Zubehör-Check: Epos H3 Hybrid

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Dieser Artikel stammt aus der M! 338 (November 2021).

MERING • Am 19. April veröffentlichte EPOS sein Einsteiger-Gaming-Headset H3, Mitte September brachten die Dänen die erweiterte Variante H3 Hybrid auf den Markt. Im Direkt­vergleich wartet der 179,99 Euro teure Over-Ear-Kopfhörer gleich mit mehreren sinnvollen Neuerungen auf, allen voran Bluetooth-Unterstützung. Dank dieser lässt sich das H3 Hybrid problemlos mit Smartphone, Tablet, PC, Mac sowie der Switch verbinden. Die Bluetooth-Reichweite beträgt überzeugende 16 bis 18 Meter. Der Akku hält in diesem Modus satte 37 Stunden durch. Über das mitgelieferte 1,5-m-Klinkenkabel lässt sich das H3 Hybrid zudem an den Audioausgängen von PlayStation- und Xbox-Controllern betreiben. Schließt Ihr das Headset dagegen über das ebenfalls beiliegende USB-Kabel am PC an, erhaltet Ihr Zugriff auf die aufgeräumte ”EPOS Gaming Suite” samt zahlreichen Equalizer-Funktionen.

Im Wired-Betrieb reduziert sich die Akkulaufzeit auf 24 Stunden. Werden beide Betriebsmodi kombiniert (Stichwort: Audio-Mixing), habt Ihr ca. 19 Stunden Strom. Nach nur 90 Minuten ist der Akku allerdings schon wieder vollgetankt. Schön auch, dass das Hauptmikrofon Sprache sehr klar aufnimmt, sich durch Hochklappen stummschalten lässt und dank Magnet-Halterung fix an- und abmontiert wird. Der hohe Tragekomfort resultiert derweil aus dem angenehmen Gewicht von 298 Gramm, einem gepolsterten Kopfbügel sowie den sehr weichen, aber trotzdem gut abdichtenden Ohrmuscheln. Letztere richten sich jedoch vorrangig an Personen mit kleinen bis mittelgroßen Ohren. Und der Sound der 50-mm-Treiber? Geht gut ins Ohr und überzeugt mit fokussierten Mitten und Höhen. Lediglich der Bassbereich ist etwas zurückhaltender.