Age of Wonders 4 – im Test (Xbox Series X)

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Nach dem Spin-off ­Planetfall (2019) melden sich die Triumph Studios mit dem vierten Teil der beliebten 4X-Fantasy-Reihe zurück – erstmals auch auf Konsole. Inhaltlich knüpft die Story dort an, wo Teil 3 endete und konfrontiert Euch mit uralten, schier übermächtigen Magier-Königen. Sie kehren eines friedlichen Tages aus ihrer Verbannung zurück, um sich verlorene Zauber und neue Reiche anzueignen. Im Rahmen der aus Tutorial und sechs Szenarien bestehenden Story-Kam­pagne liegt es nun an Euch, die Invasoren in ihre Schranken zu weisen – oder Ihr stürzt Euch gleich in ein zufallsgeneriertes Sandbox-Szenario. Wichtige Neuerung im Vergleich zum Vorgänger: In allen Spielmodi dürft Ihr Eure Fraktion samt Anführer überaus detailliert maßschneidern. Ihr wollt die Welt mit barbarischen Maulwurfswesen unterjochen? Oder doch lieber mit fleißigen Halblingen befrieden, die legendäre Runen schmieden? Der famose Editor lässt kaum Wünsche offen!

Aber auch die rundenbasierte 4X-Spielmechanik wurde kräftig erweitert. Während Ihr wie gehabt abwechslungsreiche Fantasy-Welten erkundet, Städte ausbaut, Hexfeld-Schlachten schlagt und geschickt verhandelt, kommt es jetzt immer wieder zu dynamischen Zufalls­ereignissen mit teils weitreichenden Folgen. Dazu gesellt sich ein ausgeklügeltes Magie-Affinitäts-System, welches sowohl im Hinblick auf Kämpfe als auch auf die Reichsentwicklung Dutzende neue Verbesserungen bereithält. Wer fleißig Ingame-Herausforderungen meis­tert, sammelt nun zudem Pantheon-Punkte und schaltet damit interessante neue Helden- und Welten-Individualisierungsoptionen frei, die den
ohnehin schon hohen Wiederspielwert nochmals steigern.

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