Das für uns Journalisten schockierendste Erlebnis der Messe war die Präsentation von Naughty Dogs Endzeit-Thriller The Last of Us. Schockierend waren aber nicht gezeigten Szenen (nichts erwähnenswert Neues) oder die Qualität des Spiels. Vielmehr entsetzte uns die Art, wie wir mit einem vorgefertigtem Schauspiel abgespeist wurden: Arne Meyer von Naughty Dog hatte einen Fragenkatalog vor sich, den er ohne Beteiligung der Anwesenden mit den realen Darstellern (Troy Baker und Ashley Johnson) der beiden Spielhauptfiguren (Joel und Ellie) abarbeitete. Die Antworten der beiden Schauspieler wirkten PR-weichgespült, sie überschlugen sich wiederholt mit Lobhudeleien, wie toll doch die Zusammenarbeit mit Entwickler Naughty Dog gewesen sei und wie noch toller sie doch das Skript und den Skriptschreiber fänden – schließlich durften sie beim Motion-Schauspielern Änderungsvorschläge einbringen. Toll. Toll. Toll.Schade um die Zeit, schade um die durchaus sympathisch wirkenden Mimen, schade um das voraussichtlich hochklassige Spiel. Wie sagte Joel-Schauspieler Troy Baker noch so treffend über den Charakter seiner gespielten Figur: Es gibt keine Grenze, die er noch nicht überschritten hätte. Sony hat bei dieser Veranstaltung definitiv eine weitere Grenze überschritten.
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@ Oliver:Es ist ja im Prinizip nichts Neues das Fachbesucher gewisse Privilegien genießen. Eigentlich ist es kein großes Problem wenn 2-3 Journalisten vor dürfen, nur merkt man das eben bei einer Vorführung von 10 Mann pro Präsi doch schon sehr deutlich.
@Black Kaindar: Ich hab ja oben zusammengefasst, was wir bei unserem Pressetermin abseits der Messe zu sehen bekamen.Für die Presseleute, die “”The Last of Us”” auf der E3 nicht in Bewegung (sprich Gameplay-Demo) gesehen haben, war der Gang zu Sonys Stand i
Die Präsentation für Normalsterbliche war auch eine herbe Enttäuschung. Erstmal wurden immer nur 10 Besucher pro Präsentation rein gelassen (was bei einem Titel wie diesem schon an Hohn grenzt). Ganz ärgerlich ist es dann wenn man vor der Abtrennung steht und sieht, wie Leute mit Presseticket einfach so durchgelassen werden, was die Anzahl der Normalbbesucher die mit rein dürfen nochmal deutlich verringert. Hier mal kurz eine offene Frage an die Leute vom Fach:Warum zum Teufel tut ihr das!? Hab ihr nicht ihn der VIP-Lounge eure eigenen Privatvorstellungen in klimatisierten Räumen mit Käsehäppchen, Sitzplätzen und Privatmasseusen? Ich finde es einfach so derbst kacken Dreist was sich so mancher der sich dort “”Fachbesucher”” nennt alles rausnehmen darf und das auch noch vor den Augen von Leuten die über 2 Stunden darauf warten, endlich eine 17 Minuten-Präsentation zu sehen.So soviel dazu zurück zum Thema ^^:Sony hat hier meiner Meinung nach auch Mist gebaut. Wie bereits erwähnt. 10 Sitzplätze (die man sich mit dreisten Fachbesuchern teilen muss), einen Stand der neben den anderen Präsentationen von Sony schon fast unsichtbar ist (ist “”The last of us”” nicht einer der most wanted Exklusivtitel bei Sony!?) und dann die Präsentation als solche. Die Headsets die von der Decke hingen verschlechterten für die 3 hinteren Reihen die Sicht wegen herunterhängender Kabel, die Demo die gespielt wurde entsprach zu gefühlten 80% dem was man schon auf der E3 über live-stream sehen konnte. Insgesamt kam es mir (und auch vielen anderen Besuchern) so vor, dass Sony eines seiner heißesten Eisen im Feuer auf der Messe sehr sehr stiefmütterlich behandelt. Warum das so ist wird wohl ein Geheimnis bleiben…
naja, vielleicht haben die es so gemacht, wegen Zeitdruck. Wenn man ne Fragen und Antwort runde macht, kann man ja ned “”GENAU”” auf die “”Sekunde”” planen 🙂 (Hey ned ernst nehmen)Aber mal ehrlich, ich glaube wirklich damit wollten Sie Zeit sparen. Waren den grosse Schlangen vor der Tür?
Ich hoffe nicht, das der Erfolg ihrer Spiele naughty dog abheben lassen und den Kontakt zu den Spielern verlieren…
Ich hoffe dass Olli das auch genauso während dieser(für die USA gar nicht mal so untypischen) Pressekonferenz kritisiert hat,damit das hier nicht auch noch Einzug hält.