
Meinung & Wertung
Ingo Zaborowski meint: Das erste Mega-Drive-Castlevania wagt kaum einen Schritt ins Neuland: Anhänger der Serie kennen viele Schauplätze, die Extras und auch die Macken: Die Helden bewegen sich etwas hölzern, außerdem ist die in dunklen Farben gehaltene Grafik nicht immer überzeugend. Da aber die meisten Mega-Drive-Besitzer noch nie ein Castlevania gespielt haben, dürfen sich Freunde von konservativen Jump´n´Runs auf eine willkommene Abwechslung freuen. The New Generation bricht zwar keine Originalitäts- und Geschwindigkeitsrekorde, kann aber trotz einiger Längen und Schwächen im Spielablauf überzeugen: Technisch beeindruckende und phasenweise brillante Levels wie die Turmsequenz sowie einige Endgegner sind allein das Spielen wert, grafisch und spielerisch weicht das Gruselabenteuer erfreulich von Knuddel-Jump´n´Runs ab.
Martin Gaksch meint: Mega-Drive-Besitzer dürfen ihrer Software-Kollektion ein weiteres Stück Videospielgeschichte anfügen. Castlevania gehört zum Videospieler wie das Joypad zur Konsole. The New Generation mischt geschickt bekannte Geisterschloß-Szenarien mit dezenter Innovation, bietet altgediente Feinde, Seite an Seite mit frischen Monster-Horden. Castlevania-Fans finden sich spontan zurecht, alle anderen werden Tugenden wie Abwechslung, gelegentliche Special-FX und faire Level-Gestaltung binnen kurzer Zeit schätzen lernen. Und trotzdem: Der letze Pfiff fehlt. Das Quentchen Genialität, das Konami-Spiele in der Regel auszeichnet, will mir in New Generation nicht auffallen. Routiniert spiele ich Abschnitt für Abschnitt, freue mich über ausgedehnte Levels und schmucke Endgegner aber zum Ausflippen bringen mich weder Grafik (gut bis sehr gut) noch Musik (solide).
Gruseliges Jump´n´Run-Abenteuer mit Ecken und Kanten, aber auch einigen brillanten Passagen.
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Sehr spät aber dafür mit einer Hammer Optik bringt Konami Castlevania für die 16 Bit Kiste:-)