
Meinung
Philip Ulc meint: Der Mehrspieler-Freund hat die Qual der Ballerwahl: Modern Warfare 2 spielt sich ungemein schnell und direkt, aber auch unfair Luftschlag-intensiv, M.A.G. hat einen zähen Einstieg und bedient sich bei Rollenspielen, während Bad Company 2 für flotte Instant-Action mit Fahrzeugen steht. Zerstörbare Levels und motivierendes Belohnungssystem erwarte ich von einem Battlefield, der Fokus auf vier stark unterschiedliche Klassen erfreut aber Spieler mit taktischem Einschlag. Geschlossen im Squad vorzugehen und seine Spezialisierung dem Team zur Verfügung zu stellen, wird nicht nur durch Erfolg belohnt – sondern auch mit Erfahrungspunkten. Damit verkommen Mehrspieler-Matches nicht mehr automatisch zur Jagd nach den meisten Abschüssen, sondern es lohnen sich endlich Aktionen, die ein übergeordnetes Ziel verfolgen.
Michael Herde meint: Am Vorgänger hat mich das Zerstören der Umgebung ziemlich begeistert, doch in der Fortsetzung bemerke ich davon nicht viel. Zumindest in den ersten Spielstunden geht kaum etwas durch meine Feuerkraft kaputt. Dafür ist die Grafik besser als in Teil 1. Vor allem die weitläufigen Panoramen, sei es im lichtdurchfluteten Dschungel oder am Fuß eines verschneiten Gebirges, sind definitiv sehenswert. Verbesserungen im Detail freuen mich, denn statt der bescheuerten Heilspritze des Erstlings regeneriert mein Held nun von selbst. Noch immer stirbt es sich in Battlefield aber ziemlich schnell und mancher Rücksetzpunkt sorgt für Frust. Generell wirkt Bad Company 2 linearer als der Vorgänger, mehr gescriptete Ereignisse rücken Bad Company 2 in die Nähe eines Modern Warfare. Schade: Der Humor des ersten Teils geht mir diesmal ab.










