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Welches Volk Ihr führt und wie überhaupt das Ziel Eurer virtuellen Regentschaft aussieht, hängt von der Wahl des Modus ab. So erlernt Ihr in einem William-Wallace-Szenario die Grundlagen des Spiels, kämpft Euch an der Seite von Saladin, Barbarossa, Jeanne d’Arc und Dschingis Khan durch mehrstufige Kampagnen, beschützt in der Königsmord-Variante Euren eigenen Throninhaber, während Ihr die konkurrierenden Blaublütler meuchelt, oder tobt Euch auf einer Zufallskarte aus. Bis zu drei KI-Konkurrenten dürfen mitmachen, durch Justierung von Kartentopographie und -größe, Schwierigkeitsgrad, Startzeitalter und Rohstoffvorkommen passt Ihr die Mission Euren Vorlieben an.
ISiegbedingungen gibt es einige – Errichten und Beschützen eines Weltwunders, Einsammeln sämtlicher Artefakte, die in der Gegend verstreut liegen oder ganz einfach Ausradieren des Gegners – der Weg dorthin führt aber stets über die Konfrontation mit den Armeen des Feindes. Habt Ihr genügend Mann unterschiedlichen Nutzens aufgestellt, beschäftigt Ihr Euch mit kleineren Scharmützeln, munterem Brandschatzen gegnerischer Gebäude oder einem Großangriff gegen Burg oder Dorfzentrum des Konkurrenten. Zur Schonung der Truppen ist Taktik gefragt: Mit Artillerie schaltet Ihr effektiv Geschütztürme aus oder reißt Mauern ein, Bogen- und Armbrustschützen schicken von sicherer Ferne todbringende Pfeilregen, gut gepanzerte Schwertschwinger bilden die vorderste Front. Mit Mönchen im Schlepptau dürft Ihr zudem Gegner und später auch Gebäude konvertieren. Zur Unterstützung Eurer Taktikvorhaben dürft Ihr die Einstellung der Einheiten von defensiv bis aggressiv variieren und aus vier Kampfformationen wie Flanken- oder Linienaufstellung wählen. Hinderlich gestaltet sich der bei Echtzeitstrategietiteln beliebte Kriegsnebel: Noch nicht erkundete Bereiche sind auch nicht sichtbar, Geländestrukturen außerhalb der Reichweite von Männchen oder Gebäuden sind zwar nach der Exploration auszumachen, nicht aber, was sich dort tut.
Bevorzugt Ihr blutärmere Politik, dürft Ihr über einen simplen Diplomatie-Bildschirm der Konkurrenz Bündnisse anbieten oder durch Tributzahlungen unverschämte Despoten für ein Weilchen ruhig stellen. Während bei den wenigen Menüs die Uhr angehalten wird, erteilt Ihr die meisten Befehle unter Zeitdruck. Via Joypad oder bevorzugt USB-Maus klickt Ihr auf der Spielfläche Einheiten und Gebäude an und wählt über Icons in der unteren Bildschirmhälfte, was zu tun ist. Zu diversen Konstruktionen gelangt Ihr über einen einblendbaren Kurzbefehlbildschirm oder – so Euer Geld auch noch für eine Tastatur gereicht – über entsprechende Hotkeys. Und wer immer noch nicht genug in Hardware investiert hat, um Age of Empires 2 auf der PS2 zu spielen, legt sich noch ein iLink-Kabel zu – so dürft Ihr mit doppelter Konsolen- und TV-Ausstattung gegeneinander eine Runde spielen.









Ich liebe es
Der Soundtrack ist so angenehm