
Meinung
Steffen Heller meint: Das Wort ”Fokus” scheinen die Entwickler nicht zu kennen. Man spürt, dass die Macher alles ins Spiel gepresst haben, was in den letzten zehn Jahren in anderen Open-World-Spielen funktioniert hat. Auch wenn man dem Questdesign ab und an seine MMO-Wurzeln anmerkt, steckt hier ein vollwertiges Solo-Erlebnis drin, dessen Möglichkeiten und Geheimnisse ich selbst nach Abschluss der Kampagne noch längst nicht ausgeschöpft habe. Die Steuerung mag mitunter überladen sein und viel zu oft hüpfe ich sinnlos umher, statt Gegenstände einzusammeln oder Menschen zu grüßen. Aber selten habe ich mich in einer so schicken Spielwelt so frei gefühlt in meiner Erkundung, dem Move-Repertoire oder den Beschäftigungen, denen ich nachgehen will. Im Detail lässt sich zwar vieles kritisieren, doch das kann ich diesem Umfangmonster locker verzeihen.








