance Kingdom hearts birth by sleep FF7:crisis coreMario und luigi superstar sagaMario und Luigi abenteuer BowserMario und Luigi zusammen durch die zeitHarvest moon geschichten zweier städteMario 3d landNew super Mario brothers 2Metal Gear Solid – Peace WalkerUltimate Ghosts’n GoblinsPaper Mario stickerstarStarFox 64 3dsZelda Ocarina of time 3dsSword of manaWario land 4Wario ware touchedOh man es gibts massenweise gute handheldspieleUnd morgen kommt noch Luigis mansion 2 raus =)Für nintendos handheld gibts auf allefälle viel mehr gute spiele als für sonys psp und vitaWenn ihrt euch einen handheld kauft solltet ihr ech einen 3ds kaufen lohnt sich mehr weil wie gesagt dazu gbts viel mehr gute spiele und es können auch die ds spiele drauf gespielt werden =)

captain carot
27. März 2013 16:35

Wie gesagt, das Problem ist nicht die Menge der Leute, die spielen sondern eher die abartige Größe des Angebots in Verbindung mit der “”Kaufkraft”” vieler Dumbphonespieler. Die sind nämlich nicht unbedingt bereit, jeden Monat 50,-€ für Spiele hinzublättern. Denen reicht teilweise ein einziges Spiel ewig lange aus.Erinnert sich noch irgendwer damals an Snake auf den Nokia Handys. Damals haben Unmengen Leute Monate lang Snake gespielt aber eben nix anderes. Die meisten von denen hatten auch von vornherein kein Interesse an weiteren Spielen. Die wollten sich nur ab und an ein paar Minuten Zeit mit der Schlangenfütterung vertreiben.

ChrisKong
27. März 2013 15:45

Ja, weil die eher von klassischen Gamern gekauft werden, nochmal zum mitschreiben, der Mobilegaming Markt zielt auf eine andere Klientel ab. Der Metzger macht ja auch keine Anstalten sich um Veganer zu bemühen.

Piotr_Rhodanov
27. März 2013 15:39

Trotzdem sind Straßenbahn und Bus voll mit Leuten jeden Alters die aufm Handy spielen, weniger gesehen ist 3DS und DS und am wenigsten Psp/Vita….

ChrisKong
27. März 2013 14:34

Die Klientel ist doch eine ganz andere. Konsoleros sind doch nicht mit dem schnellebingen Mobilemarkt zu vergleichen. Dort sind die Spiele der Trend der irgendwann vorbei ist. Bei Gamern ist das Spielen die Basis und die Trends sind höchstens die Art wie man spielt und konsumiert.Ich vergleich das gerne mit Tamagotchi. Ein Trend, aber einer der breiten Gesellschaft, nur weils spielerischer Natur war hat das ja nichts mit der Art wie wir Videospiele konsumieren zu tun gehabt. Als der Trend vorbei war, hat er sicher kaum neue Gamer generiert geschweige denn die Art wie wir spielen verändert. Und so ist auch das Mobilegaming nicht als Konkurrent zu Videospielen zu werten, sondern eher als Konkurrenz zu andern mobilen Tätigkeiten (Bücher lesen mit Kindle, in der Nase bohren, Twittern, mit dem Handy im Netz surfen, sich Videos reinziehen, Fotos schiessen, Ubahnfahrgäste belästigen, etc.)

captain carot
27. März 2013 14:34

Ne, die Atari Geschichte ist schon um einiges bewegter. Genau genommen hat Tramiel damals zuerst nur die Computersparte übernommen und das Arcadegeschäft damals selbst weitergeführt bis in die Neunziger. Deswegen übrigens auch die Differenz zwischen den gelungenen Automaten und den grottigen Ports, da saßen grundlegend unterschiedliche Unternehmen dran.Ende der Neunziger ließ Warner sein Atari Games dann auslaufen, während die Rechte an Atari Coropration an Hasbro veräußerte, die von Warner wohl auch noch Rechte für verschiedene Videospiele übernahmen. Hasbros Videospielsparte wurde dann an Infogrames verkauft die sich in Atari umbenannten.Bushnell selbst hatte Atari 1976 bereits verkauft, weil Atari zwar gute Umsätze aber Finanzierungsprobleme hatte und stieg dann 1978 wegen Differenzen aus Atari aus. Wobei er seit 2010 wohl wieder im Aufsichtsrat sitzt.Das Problem im Mobile Segment ist halt, jeder hat Angry Birds und Doodle Jump gesehen und gedacht, da lässt sich unendlich Kohle verdienen. Firmen wie Gameloft oder Rovio hauen aber Unmengen von Spielen raus, von denen die meisten nicht mal GEwinne abwerfen oder so gerade eben erfolgreich sind. Wirkliche Toptitel, die sich wie geschnitten Brot verkaufen sind aber extrem selten.Vor ein paar Jahren war das nichtmal so das große Problem, weil der Mobilemarkt nicht so überrannt war. Mittlerweile sieht das aber anders aus, entsprechend viele Titel gehen da einfach unter.Obendrein ist vieles Fließbandware. Ab und an ist ein origineller Titel dabei.

