Conflict: Desert Storm – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Nach anfänglicher Skepsis hat mich der virtuelle Wüstensturm in seinen Bann gezogen. Ist nämlich erstmal mit der komplexen (aber augeklügelten) Steu­erung Freundschaft geschlossen, fesseln Euch die 15 abwechslungsreichen Einsätze gnadenlos ans Pad. Zu Beginn kommt Ihr noch mit blindwütigem Geballer weiter, später ist Köpf­chen gefragt. Nur wer vorsichtig und sinnvoll die Fähigkeiten seines Teams einsetzt, hat gegen übermächtige Panzer und hinterlistige Sniper eine Chan­ce. Ein besonderes Lob geht an die ausgeschlafene KI der CPU-Kol­le­gen, die Euch mehr als einmal das Digi-Leben retten werden. Denn simpel ist der Wüsten­krieg nicht: Selbst auf der niedrigsten Schwie­rigkeitsstufe dür­f­ten un­ge­­dul­dige Naturen mehrere Anläufe brauchen, bis sie die richtige Stra­tegie für einen Auftrag gefunden haben, zumal zwei Speicher­mög­lich­kei­ten je Einsatz etwas geizig ausfallen. Inhaltlich unterscheidet sich die PS2-Fas­sung nur durch den abgespeckten Mehrspieler­modus und ruck­ligere Optik vom Xbox-Pendant. Wer mit der heiklen Thematik kein Pro­­blem hat, den erwartet ein haariger, aber ungeheuer motivierender Taktik-Shooter.

Hochspannung in der Wüste: Anspruchsvolle Kriegsaction mit Taktik­einschlag – recht schwer, aber hoch motivierend!

Singleplayer83
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