
Meinung
Sönke Siemens meint: Nach dem halb garen Battlefield 2042 war ich skeptisch, ob die neu formierten Battlefield Studios unter der Leitung von Ex-CoD-Ikone und Kreativdirektor Vince Zampella den Karren doch noch mal aus dem Morast ziehen können. Doch die ”Back to the Roots”-Strategie geht auf – auch, weil EA die Community diesmal sehr früh mit ins Boot holte und im großen Stil Playtests durchführte. Aber auch die Rückbesinnung auf die vier bewährten Battlefield-Klassen, maximal 64 Match-Teilnehmer, die robuste Frostbite-Technik, der phänomenale Sound, das starke Gunplay, die vielen sinnvollen spielerischen Neuerungen, das greifbare ”Was wäre wenn?”-Szenario sowie der ”Portal”-Modus tragen viel dazu bei, dass der Multiplayer-Part voll ins Schwarze trifft. Bei der Kampagne hingegen verspielen die Macher Potenzial und liefern solide, aber viel zu kurze und nie wirklich herausragende Solo-Kost ab, die in der Mehrzahl der Missionen zudem zu linear abläuft. Wer damit leben kann und ohnehin die Multiplayer-Gefechte präferiert, schwebt hiermit trotzdem auf Ego-Shooter-Wolke 7.








