The Fight – im Klassik-Test (PS3)

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Das bisherige Spieleangebot für Sonys Move-Peripherie zielt mit Ausnahme von Time Crisis: Razing Storm eher auf die Casual-Gemeinde. The Fight soll jetzt auch die Hardcore-Gamer ins Boot holen. Leider nimmt sich das Spiel so ernst, dass es lächerlich wirkt. Ihr mimt einen namenlosen Straßenkämpfer, der sich in schmuddeligen Straßen und Hinterhöfen mit anderem Abschaum im Faustkampf duelliert. Eure Motivation bleibt dabei im Dunkeln. Als Mentor fungiert der betont schlecht gelaunte ”Machete”-Star Danny Trejo, der Euch mit kernigen Worten die Steuerung erklärt und dabei für unfreiwillige Lachanfälle sorgt.

Im Karriere-Modus kämpft Ihr mit einer Kombination aus Move-Controller und Pad oder zwei Move-Controllern mit unzähligen Gegnern und investiert das Preisgeld in Trainingssessions, um Eure Attribute auszubauen. Am Punchingball und Sandsack entscheidet Eure Fitness, wie viele Erfahrungspunkte Ihr bekommt. Im Kampf verfügt Euer Alter Ego dann seltsamerweise über einen Ausdauerbalken, den Ihr für längere Schlagserien auflevelt. Fuchteleien werden so im Keim erstickt, Ihr müsst Deckung und Schläge genau berechnen. Die Steuerung funktioniert mal gut und Euer Recke setzt Wucht und Richtung Eurer Angriffe wunderbar um, mal verdrehen sich seine Arme aber auch oder Eure Schläge treffen nicht. Diese Aussetzer treten auf, obwohl Ihr die Steuerung vor jedem Kampf neu konfiguriert.

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