US-Zahlen – ab jetzt (teilweise) mit digitalem Umsatz

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Ein Nachteil der monatlichen US-Zahlen war bisher, dass darin nur die physischen Verkäufe erfasst wurden, was die tatsächlichen Umsätze durch die steigende Bedeutung des Digitalmarkts zunehmend verwässerte. Laut eines Artikels von GamesIndustry wird dieser Makel ab kommendem Donnerstag, also dem 21. Juli, zumindest teilweise ausgebessert.

Konkret werden dann nämlich die Digitalumsätze aus dem PlayStation Network sowie von Xbox Live und Steam ausgewiesen. Uplay (Ubisoft) und Battle.net (Blizzard) sind dagegegn noch nicht an Bord.

Von Seiten der Publisher haben bisher Activision, Capcom, Deep Silver, EA, Square Enix, Take-Two, Warner und Ubisoft zugestimmt, wohingegen Bethesda, Nintendo, Microsoft und Sony noch einwilligen müssen. In der ersten Zeit dürfte es also weiterhin verzerrte Zahlen geben, aber immerhin werden digitale Umsätze jetzt überhaupt berücksichtigt.

Außerdem werden jetzt auch DLCs, Mikrotransaktionen und sonstige Erweiterungen erfasst. Allerdings werden diese Ergebnisse nur Industrievertretern zugänglich gemacht. Man will hier warten, bis die Ergebnisse hier etwas ausgefeilter und aussagekräftiger sind.

3 Kommentare
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Seifenfilter
13. Juli 2016 12:05

Schnaps zahlen!

Ziep
13. Juli 2016 11:55

Vielleicht irgendsoein gross margin oder so…

bitt0r
13. Juli 2016 11:01

welche zahlen?