
Meinung
Fabiola Günzl meint: 98.164 getötete Zombies, 2.053.438 verdiente PP, 2.704 längste Trefferserie, 2.162.100 Mehrspieler-Punkte, über 72 Stunden Spielzeit… Wie diese Bilanz zeigt, hat mich Dead Rising 4 schon eine ganze Weile im blutverschmierten Griff. Das liegt aber nicht an der bestenfalls mittelmäßigen und zudem mit Clipping-Fehlern behafteten Grafik. Auch die anspruchslose Spielmechanik, die vor allem im Umgang mit Schusswaffen ihre Zähne zeigt, und die oberflächliche Charakterzeichnung bergen nur bedingt Suchtpotenzial. Also, was macht den hohen Fun-Faktor von Dead Rising 4 aus? Ganz einfach: das sinnfreie und sich nicht allzu ernst zu nehmende Gesamtpaket. Das weihnachtliche Klischee-Setting, der stimmige Soundtrack und die herrlich selbstironischen Monologe Eures Alter Egos fügen sich nahtlos in die spaßige Splatter-Action ein. Garniert mit einem intuitiven Skill- und Crafting-System, abgefahrenen Waffen und Klamotten sowie unzähligen Geheimnissen entpuppt sich Dead Rising 4 trotz nicht erwähnenswerten Bosskämpfen als Langzeit-Droge. Probieren erlaubt!









Wie immer ein paar Prozentpunkte zu niedrig, für meinen Geschmack. Durch die Combos, Items und begehbaren Häuser, und ja auch wegen der Brutalität, ein hoch attraktiver Titel. Weiss noch wie ich es zum UK Launchday in Camden London beim Gamestop gekauft habe. Kaum zurück, in zwei Tagen durch. War enttäuschend. Aber dann gings los, immer wieder neu durch, die Stats hochpumpen. Entdecken, Sammeln. Trotzdem war der Vorgänger besser. Etwas düsterer, bessere Fahrzeuge, besserer Coop Mode. Wenn Teil 1 wirklich als Remake kommt, dann alles wieder so machen. Zu Oh Tannenbaum durch Zombies cruisen war irre. Gerade damals, zur Weihnachtszeit.