
| Spiel: | Castlevania: Lords of Shadow - Reverie & Resurrection |
| Publisher: | Konami |
| Developer: | Mercury Steam |
| Genre: | |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | |
| Erschienen in: |
Gabriel Belmont bewaffnet sich für die beiden Zusatzepisoden wieder mit dem Kettenkreuz, um einer neuen Bedrohung Einhalt zu gebieten. Nachdem die Lords of Shadow am Ende des Hauptspiels besiegt waren, ereilt unseren Helden ein Hilferuf von Laura. Kenner des Hauptspiels erinnern sich: Die junge Vampirlady begegnet Euch in der Burg noch als Feindin, wird aber durch Gabriels Liebe zu seiner verstorbenen Frau davon abgehalten, gegen ihn zu kämpfen. Nun benötigt sie allerdings Hilfe: Eine uralte Kraft in Form des “Vergessenen” schickt sich an, in das Reich der Menschen zurückzukehren und es ins Chaos zu stürzen. Nur Gabriel hat die Macht, dieses Unheil abzuwenden.
Reverie
Spielerisch verändert sich im Vergleich zum Hauptspiel nichts. Nach wie vor nutzt Ihr vielfältige Kombos, Magie sowie Sekundärwaffen, um der Gegnerschar Herr zu werden. Dabei erfahrt Ihr tatkräftige Unterstützung von Laura, die mit Blitzen angreift und Gegner sogar vernichten kann. An zwei Stellen übernehmt Ihr gar die Kontrolle über die Blutsaugerin, um Gabriel aus Sackgassen zu helfen. Diese kurzen Abschnitte stellen eine willkommene Abwechslung dar, dürft Ihr doch mit ihrer Blitzmagie angreifen und geschwächten Gegner an die Kehle, um ihnen den Lebenssaft zu entziehen.
Insgesamt setzt ‘Reverie’ verstärkt auf Rätsel- und Geschicklichkeits- bzw. Sprungpassagen. Diese unterscheiden sich nicht von den aus dem Hauptspiel bekannten Einlagen, geben dem DLC aber eine etwas ruhigere Note. Etwa 90 Minuten benötigt Ihr, um die drei Abschnitte des Zusatzinhalts durchzuspielen. Danach locken die bereits bekannten Missionen, in welchen Ihr die Level unter bestimmten Konditionen noch einmal absolviert, sowie sammelbare Extras. Natürlich sammelt Ihr auch wieder Erfahrungspunkte von besiegten Gegnern und für gelöste Rätsel. Neue Erfolge respektive Trophäen für Eure Mühen sind ebenfalls mit dabei.
Resurrection
Der zweite Download schließt unmittelbar an den Vorgänger an. Gabriel hat den “Vergessenen” aufgespürt und stellt sich nun in zwei weiteren Kapiteln dieser Nemesis. Hier bestimmen Kletter- und Sprungpassagen das Bild. Dabei sind sowohl der “Vergessene” selbst als auch ein Lavasee Euer Feind. Leider ist in diesen Teilen des Spiels manchmal nicht ersichtlich, wo Ihr weiterkraxeln könnt. So sterbt Ihr einige Bildschirm-Tode, bevor Ihr schließlich den nächsten sicheren Vorsprung erkannt habt. Liegen auch diese Abschnitte hinter Euch, geht es schließlich in die finale Konfrontation mit dem “Vergessenen” selbst. In zwei Phasen tretet Ihr gegeneinander an, wobei letztere qualitativ leider ziemlich abfällt: Teilweise ungenaue Kollisionsabfrage und einige unfaire Treffer sorgen für Frustmomente während der Auseinandersetzung. Insgesamt erwarten Euch mit dem zweiten DLC weitere 90 Minuten Spielzeit. Auch hier dürft Ihr Euch über neue Erfolge und Trophäen freuen, müsst allerdings auf Sammelbares innerhalb der Level verzichten.
+ Grafik und Sound halten Niveau des Hauptspiels
+ Abwechslung durch Laura
+ Geschicklichkeitspassagen in Reverie
– Trial & Error-Passagen in Resurrection
– finaler Bosskampf kann sehr nerven
– zu geringe Spielzeit
Sascha Göddenhoff meint: Castlevania: Lords of Shadow war für mich eine einzige Enttäuschung. Daher ging ich mit einer gehörigen Portion Skepsis an die beiden Zusatzinhalte. Gerade Reverie hat mich dabei positiv überrascht: Der verstärkte Einsatz von Geschicklichkeits-Elementen sowie Rätseln bietet eine angenehme Abwechslung zum teils wüsten Gekloppe des Hauptspiels. Resurrection jedoch missfällt mir wieder gründlich: Trial&Error-Passagen sowie ein zweistündiger Frust-Marathon gegen die zweite Form des “Vergessenen” sorgen bei mir nicht gerade für Glücksmomente. Insgesamt kritisiere ich aber vor allem den Preis: je 10 Euro für zusammen knapp drei Stunden Spielzeit sind völlig überteuert, zumal der Wiederspielwert gering ausfällt und die beiden Inhalte storytechnisch nur zusammen Sinn ergeben. Beinharte Fans greifen darum zu, alle anderen sparen sich das Geld für diese etwas blutleere DLC-Kost.
Spielerisch durchwachsene Episoden, die angesichts des hohen Preises einfach zu kurz ausfallen.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Oh mann, ich will das Spiel seid 2 Monaten anfangen und komme nicht dazu. Naja, vielleicht zu Weihnachten.^^
Ich schließe mich dem transparenten Kubus und erwähne nur, das in der Maniac das Spiel mit 81% bewertet wurde!
Bitte verzeiht, wenn ich falsch liege, aber wird das GOTY-Prädikat nicht nur einem Spiel pro Jahr zugesprochen? Das war doch bestimmt nicht CLoS – zumal das Spiel ja bereits 2010 erschien.
Also wenn ich schon vom Autor lese “”Das Spiel war eine einzige Enttäuschung”” – ist ja sehr objektiv !Ich fand LoS ein grandioses Spiel, und meiner Meinung nach endlich ein perfektes 3D Castlevania. Gut, ich kenne nur den ersten DLC, aber dieser war super, alleine das Schach Rätsel gehört mit zu den härtesten Rätseln der Spiele-Neuzeit. Aber zum Glück mache ich mir selber ein Bild davon und verlasse mich nicht auf so einen halbgaren Test von einem unbekannten Autor.
@ hnh4u: Denk da genauso wie du. Ich warte einfach mal ab und hoffe, dass ne GOTY-Version mit den DLCs rauskommt. 🙂
Ich wollt mir das Spiel auch noch zulegen, aber eine GOTY Edition ist doch bestimmt schon in der Pipeline!?
Wollt ich mir eigentlich erst holen, aber jetzt mit den ganzen DLCs warte ich lieber noch,
Fand die Demo abgesehen vom hohen Schwierigkeitsgrad eigentlich ganz gut.Vielleicht kommt ja mal eine GOTY Edition.Der DLC kommt natürlich viel zu spät, das Spiel ist schließlich seit neun Monaten im Handel.