Boogerman: A Pick and Flick Adventure – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Robert Bannert meint: Boogerman ist der ideale Tummelplatz für alle Superheldenhasser. Selten wurde das Genre so gekonnt auf die Schippe genommen ­– und dazu noch derartig ekelhaft. Nach dem ersten Blick auf die Verpackung ist man auf das Schlimmste gefaßt. Volltreffer! Die glucksende, wurksende und schmatzende Soundkulisse ist so realistisch, daß einem regelrecht schlecht wird. Die grafisch überzeugenden Sprites sind ausgesprochen widerlich und unterstreichen den Eindruck. Solch flüssige Animationen ist man sonst nur aus Disney-Spielen gewöhnt. Auch für Spielspaß wurde gesorgt: Die Levels sind ausgeklügelt und riesengroß. Entdeckungsfreudige Spieler kommen hier auf ihre Kosten. Das reichhaltige Arsenal unterschiedlicher Angriffsformen läßt Freiraum für taktische Planung. Einzig der geschmacklose Hintergrund schreckt den feinfühligen Spieler ab.

Begegnung der abscheulichen Art: Überzeugt trotz fragwürdigem Hintergrund durch Ideen und cartoonreife Animationen.

Singleplayer75
Multiplayer
Grafik
Sound
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Rudi Ratlos
8. Januar 2018 12:56

In der PlayTime gab es dazu seinerzeit die Komplettlösung – die Level waren tw. riesig!

SonicFanNerd
6. Januar 2018 12:53

Trotz (oder gerade wegen – je nach Sichtweise) “Pipi-Kaka”-Humor ist das tatsächlich kein schlechtes Spiel.
Wenn man sich drauf einlässt, dann kann es auch im Gameplay überzeugen.

Lando
6. Januar 2018 12:39

War ein lustiges Spiel. Trotzdem: Auf ein Remake in realistischer HD-Grafik würde ich dankend verzichten. 😀