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Ebenfalls wie in Uncharted gibt es zahlreiche kurze eingestreute Action-Momente wie eine Verfolgungsjagd per Auto, die Flucht aus einer Superschurken-Anlage oder den Sprung aus einem Flugzeug ohne Fallschirm. Die Fahrzeugsteuerung fällt etwas steif aus, aber da keine komplexen Manöver von Euch gefordert werden, ist das verzeihbar.
First Light bietet aber nicht nur lineare Action. Das stellt Ihr spätestens beim Ausflug in die Disco oder beim Schachturnier in der Slowakei fest – zwei Aufträge, die vom Aufbau frappierend an die Hitman World of Assassination-Aufträge in Berlin und Paris erinnern. Spätere Trips nach Mauretanien und Vietnam sind eigenständiger. In allen Fällen mischt Ihr Euch unter die zivilen NPC-Massen und versucht Möglichkeiten zu finden, Euer Ziel aufzutreiben oder zu verfolgen. Wie in der Vorlage lenkt Ihr dazu Angestellte durch kaputte Geräte oder brennende Tonnen ab, klettert an Rohren ins nächste Stockwerk und hört Gesprächen der Gäste zu, um optionale Gelegenheiten zu generieren. Meist gibt es nämlich mindestens einen zweiten Weg, um das Ziel zu erreichen.
Im Gegensatz zur Vorlage gibt es jedoch keine Verkleidungen, ausgeschaltete Wachen könnt Ihr nicht verstecken und die Intelligenz von zivilen Wachleuten liegt auf dem Level einer Stubenfliege. Sobald sie von einem angeschalteten Staubsauger irritiert sind, könnt Ihr einfach durch die Absperrung laufen und sobald Ihr die imaginäre Linie übertreten habt, lassen sie Euch gewähren, solange es sich um keine für Euch verbotene Sperrzone handelt.
Zwar verzichtet First Light auf aufsammelbare Utensilien, allerdings erhaltet Ihr im Gegenzug von Chefingenieur Q sieben Werkzeuge, von denen Ihr jedoch höchstens vier ausrüsten dürft. Mit Eurer Uhr manipuliert Ihr elektrische Geräte, ein Laser öffnet Schlösser, Eure Handypfeile sorgen für Übelkeit und der Raketenfüller bietet im Kampf explosive Unterstützung. Alle Werkzeuge nutzen entweder Akkus oder Chemikalien als Ressource. Diese könnt Ihr bequem bei etlichen Haushaltsgegenständen wie Spülmittel oder Computermäusen auffüllen. Vorsichtiges Haushalten war im Test nie nötig.








