Cruis’n World – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Die Cruiser greifen bei ihrem simplen Ausflug tief in die Kli­schee-Motten­kiste, doch hinter donnernden Sowjet-Kampf­jets, australischen Känguruhs und Burn­outs lauert ein primitives Fahrkon­zept. Das Renn­spiel wird mit Vollgas­fahren und Auswei­chen auf das Niveau von 1988 zu­rück­geworfen – das ist zwar kurzzeitig unterhaltsam, birgt aber kaum Anreiz für längere Fahrten. Wäh­rend der stets flüssigen, aber langsamen Spazierfahrt durch die Pop-Up-Szenarios nervt die nicht nachvollziehbare Gegner-Geschwin­dig­keit: In Eurer anfangs lahmen Krücke werdet Ihr trotz Vollgas (!) von CPU-Cor­vettes überholt und habt kaum Chan­cen, diese mit Geschick wieder einzuholen. Mir hat’s einige Stun­den Spaß gemacht, doch der Automat war spannender.

Pop-Up-Rennen um die Welt: Geruhsame Cartoon-Spazierfahrt, die durch grafische Ab­wechslung, nicht durch Finesse unterhält.

Singleplayer65
Multiplayer
Grafik
Sound
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