
Meinung & Wertung
Christian Blendl meint: Cardinal Syn orientiert sich optisch und steuerungstechnisch an der Waffenkeilerei Soul Blade – Ihr schwingt ähnliche Combos und staunt über die gleichen Wischeffekte. Leider wirken Grafik und Animation wie eine schlechte Kopie, die unübersichtliche Power-Up-Sammelei stört zudem den Spielfluß. Offenbar sahen auch die Designer das damit verbundene Kameraproblem und machten das innovative Feature prompt abschaltbar. Störend sind nicht zuletzt doofe CPU-Gegner, die auf jedes Knopfgedrücke reinfallen. Das Charakterdesign dagegen paßt – staksige Untote und dolchschwingende, meuchelnde Diebe sorgen für Atmosphäre. Arm raus, Kopf ab: Die geschmacklosen Manöver sind für Genre-Fans wichtig, wurden aber bei der einschlägigen Brutalo-Konkurrenz geklaut.
Schludriger ”Soul Blade”-Clone mit fragwürdiger Weglaufoption und billiger CPU-Intelligenz: Für Gore-Freaks ein Fest.
| Singleplayer | ![]() | 53 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Ich hab mir das Spiel damals wegen der abgedrehten Charaktere und natürlich der Gewalt gekauft, und hatte dann damit auch kurzfristig meinen Spaß.
Ha ha ha cardinal syn. Oh Mann ich weiß es noch. Da war ich mit meinen Eltern im Urlaub an Der Nordsee in som touristendorf. Und da war sein ganz kleiner spielzeugladen. Fast mehr ein Kiosk. Die hatten ein paar Karten und brettspiele, billige Spielzeugdinosaurier, förmchen für den Strand, son scheiß halt.
Aber dann war da ein DVD Regal in dem eine Handvoll playstationspiele stand. Alles nur müll, aber mittendrin cardinal syn.
Abends saß ich dann vor der Glotze, neben meinen Eltern und meinen Großeltern, und schlachtete hässliche polygoncharaktere in einer dämlichen fantasywelt und alle schüttelten nur den Kopf.
(…) seid bloß froh, daß Ihr nicht vor 300 Jahren Euer Dasein fristen müßt.
(…) der mittelalterlichen “Bloodlands” (…)
Vor 300 Jahre wäre 1698 gewesen, somit das 17 Jahrhundert, was zur Neuzeit zählt.
Die “Bloodlands” können somit nicht mittelalterlich sein oder der Autor hätte eine andere Zahl nennen müssen, die zum Zeitalter passt (z.b. vor 506 Jahren).