Wii-Spiele bringen keine Gewinne?

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Nintendos Wii geht auch mehr als zwei Jahre nach seinem Start weiterhin in Stückzahlen über die Ladentische, bei denen Sony und Microsoft nur neidisch sein können: Bis Ende Februar wurden weltweit über 47 Millionen Exemplare verkauft.

Nicht ganz so rosig sehen die Zahlen dagegen für die Spielehersteller aus: Im Rahmen der Games Developers Conference verriet Nintendo-Sprachrohr Reggie Fils-Aime (Bild) der New York Times, dass von einem Third-Party-Spiel rund eine Million Exemplare verkauft werden müssen, damit der Publisher Gewinn macht.

Trotz der großen Hardware-Basis ist das leichter gesagt als getan, denn laut amerikanischer Verkaufszahlen haben von fast 500 dort erhältlichen Spielen bis Ende Februar gerade mal 16 Stück diese Hürde genommen – und fast alle davon stammen von Nintendo selbst.

Der Verzicht auf HD-Auflösung sei laut Fils-Aime eine ökonomische Entscheidung gewesen, weil weniger Pixel auf dem Bildschirm gleichbedeutend mit niedrigeren Entwicklungskosten sind.

Wer das Interview nachlesen möchte: Hier geht’s zum Artikel der New York Times.

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dmhvader
2. April 2009 17:13

Nintendo entwickelt sich eh derzeit zurück – schade, aber wenn sie es nicht anders wollen und nur noch an Kohle denken!Irgendwann kommt die dicke Quittung, denn Casual-Gamer sind mit Sicherheit nicht ewig zu binden!

Funatic
2. April 2009 14:14

wäre ja auch sehr seltsam: niedrige entwicklungskosten, simple spielkonzepte und dann gewinn erst ab einer million verkaufter einheiten? allein schon mit logischen denken hätte man das als falsch zitiert erkennen müssen!

captain carot
1. April 2009 12:06

Kommt halt zu viel gleichgeschalteter Mist für Nintendos kleine heraus. Mit ständigen Kopien von Nintendo Casual Games und Ports von der PS2 haben sich die Entwickler keinen gefallen getan.