
Meinung & Wertung
Kai Schmidt meint: Wie bei Silksong täuscht auch bei Constance das niedliche Design: Wer die Finger-Controller-Koordination nicht meistert, sieht schon bald kein Land mehr. Davon abgesehen gefällt mir das Spiel wirklich gut. Die Suche nach Möglichkeiten, Hindernisse zu überwinden oder offensichtlich noch verwehrte Mechaniken wie die Ankerpunkte zu nutzen, motiviert. Sehr schön ist dabei das Foto-Feature, das ähnlich wie ein bunter Pin auf der Übersichtskarte funktioniert, mir aber direkt zeigt, was ich in dem jeweiligen Raum interessant fand. Ansonsten flutscht das Spiel wunderbar. Die Steuerung ist präzise genug, dass die mitunter unmöglich anmutenden Hüpfpassagen mit etwas Einarbeitung doch immer schaffbar sind. Nur die obskure Story um die von Burn-out und Depressionen geplagte Constance, die sich in die Traumwelt des Spiels flüchtet, wirkt etwas aufgesetzt. Die nach Bosskämpfen eingespielten Sequenzen zeigen etwa Constances Arbeits-PC und eine Unterhaltung mit ihrem Chef, der immer mehr von ihr einfordert. Warum konnte man sich nicht einfach auf ein Abenteuer in der Zeichentrickwelt beschränken?
Schönes Metroidvania-Gehüpfe im ”Silksong”-Stil, das zugänglicher, aber auch etwas kurz geraten ist.
| Singleplayer | ![]() | 84 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










