Die nicht enden wollende Saga um das Rock-Fantasy-Abenteuer Brütal Legend geht unaufhaltsam weiter und ist um eine neue kuriose Eigenheit reicher: Nachdem bereits vor einiger Zeit Activision Klage gegen Double Fine und Electronic Arts eingereicht hat, um die Veröffentlichung des Spiels zu verhindern, dreht der Entwickler nun den Spieß um.
Double Fine behauptet, dass Activision die Veröffentlichung von Brütal Legend aus niederen Beweggründen verhindern will, um den Absatz der eigenen Guitar Hero-Spiele zu schützen. So wurde das Werk von Tim Schafer (im Bild links neben Jack Black, Sprecher des Protagonisten Eddie Riggs), das ursprünglich bei Vivendi erscheinen sollte, von Activision Blizzard angeblich nur deshalb eingestellt, weil es nicht in einen Guitar Hero-Nachfolger umgebaut werden konnte. Wie das hätte gehen sollen, ist uns ein ebenso ein Rätsel wie die angeblichen Ängste bei Activsion: Spielerisch haben beide Titel schließlich bis auf den musikalischen Hintergrund kaum Gemeinsamkeiten.
Auch der bei Activisions Klage eingebrachte Vorwurf, Double Fine hätte Termine nicht eingehalten, wird relativiert: Die Verzögerungen wären beim Casting für die Sprecher und der Erweiterung der Solo-Kampagne entstanden – alles Dinge, die noch von Vivendi so angefordert wurden.
Jedenfalls sieht es derzeit so aus, dass sich alle beteiligten Partien noch länger vor Gericht beharken werden. Ob Brütal Legend damit tatsächlich im “Rocktober” erscheint, ist also nicht sicher. Wir gehen aber davon aus, dass letztlich eine Einigung gefunden wird, von der alle Seiten profitieren.









Ich kauf`s aufgrund der Thematik ab 65% Spielspass.
Schon^^Aber mir solls recht sein, solange das Spiel nicht drunter leidet.
Die derzeit wohl weltweit gröööööößte Werbetrommel…