Unglueck
27. März 2013 14:14

Ui, Schande über mich.. dachte Warner hat Atari erst in den späten 80ern gekauft.Mir stellt sich die Frage was mit “”Mobile Gaming”” gemeint ist.Die klassischen Handheld Konsolen kann er wohl nicht meinen, denen gehts ja nicht wirklich schlechter als dem restlichen Spielemarkt. Wenn also Tablet und Smartphone Minispiele gemeint sind seh ich da auch eher das Problem an der übertriebenen Erwartungshaltung. Jeder wollte ein Stück vom Angry Birds Kuchen abhaben und hat den Analysten und Controllern geglaubt dass man NUR noch damit Geld verdienen kann.Dass die ganzen Schlipsträger, die nur 10 Minuten in der S-Bahn oder im Meeting am iPhone Cut the Rope spielen, keine 50€ im Monat für Spiele ausgeben und der Markt dadurch schnell gesättigt ist, hätte einem dabei eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen können.

captain carot
27. März 2013 14:01

Ähm, Bushnell hat Atari Ende der 70er an Warner verkauft. Als Lynx und Co. mit wehenden Fahnen untergingen war der Ataribesitzer niemand anderes als Jack Tramiel, der vorher bei Commodore geschasst worden war.Da war der gute Nolan längst woanders.Was seine Äußerungen angeht, vllt. nicht am Ende aber in einer dicken Schieflage. Es gibt mehr und mehr Entwickler mit finanziellen Problemen.Wenn sich alle demächst auf Google Glass und Co. stürzen wird es in einigen Jahren die gleichen Probleme dort geben.

Eiji
27. März 2013 13:46

Mobilegames haben für mich den Charme der letzten VCS- oder damaligen Amiga-Copy-FlutDie Lust, mir aus der schieren Masse (300.000 Aps) die raus zu suchen, welche auch nur annähernd sinnvoll oder gut sind, hab ich nach den ersten Monaten schon verloren.Abgesehen von wenigen Ausnahmen, sind 95% der Spiele/Aps nicht mal das “”kleine”” Geld wert!Casualgamer sind für den schnellen Geldschub gerade gut, aber für eine langfristige Geldeinnahme ungeeignet. Leider springen (fast) alle Firmen auf diesen Zug auf, der mit ICE-Geschwindigkeit auf die Wand zusteuert.Das ist wie bei der Wii: plötzlich hatte X und Y, die mein Hobby sonst unter “”Spielkram”” abgestempelt haben, eine Wii mit zwei Spielen im Haus.Und genau diese zwei Spiele teilen sich jetzt mit dem Gerät eine dicke Staubschicht seit Jahren.Geld wird nun mal langfristig nicht mit 2-3 95ct oder Steam-Sale Games gemacht

Gwydion
27. März 2013 13:09

Habe mir nach den Lobeshymnen auf Sword & Sorcery EP das Spiel geholt. Toller Grafikstil uns Sound, dafür ödes Gameplay und nervige Touchsteuerung…alles in allem bestätigt das Game meine Vorurteile gegenüber Handy-/Tabletspielen nur.Ich wünschte Bushnell behält insofern recht, dass die Fluten an Casual-Müll versiegen und sich die Entwickler wieder richtigen Games auf Plattformen mit ordentlicher Steuerung widmen.

Unglueck
27. März 2013 13:08

Für den guten Nolan wars mit Mobile Gaming schon vor vielen Jahren vorbei als der Atari Lynx mit wehenden Fahnen unterging 😉

Oliver Gruener
27. März 2013 13:07

Bushnell hat sich jetzt nicht gerade als der große Weise einen Namen gemacht. Wenn ich nicht irre waren alle seine letzten Äußerungen bezüglich der Spieleindustrie großer Blödsinn.

27. März 2013 13:02

“”…sieht er ganz klar auf dem absteigenden Ast, wenn nicht sogar schon am Ende.””Spieglein Spieglein an der Wand? ;)””Laut Bushnell sei das ganze Geld bereits verbraten und es ginge nur noch um den Wiedererkennungswert.””Atari anyone? :)””Die nächste große Chance sehe er in Google Glass und wenn er seine ganzen Pläne dafür verriete, müsse er sein Gegenüber anschließend töten.””Das gilt allerdings auch umgekehrt, wenn er das nem Russen erzählt, da Google Glass nach Gesetz der russischen Föderation als Spionagetechnologie klassifiziert und somit verboten ist. 🙂

knochenrochen
27. März 2013 12:58

Es gibt auch vereinzelt Perlen wie Superbrothers: Sword & Sorcery EP, World of Goo oder Vector, die sich perfekt auf dem Smartphone/Tablet steuern lassen und zudem eine gewisse Spieltiefe bieten.99% der Mobile Games sind jedoch tatsächlich absoluter Mist. Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass mit zunehmender Power der Geräte mehr Konsolen- und PC-Entwickler das Potenzial stärker ausschöpfen werden. Das Niveau der Browsergames steigt ja auch nach dem anfänglichen Firlefanz.

Siekard
27. März 2013 12:55

Öhm, ja, nein, und ja aber auch nein und…. Nintendo ist seit dem N64 tot und jeder spielt nur noch auf Smartphones Videospiele und ich glaube, würde ich grade für Konsole entwickeln würde ich sagen der PC ist tot… also so ne.Nervt!

Morolas
27. März 2013 12:47

Mal was neues…aber mit der Spieleflut hat er schon recht, die ist ja um einiges grösser als bei uns auf den Konsolen.Meistens ist es Müll… 5 Minuten spielen und das wars.Habe selber etwa 20 Spiele… keines ist gut und motiviert um es nochmals anzutippen.

zockeraNdi
27. März 2013 12:47

“”Alles”” am Ende , und demnächst geht die Welt mal wieder unter ….

27. März 2013 12:42

Mal sehen!Hat aber schon sowas “”methusalemmäßiges””oder “”Also sprach Zarathustra”” würde sich auch anbieten!so von der Optik her!

Pariah
27. März 2013 12:42

Wem vertrauen wir mehr – Bushnell oder McGee?