Assassin’s Creed Black Flag Resynced – im Test (Xbos Series X)

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Neben einer überall frei ”betauchbaren”, lebendigen Unterwasserwelt lebt das Assassinen-Abenteuer von seinen Fahrten zu ­Wasser und natürlich den berühmten, kurzweiligen und mechanisch präzise umgesetzten Seeschlachten. Durch die drei zusätzlichen Offiziere Lucy ­Baldwin, Deadman Smith und Padre erweitert sich der Fokus auf die Schifffahrt um mehrere Marine-Missionen, die wir – ebenso wie sämtliche andere Nebenquests – parallel zur Hauptgeschichte nach Belieben spielen können. Frische Matrosen der Jackdaw fühlen sich dabei am virtuellen Steuerrad sofort wohl, während erfahrene Seemänner sich über erweitertes Zubehör für modernere Kanonen und eine Vielzahl neuer Shantys freuen dürfen. Wer keine Lust auf Seekrankheit und Fischfang hat, dem liefert die üppig gefüllte ­Aufgabenliste abseits der Story viele weitere Aktivitäten, die genug Inhalt bieten, um ein ganzes Grogfass zu füllen.

Neben vielen serien­typischen Highlights wie Schatzsuchen, Rätseln, Plünderungen, Geheimnissen, Jagdausflügen und vielem mehr dürfen wir auch Marine- und ­Attentatsaufträge für die Assassinen erledigen. Ubisoft übernimmt hier die modernen, butterweichen Schleich- und ­Parkour-Mechaniken aus den letzten Titeln und ermöglicht es Edward so, sich jederzeit geduckt fortzubewegen. Je nach Wetter, Umgebung und Aufmerksamkeit stehen ihm verschiedene Versteckmöglichkeiten zur Verfügung, um Gegner heimlich auszuschalten oder zu umgehen. Wer hingegen lieber stilsicher für Krawall sorgen möchte, darf auch weniger zimperlich zur Sache gehen und mit Säbeln, Pistolen und viel Lärm das feindliche Gesindel im offenen Kampf herausfordern sowie blutige Finisher und eine meist clever agierende Gegner-KI bewundern. Diese reagiert aktiv auf die Aktionen des Piraten, weicht aus, blockt und kontert, sodass die Kämpfe mitunter durchaus ruppig mit Fußfegern und anderen schmutzigen Tricks gemeistert werden möchten.

Dass sich Edward hier den ein oder anderen blöden Spruch nicht verkneifen kann, gehört zum guten Ton unter Seeräubern. Da es Ubisoft gelungen ist, größtenteils die Original-Synchronsprecher zurückzugewinnen, lohnt es sich besonders, gut hinzuhören. Die vielen unterschiedlichen Akzente der Charaktere kommen vor allem bei der englischen Sprachaus­gabe stimmig zur Geltung und werden durch den hervorragenden Soundtrack passend untermalt. Ruhigere Momente, wenn wir beispielsweise unsere Basis in Great Inagua verbessern, uns die Wünsche der Einwohner anhören oder die Jackdaw neu ausrüsten, erhalten so ebenfalls akustisch ihre Bedeutung und lassen uns hoffen, dass die Zeit mit Edward Kenway noch lange nicht vorbei ist.

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Eydrian
31. August 2026 15:23

Soeben (die Hauptstory) beendet und damals wie heute einfach der (wahrscheinlich) beste Teil der Serie! 💀Grandios und die Bewertung ist absolut gerechtfertigt!