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| Spiel: | Alan Wake |
| Publisher: | Microsoft |
| Developer: | Remedy Entertainment |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 7 / 2010 |
Butter bei die Fische: Nach mehr als fünf Jahren in der Entwicklung muss Remedys ambitionierter Psycho-Thriller beweisen, ob er seinen Vorschusslorbeeren gerecht wird. Im großen Special in der letzten Ausgabe zeigten wir uns nach drei gespielten Kapiteln gedämpft euphorisch. Mittlerweile ist das gesamte Abenteuer von vorne bis hinten durchgezockt und die kritischen M!-Games-Juroren sind zu einem Urteil gekommen.
Über die Geschichte haben wir bereits ausführlich berichtet, deshalb hier nur ein kurzer Abriss: Schriftsteller Alan Wake leidet unter einer Schreibblockade. ’Ein paar Tage in der idyllischen Abgeschiedenheit von Bright Falls könnten da Abhilfe schaffen’, denkt seine Frau Alice. Doch kaum in der nordwestamerikanischen Kleinstadt angekommen, nimmt das Unheil seinen Lauf. Alans Angetraute verschwindet unter mysteriösen Umständen, der Schreiberling selbst erwacht Tage später am Steuer eines Unfallwagens – selbstredend unter Amnesie leidend. Ergo begibt sich der verwirrte Autor auf eine sechs Kapitel umfassende Suche nach seiner Herzallerliebsten und der eigenen Erinnerung.
Mehr über die Handlung zu verraten, würde Euch das Spielerlebnis verderben. Denn die obskure Mystery-Geschichte irgendwo zwischen Stephen King und ”Twin Peaks” ist nicht nur wesentlicher Bestandteil des Games, sie ist der eigentliche Star. Der finnische Entwickler Remedy hat sich redlich Mühe gegeben, seinem neuesten Werk mit episodenartigem Aufbau inklusive ’Was bisher geschah’-Rückblick einen TV-Look Marke ”24” und Konsorten zu verpassen. Das Spektrum narrativer Möglichkeiten wird dabei stärker ausgeschöpft als in nahezu jedem Videospiel zuvor: Prachtvolle Rendervideos wechseln sich mit nicht minder spektakulär geschnittenen Cut-Scenes in Spielgrafik ab, ergänzt durch Dialoge und informative Umgebungsdetails, während Ihr Euch in der Spielwelt frei bewegt. Immer wieder lauscht bzw. sieht Euer Held Radio- und Fernsehsendungen, verstreute Manuskriptseiten liefern mal entscheidende, mal ergänzende Storydetails. Dass die Schriftstücke gerne relevante Handlungselemente vorwegnehmen, dürfte allerdings nicht jeden Zocker freuen. Alan Wake selbst macht zu guter Letzt die multimediale Infoberieselung komplett: Als Sprecher aus dem Off kommentiert der Autor immer wieder das aktuelle Geschehen im Rückblick.



























Ist mittlerweile in der Gewinnzone. Das hatte da gut win Jahr gedauert.
Fande beide Spiele sehr gelungen, weiß gar nicht wie gut sich AW2 verkauft hat und ob man auf einen dritten Teil hoffen darf?
Ich habe das Spiel geliebt, das Episodenformat, die Optik…für mich hat das super gepasst. Auch wenn es vom Gameplay vielleicht nicht das gelbe vom Ei war. Das Gesamtpaket hat definitiv gestimmt.
Ich finde Alan Wake gut. Habs mir als HD Remaster zugelegt. Kann man auch heute noch gut zocken.
Seinerzeit auf der Xbox 360 durchgezockt -nur einmal, aber Etliches hat sich eingebrannt. So etwa das Hirschfest, der Auftakt der an „das geheime Fenster“ erinnert oder der Umstand, dass jeder, den man anfangs im Café trifft, später einen wichtigen Part in der Story hat. Das Rockkonzert war ganz großes Tennis.
Ein wirklich tolles Spiel, muss ich mir echt nochmal geben😊
Hatte auch die CE mit Buch, war schon launig. Der Episoden-Ansatz war eine nette Idee und meist hat auch eine Folge pro Tag gereicht.
Hab mir damals auch die Special Edition für die Xbox 360 gekauft und dann noch das Making-Of-Buch Alan Wake Illuminated im Bundle mit dem Lösungsbuch von Prima Games. Müsste den Nachfolger endlich mal beenden auf der Xbox Series X.
Remedy sind Stephen King Fans.
Ich hab nur die normale, aber mit diesem spiel haben die remedy titel bei mir richtig gezündet. Max Payne damals am pc war zwar episch aber halt für mich nicht auf dem Niveau.
Ich liebe diese verschwurbelten, krytpischen, mindfuck storys.
Besitz ich heute noch die Special Edition. Das Spiel selbst war ein spannendes Horrortrip nur weniger Abwechslung.