
Meinung
Michael Herde meint: Rocksteadys Kreation vereint all die Eigenschaften, die ich an Batman schätze: Nach und nach erwerbe ich zahlreiche Gimmicks wie Explosivschaum oder den ferngesteuerten Batarang, mit denen ich schon immer herumspielen wollte. Prügeleien gehen dermaßen sauber von der Hand, dass es eine Freude ist, immer längere und brachialere Combos aneinander zu reihen. Obwohl meine Gegner nicht besonders klug sind, wissen sie mich zu fordern. Auch ist das Spiel deutlich geradliniger, als es zunächst den Eindruck erweckt – trotz vieler Möglichkeiten behalten stets die Entwickler die Zügel in der Hand. Das tut dem Abenteuer unterm Strich aber nur gut: Die Dramaturgie ist straff, die Story spannend erzählt und die bisweilen enorm verstörende Atmosphäre eine Wucht. Gelegentlich erinnern Erzählweise und Grafik frappierend an BioShock, aber das schadet nicht. Lobenswert finde ich die zahlreichen Nebentätigkeiten, die mich nach dem Durchspielen immer wieder zurückkommen lassen – leider ist das Gegneraufkommen dann etwas gering. Die Detektiv-Sicht erweist sich als so nützlich, dass ich meist in diesem Modus spiele und mir einiges von der hervorragenden Grafik entgeht.
Philip Ulc meint: Anfangs war ich skeptisch, denn bislang hat mich der Dunkle Ritter in keinem Videospiel überzeugt. Diese Zweifel blieben zuerst bestehen, obwohl mich sofort die düstere Grundstimmung und die toll animierten Gesichter der Hauptfiguren beeindruckten. Batman steckt kaum mehr als eine Patronenkugel und drei Messerstiche weg, bevor ihm die Lichter ausgehen – an diese Spielmechanik musste ich mich gewöhnen. Schnell offenbart das Katz- und Mausspiel im Arkham Asylum seinen doppelten Boden: Joker veräppelt Batman wiederholt im Laufe der verflixt spannenden Story, der wehrhafte Flattermann hingegen ist seinen Häschern stets einen Schritt voraus. Daraus entspinnt sich ein ungemein motivierendes Geflecht aus Schurkenjagd und Forscherdrang, denn im städtischen Gefängnis gibt es viel zu entdecken. Spätestens als ich heroisch in die Bat-Höhle segelte, waren auch die letzten Bedenken getilgt – Joker, du entkommst mir nicht!











Batman: Arkham Asylum ist mein erstes Spiel des Fledermaus. Da verzeihe ich auch den nervigen Schlauch Luken und den ständigen Nachtmodus.
Arkham City war mein Marathon.
Arkham Knight ist und bleibt der besten Teil der Reihen. Charaktere, Wendung, Abwechslung, ja sogar das Batmobil erinnert an Full Auto.
Bin nur dankbar kein Let’s Play gesehen habt, sonst hätten die Überraschungen verdorben.
In der Tat eines der denkwürdigsten Videospiele aller Zeiten! Wenn ich nur an die Scarecrow-Abschnitte denke…
Und ja, Teil 2 war auch eine Granate und danach nahm es natürlich ab. Alles mehrfach durchgespielt und während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich schon wieder Lust auf einen Durchgang. 🦇
Famoses Spiel – zusammen mit Teil 2! Teil 3 war dann leider imo zu überladen, der Fokus auf das Batmobil hat genervt.