Dice Legacy – im Test (Switch)

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Seite 1

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Stellt Euch eine Welt vor, die im All schwebt und das Innere eines riesigen Rings belegt – genau, fast so wie bei Halo. Nur dass Ihr dort nicht Aliens wegballert, sondern mit den Resten einer Schiffsflotte strandet und eine neue Existenz aufbaut – genau, ein bisschen wie Die Siedler. Nur dass das Areal in Hexfelder aufgeteilt ist und Ihr Gebäude und andere Hilfsmittel nicht mit herumwuselnden Männchen errichtet oder bedient. Hier wird Eure Bevölkerung durch verschiedene Würfelklassen repräsentiert: Deren sechs Seiten sind von unterschiedlichen Fähigkeiten belegt, von denen Ihr immer nur die aktiv nutzen könnt, die nach einem Wurf oben liegt.

Diese Mixtur ist ungewöhnlich, aber nach (etwas längerer) Eingewöhnung entpuppt sie sich als ebenso reizvoll wie fordernd. Da Ihr eben nicht völlig frei schalten und walten könnt, sondern das Würfelglück eine zwar nicht gewaltige, aber doch relevante Rolle spielt, ist kluge Planung angesagt, zumal noch eine Menge anderer Faktoren beachtet werden müssen. So verstreichen die Jahreszeiten und im Winter sind die Tätigkeiten eingeschränkt (Würfel frieren ein und es wächst kein Getreide), mehr als die ursprüngliche Bauernklasse bekommt Ihr nur durch das Errichten entsprechender Gebäude. Auch der weitere Verlauf der Ringwelt will erkundet werden und nicht zuletzt gibt es ”die Anderen” – die wollen am Ende besiegt werden und attackieren Euch auf allen Schwierigkeitsgraden über ”Pazifist” schon mal aus eigenem Antrieb.

Für gemütliche Existenzgründer ist Dice Legacy darum eher weniger geeignet. Aber wer sich gerne mal mit einer etwas anderen Strategiekost befassen will und einen gewissen Roguelike-Einschlag sowie eine Prise Anspruch nicht scheut, darf ruhig die Würfel rollen lassen.

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