Circus Electrique – im Test (PS4)

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Die Zen Studios kennt man seit vielen Jahren vor allem für ihre ­Pinball FX-Flipperserie, die bis vor Kurzem stetig mit neuen Tischen versorgt wurde, sich jetzt aber durch neue Preisstrukturen und durchwachsenes Service-Konzept zu verzetteln droht. Gelegentlich werkelt das Team aber auch an Titeln, die so gar nichts mit Metallkugeln und High Scores zu tun haben und deutlich komplexere Kost liefern: 2019 überzeugte ­Operencia: The Stolen Sun als hochkarätiger Dungeon-Crawler-Vertreter und nun fusioniert ­Circus Electrique ­Rundenkämpfe und Clowns.

In einer Steampunk-Variante des viktorianischen Londons im späten 19. Jahrhundert besucht Ihr als Reporterin den Zirkus Eures Onkels, als plötzlich Teile der Bevölkerung zu gewalttätigen Mördern werden – der Ursache dafür gilt es auf den Grund zu gehen! Unterstützt werdet Ihr von den Schaustellern, die für Euch in die obligatorischen Gefechte ziehen, die sich mehr als eine Scheibe vom lovecraftigen Roguelike Darkest Dungeon abschneiden: Gekämpft wird rundenweise und menübasiert mit bis zu vier Teilnehmern pro Seite. Neben allerlei Skills, Perks und Charakterwerten (15 verschiedene Klassen schaltet Ihr im Lauf der Zeit frei) spielen dabei etwa auch die ”Hingabe” (eine Art Formkurve) sowie die genaue Positionierung der einzelnen Figuren eine gewichtige Rolle – und stirbt jemand, ist er unwiederbringlich verloren.

Nicht ganz so komplex ist die andere Facette des Circus ­Electrique: Den baut Ihr simartig immer weiter aus und organisiert jeden Tag eine Vorstellung, bei der unter anderem die Beziehungen der Schausteller untereinander beachtet werden müssen, um so Einnahmen und Ansehen bei der Bevölkerung zu steigern oder neues Personal zu gewinnen.

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