Blue Stinger – im Klassik-Test (DC)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Auch wenn es an Genre-Perlen wie Resident Evil nicht ‘rankommt, ist das Action-Adventure von Climax Graphics sicher kein schlechtes Spiel. Dank interessanter Hintergrund­geschichte, einer Vielzahl Waffen sowie der hübsch und einfallsreich inszenierten Spielumgebung fesselt einen Blue Stinger ein gutes Weilchen an den Dreamcast. Ärgerliche Patzer im Design trüben die Spielfreude aber nicht unerheblich. So kann die, gegenüber der Japan-Version veränderte Kameraführung problematische Sicht­winkel immer noch nicht ganz ausmerzen. Und im Widerspruch zur teils effektreichen und detailliert gezeichneten Grafik bewegen sich die Polygonhelden so steif, als seien sie einem Marionettentheater entsprungen. Ein Mangel an spielerischer Vielfalt tut sein übriges, daß der anfängliche positive Eindruck zu rasch verblaßt.

Grafisch ordentliches Action-Adventure, das atmosphärisch wie spielerisch nicht ganz überzeugen kann.

Singleplayer72
Multiplayer
Grafik
Sound
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Nipponichi
17. Oktober 2019 15:08

War zusammen mit Sonic Adventure mein erstes Spiel. Ich hatte mir damals glaube ich die UK-Version gekauft, weil die deutsche Version geschnitten war. War ein seltsames, aber irgendwie ziemlich cooles Spiel. Steht heute noch in meiner Sammlung in Top-Zustand.

Little Mac
17. Oktober 2019 13:59

Ich liebe dieses Spiel!

Die Story ist schräg und etwas durchgeknallt, der Charakter des Dogs Bower der Hammer und die besemmelte Weihnachtsmusik im Bewohner-Bereich macht einen halb wahnsinnig:-)

Dazu abgedrehte Waffen und Ausrüstung (Laserschwert, Sumo-Shirt) und ein ganz spezieller Charme, der für mich die genannten Schwächen klar überwiegt.

Habe es vor ziemlich genau zwei Jahren nochmals voller Freude auf meiner DC durchgespielt.

Und bekomme gerade Lust, es wieder mal rauszukramen:-D

NikeX
16. Oktober 2019 11:44

Ich liebe dieses Spiel. Und für den Westen wurde es netterweise optimiert. Sonicfreak mochte die jap. Perspektive. Mir war das zu unübersichtlich. Habe es zu Release gekauft. Zwei Mal durch. Die Animationen der Figuren sind herrlich: Arme weg gestreckt, dazu Kopfschütteln, Schweiss von Stirn wischen. Die Gegner hinterlassen Münzen, urkomisch. Und die Atmosphäre mochte ich auch. Kam frisch von der Playstation und erfreute mich der Texturen. Am Ende fand ichs schwer.

MadMacs
16. Oktober 2019 11:01

Ich hatte es damals auch und war von der Grafik sehr angetan – mehr als vom Spiel.

senser
15. Oktober 2019 22:35

Gibt so Spiele die ich echt vergessen hatte aber wenn sie hier stehen klingelt es. Hatte ich und fand ich gut mehr weiß ich nicht mehr.

Lincoln_Hawk
15. Oktober 2019 20:31

Ebenso mit Brüderchen ausgeliehen und bis in die Nacht gespielt herrliche Zeit

greenwade
15. Oktober 2019 18:23

“Eines dieser vielen skurrilen Spiele mit eigenem Flair, die das Dreamcast damals ausgemacht haben.”

???

ich hatte es damals in der videothek ausgeliehen. erst kam ein kumpel vorbei, und dann noch einer, und irgendwann war die halbe nachbarschaft bei mir in der bude und wir haben es in einem rutsch durchgespielt.

Riffmaster_Rick
15. Oktober 2019 18:06

War damals schon bestensfalls Mittelmaß, aber im Zuge der grassierende Wertungsinflation und den Hype um den Traumkasten bekamen solche Spiele eben Rezensionen jenseits von Gut und Böse.

Spriggan
15. Oktober 2019 17:08

Ich hatte es vom Kollegen ausgeliehen, meiner Meinung einer der ersten “Grafik-Blender” 😀

Sonicfreak
15. Oktober 2019 15:59

Yes, das war mein erstes Dreamcast Spiel damals als Japan Import. Ich war völlig geflasht davon und habe es damals ca 3 mal durch gespielt. Ich bin froh, dass ich es nicht mit der komischen Kamera der Pal Version spielen musste. Das Spiel war klasse, wenn auch von den Dialogen sehr steif erzählt.

15. Oktober 2019 15:05

War nicht gruselig, Story merkwürdig, ebenso das Farbenfrohe Design. Aber hat damals echt Laune gemacht.
Eines dieser vielen skurrilen Spiele mit eigenem Flair, die das Dreamcast damals ausgemacht haben.