7 Blades – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Simon Biedermann meint: Augen zu und durch: Seven Blades schwächelt schon nach den ersten Spielminuten, weder optisch noch spielerisch kann Konamis Prügelei mit Perlen wie Onimusha & Co. mithalten. Dazu sind die Hintergünde zu simpel gestaltet, die Animationen der Helden zu steif. Die hakelige Steuerung fällt Euch dagegen erst auf, wenn Ihr mit Gokurakumaru längere Zeit das Schwert schwingt: Oftmals schlagt Ihr in eine falsche Richtung, die begonnene Kombo endet im Nichts. Das einzig Coole an dem Klingenmeister sind die spektakulären Specials, die aber selten das erwünschte Maß Verheerung anrichten. Seid Ihr dagegen mit der kriegerischen Geisha unterwegs, kommt Ihr mit der Gegnervernichtung besser zurecht. Allerdings wird’s dann aber schnell langweilig: Die Dame verfügt eben über keine beeindruckenden Specials, die von der drögen Leveloptik ablenken könnten. Insgesamt ist meist stures Draufhalten angesagt, etwas Taktik und Geschicklichkeit verlangen höchstens die Endgegner – mehr als schnelles Ausweichen und erneutes Reinknüppeln ist hier aber auch nicht gefragt. Hinzu kommt die grottenschlechte Übersetzung, die zumindest für ein paar beschämte Lacher gut ist.

Durchschnittliche, anspruchslose Action-Keilerei: Mäßige Steuerung und Optik nagen an der Motivation.

Singleplayer60
Multiplayer
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