Daytona USA 2001 – im Klassik-Test (DC)

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Meinung & Wertung

Oliver Schultes meint: Daytona USA-Fans mussten sich lange gedulden, erst knapp sieben Jahre nach dem Debüt des Spielhallen-Automaten hat’s mit der perfekten Konvertierung für ein Sega-Heim­sys­tem geklappt. Vor allem die superflüssige, hochauflösende Optik mit uneingeschränkter Fernsicht hat mich gehörig beeindruckt: 40 schmucke Fahrzeuge rauschen mit einer Höllen­geschwindigkeit über die weitläufigen Pisten – da kommt pures Arcade-Feeling auf! Dass das Stock-Car-Spektakel die visuelle Brillanz eines Metropolis Street Racer (in puncto Texturen und Details) nicht ganz erreicht, kann ich leicht verschmerzen: Im Ausgleich bekomme ich ein erheblich intensiveres Rennerlebnis. Kom­plettiert wird der hervorragende Gesamteindruck durch den genialen Zwei­spieler-Modus, der alle anderen Konkurrenten vor Neid erblassen lässt. Leider habt Ihr den Racer relativ schnell durchgezockt und alles gesehen – die Lang­zeitmotivation eines ”Gran Turismo” dürft Ihr nicht erwarten. Und lasst Euch von der anfangs ungewöhnlich sensiblen Steuerung nicht abschrecken: Dayto­na USA 2001 ist nach einer gewissen Eingewöhnungsphase die perfekte Rennunterhaltung für zwischen­durch!

Exzellente Arcade-Raserei mit fehlerfreier
Op­tik und perfektem Driftverhalten. Zum Über­flieger fehlt nur etwas mehr Umfang.

Singleplayer86
Multiplayer
Grafik
Sound
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Saldek
28. Juni 2020 10:49

Finde ich gar nicht. Strecken wie Dinosour Canyon oder Desert City sind für mich kult, die Ovale holen mich dagegen spielerisch nicht so ab, obwohl ich den Dome in Daytona 2 ziemlich cool finde. Die schlimmste Strecke in der Daytona USA Historie ist klar das überdrehte Joypolis.

genpei tomate
26. Juni 2020 21:34

Für mich, der unzähligen Runden auf dem Oval des originals Automat gezockt hat, die Saturn Version Day-one gekauft hat ( als teurer Import…) und hassen-gelernt hat ( weil technisch miserabel!) und die DC Fassung zwar begrüßt hat, aber laaange darauf warten musste , gilt:
Daytona steht und fällt bei mir nur mit der Oval strecke, die anderen haben mich nie gepackt ( auch bei teil 2, das bis heute auf eine home Veröffentlichung wartet, ist es so) von daher geht für mich nichts über “Arcade Perfekt”, heißt, das Original finde ich nach wie vor unschlagbar!
Dei DC Version ist trotzdem eine feine Sache.

Saldek
26. Juni 2020 20:44

Für mich das beste Daytona, obwohl ich Daytona eigentlich immer mit der C.C.E Version auf Saturn verbinde. Aber von 2001 würde ich gerne ein Remaster auf Switch sehen.

25. Juni 2020 11:18

Den Automat damals immer gesuchtet (erste Berührung mit Force Feedback, war für mich ein richtiger Mindfuck :D)
Mit den Heimversionen wurde ich irgendwie aber nie warm.

MadMacs
25. Juni 2020 10:59

Das hatte ich ausgiebig gezockt, wenn auch nicht so oft wie die Saturn Version.

25. Juni 2020 5:41

Wo bleibt die Switch-Version?

JACK POINT
25. Juni 2020 4:15

@zack1978
Ich habs nie gespielt, aber hättest Du jetzt gefragt, wo die Switch-Version bleibt, wär ich diesmal absolut einverstanden.

24. Juni 2020 16:10

Ich habe es damals auch gerne gespielt, aber den Erstling für den Saturn fand ich irgendwie zugänglicher und spaßiger.

Little Mac
24. Juni 2020 15:50

Man musste die Sensibilität der Lenkung schon auf unterste Stufe stellen, damit nicht in jeder Kurve die Wagen ausbrechen. Hatte man sich daran gewöhnt, war es ein Traum.

Mit nem Kumpel nächtelang durchgesuchtet und auch heute immer wieder im DC-Laufwerk.

Mit dem Race-Wheel spielt es sich nochmal deutlich besser. Mag das nicht bei jedem Spiel, aber speziell Daytona und auch 18 Wheeler profitieren vom Lenkrad enorm.

greenwade
24. Juni 2020 15:41

“Exzellente Arcade-Raserei mit fehlerfreier Op­tik und perfektem Driftverhalten.”
genau so hab ich es damals empfunden und in erinnerung behalten.

das war auch das erste rennspiel wo ich WIRKLICH nutzen aus dem analogstick gezogen hab.