
| Spiel: | Ancients of Ooga |
| Publisher: | NinjaBee |
| Developer: | J. Kenworthy Entertainment |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 9 / 2010 |
Um die eklig-fiesen Boolis loszuwerden, beschwören die hässlichen, aber friedlichen Ooganis den Geist ihrer mächtigen und weisen Vorfahren. Als einer dieser Götter ergreift Ihr von den Eingeborenen Besitz, um ihre individuellen Fähigkeiten zu nutzen und mit anderen zu kooperieren. Oft geht es beispielsweise darum, einen Oogani auf einen Schalter zu stellen, damit ein anderer durch eine Tür gehen kann. Wichtig ist der starke Magen der Ureinwohner: Ihr könnt mehrere Objekte auf einmal verschlucken und wieder hochwürgen lassen, was in manchem Puzzle eine große Hilfe darstellt. Auch individuelle Fähigkeiten werden verlangt: Ein Ooga schwimmt schnell, ein anderer geht dafür über glühende Lava – 16-Bit-Veteranen fühlen sich an Interplays Lost Vikings erinnert.
Mit interessanten Rätseln und überraschend großem Umfang macht Ancients of Ooga vieles richtig, die detaillierte Grafik erweist sich aber als zweischneidiges Schwert. So manches Szenario wirkt hoffnungslos überfrachtet, viele der an sich hübschen Hintergrund- und Figuren-Details gehen im Objektchaos unter. Zudem fühlt sich die Steuerung manchmal ungenau an: Obwohl das Spiel auf einer 2D-Ebene stattfindet, könnt Ihr Euch in den Vorder- oder Hintergrund bewegen – einen echten Nutzen hat das nicht, irritiert aber an Stellen, bei denen Präzision gefragt ist.
Mit mehr Feintuning und stimmigerer Präsentation hätte Ancients of Ooga als der spirituelle Nachfolger des Live-Arcade-Klassikers Cloning Clyde noch besser abgeschnitten. Doch auch so bekommt Ihr für Euer Geld ein witziges, cleveres 2,5-D-Abenteuer, dem man die kleinen Macken nicht allzu übel nimmt.
Spaßige Hüpferei mit ”Lost Vikings”-Knobeleinschlag und überladener Optik.
| Singleplayer | ![]() | 70 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |




















