Bomberman Tournament – im Klassik-Test (GBA)

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Hudsons klassischer Multi­player-Spaß ist zurück – und welche Plattform böte sich für das simple Suchtspiel momentan wohl besser an als der Game Boy Advance. Das Erfreuliche vorweg: Fürs verlinkte Bombenlegen unterwegs oder in der Mittagspause genügt ein einziges Modul, bis zu drei Mitspieler lassen sich die nötigen Daten via Linkkabel übermitteln.

Doch auch solo könnt Ihr Euch mit bis zu drei CPU-Bombermen (in ebensovielen Intelligenzgraden) die explosiven Objekte um die Ohren knallen. Acht Arenen stehen insgesamt zur Verfügung: Die traditionelle ist mit Mauerstücken zugepflastert, deren Sprengung hie und da Specials hinterlassen, die ‘Hi Power’-Stufe lässt Euch dagegen von Beginn an voll aufmunitioniert und ohne Barrika­den loslegen. Im ‘Conveyor’-Bildschirm wiederum werdet Ihr und Eure Bomben unfreiwillig auf einem Fließband umherbefördert. Die anderen Level bieten u.a. Minen, Warp-Zonen oder Röhren­sys­teme, in denen Ihr Euch versteckt. Das klassische Spielprinzip weicht keinen Deut vom Original ab: Ihr versucht, Zeitbomben geschickt zu platzieren und so Eure Konkurrenten in die Luft zu jagen. Um die maximale Zahl an gleichzeitig verlegbaren Spreng­körpern, deren Explosions­radius und Eure Laufge­schwindigkeit zu erhöhen, sammelt Ihr entsprechende Icons ein, die bei Sprengung eines Hindernisses oder Ableben eines Mitspielers zurückbleiben. Specials wie ein Boxhandschuh, mit dem Ihr Bomben über Barrikaden werft, oder ein Schuhsymbol, durch das Ihr die Knallkörper wegkickt, sorgen für eine zusätzliche strategische Komponente.

Witzig ist die ‘Revenge’-Option: Habt Ihr sie angeschaltet, dürft Ihr nach Eu­rem Ableben vom Bild­schirmrand aus Bom­ben auf den Kampfplatz werfen und so versuchen, einen Gleich­stand zu erreichen (die verbliebenen Bomber­men nippeln gleichzeitig ab) oder den Führenden der Rang­liste zu plätten.

Als Ausgleich zur Arena-Hektik haben die Ent­wickler dem Modul noch einen Abenteuer-Modus spendiert. Hier schlüpft Ihr in die Rolle eines Bom­benmännchens, das sich auf einem fernen Planeten auf die Suche nach einem Artgenossen macht. In Legend of Zelda-Manier wandert Ihr durch baumbestandene Ebenen und felsige Schluch­ten, nehmt in Dörfern Suchaufträge an und geht in Läden Medizin oder Hinweise einkaufen. Das nötige Geld wird durch Sprengung wilder Monster verdient, auch Hinder­nisse räumt Ihr mit Eurem im Spiel­ver­lauf immer mächtiger werdenden Arsenal beiseite. Selbst ein bisschen Pokémon hat Eingang in die Bom­ber­man-Welt gefunden: Insgesamt 25 knuddelige Tierchen dürft Ihr auf Euren Streifzügen einsammeln, um sie – unter Verwendung eines recht primitiven Taktik­systems – gegen andere Biester antreten zu lassen.

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