Disney Micky Epic – im Klassik-Test (Wii)

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Screenshot von Disney Micky Epic
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Micky-Maus-Hüpfspiele gibt es schon seit den frühesten Konsolentagen in allen Varianten. Deshalb muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, um dem Disney-Maskottchen neue Seiten abzugewinnen. Entwickler­veteran Warren Spector (u.a. bekannt durch Wing Commander und System Shock) lässt Euch in diesem ironischen Abenteuer hinter die Kulissen der Comic-Fassade blicken.

Das klappt via magischem Pinsel, mit dem der Disney-Zauberer kunterbunte Fantasiewelten erschaffen, aber auch ausradieren kann. Micky schleicht sich eines Nachts in sein Schloss, schnappt sich das Malgerät und verschüttet dabei versehentlich den Farbverdünner quer über das Modell von Wasteland. Dabei handelt es sich nicht um eine Endzeitwüste, sondern das Land der vergessenen Innovationen. Hier leben die verschollenen Figuren aus uralten Disney-Trickfilmen zwischen halb skizzierten Comic-Schauplätzen und Bergen an verlorenem Retro-Merchandise – da gibt es auch für ältere Spieler einiges zum Schmunzeln! Durch den Farbverdünner verwischt, droht Wasteland jedoch von den Phantomen des Vergessens verschluckt zu werden. Deshalb muss Micky schnellstens durch die Comicwelten streifen, Fehler ausbessern und die Ideenmampfer aus der Szene streichen. Mit von der Partie sind stets die Kobolde, welche Micky mit ihren handwerklichen Talenten und Tipps zur Seite stehen.

Micky steuert Ihr mit Nunchuk und Remote: Die Maus erklimmt Hindernisse mit dem Doppelsprung, nutzt den Wirbelangriff und springt den Phantomen aufs Dach. Diese kann sie allerdings nur für kurze Zeit betäuben, aus dem Bild streicht Ihr sie nur mit dem Zauberpinsel. Dieser spritzt wahlweise Farbe oder Verdünner auf alles, was Ihr mit der Remote anpeilt: Der Verdünner löscht die Phantome, Ihr könnt sie aber auch mit Farbe bemalen und so auf Mickys Seite holen. Dann greifen sie die eigenen Kameraden an, statt Euch zu verfolgen. Weil man sich auch anschleichen kann, ermöglicht das Malwerkzeug vielfältige Taktiken: Größere Phantomhoren löschen sich gegenseitig aus, wenn Ihr ein Gleichgewicht der Kräfte schafft – man kann aber auch nur einzelne Phantome bemalen, um die anderen für einige Zeit abzulenken. Natürlich gibt es verschiedene Phantomtypen mit individuellen Verhaltenweisen, die sich für Eure Vorhaben unterschiedlich eignen: Experimentiert mit den Figuren und beobachtet, was dann passiert!

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