Chaos Break – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Leider etwas spät: Das Schicksal des PAL-Spielers… Während Chaos Break schon vor zwei Jahren in japanischen Spieleläden stand, kann sich der einheimische PSone-Nutzer erst jetzt mit den schleimigen Alien-Mutationen anlegen. So sind zwar Design und Spielprinzip von Chaos Break auch heute noch eine Runde wert, technisch ist Taitos Survival-Horror – Ausflug aber überholt. Grobes Ruckeln in komplexen Räumen und zahlreiche Polygonfehler wie Clipping und Texturverzerrung versetzen Ästheten in Angst und Schrecken. Doch habt Ihr Euch erstmal an diese Schwächen gewöhnt, bekommt Ihr ein spannendes Abenteuer mit ordentlichem Action-Einschlag geboten. Dank großzügiger Munitionsverteilung könnt Ihr meist sorglos um Euch ballern, im direkten Nahkampf kommt zuweilen echtes Beat’em-Up-Feeling auf. Die PAL-Anpassung ist durchaus gelungen: Die verhassten Balken sind nicht besonders groß, die englische Sprachausgabe geht in Ordnung. Die zuschaltbaren deutschen Untertitel lassen kaum eine Frage offen. Wenn Ihr eine PS2 besitzt, solltet Ihr Chaos Break unbedingt mit eingeschaltetem Filtering spielen – dann sieht´s gleich eine ganze Ecke besser aus.

Gut spielbares Adventure mit hohem Action-Anteil und einigen grafischen Schwächen.

Singleplayer71
Multiplayer
Grafik
Sound
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3 Kommentare
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T3qUiLLa
8. September 2020 18:49

hab es damals aus der örtlichen videothek ausgeliehen wegen der animeaufmachung und fand es seiner zeit ganz ok. wem resi seiner zeit zu langsam und gruselig war, hätte hier eine nette alternative gefunden.
danke maniacs für den test, das spiel hat ich ganz vergessen.

out
out
8. September 2020 17:50

Habe ich schon ewig ungespielt im Regal stehen. Sollte ich vielleicht mal in meine PS2 legen.

Max Snake
8. September 2020 15:06

Von dem Spiel hab ich nie davon gehört oder Screenshots gesehen. Wissen Lücke wurde somit aufgefüllt.