DiRT 3 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Mit DiRT 3 endet eine Ära im Videospiel-Rennsport: In der achten Epsiode geht ­Codemasters’ Offroad-Raserei erstmals ohne Colin McRae im Titel an den Start. Der 2007 bei einem Helikopter­absturz ums Leben ­gekommene Schotte wurde im Vorgänger stilvoll verabschiedet, nun gehen die Blicke nach vorn. Dabei wurden Gimmicks in der Präsentation überraschend stark zurückgefahren, das soll aber nicht weiter stören: Wichtig ist schließlich, was rüberkommt, sobald man im virtuellen Cockpit sitzt – und da fährt das Spiel ganz vorne mit.

Wie gehabt, erwartet Euch ein bunter Mix aus mehreren Offroad-Disziplinen, der für alle Geschmäcker etwas zu bieten hat. Dabei wurden die Traditionalisten ebenso bedacht wie Anhänger spektakulärer PS-Fahrten. Der Anteil klassischer ­Rallye-Etappen, bei denen der Kampf gegen die Uhr im Mittelpunkt steht, fällt in DiRT 3 wieder höher aus und bringt weitere Neuerungen mit sich. So braust Ihr diesmal nach den Anweisungen Eures Co-Piloten nicht nur bei Idealbedingungen über Steppen und durch Wälder: Nachtfahrten gehören jetzt ebenso zum Programm wie verregnete Kurse und Winter-Touren. Altgediente Rallye-Fans erfreuen sich zudem an einem Fahrzeugspektrum, das mehrere Jahrzehnte umfasst: Von den aktuellen Pro-Boliden, mit denen ­Sebastien Loeb um den Titel ringt, über die legendären Gruppe-B-Flitzer bis hin zu Vertretern aus den 1960ern ist ein ansehnliches Sortiment vertreten. Audi Quattro, Opel Manta oder alter Mini? Gibt es alles.

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captain carot
23. September 2026 18:45

Hat bei mir irgendwie so gar nicht gezündet im Gegensatz zu Vorgängern und Nachfolgern. Bei Dirt 3 wollte das Fahrgefühl einfach nicht für mich.

Nach wie vor sehr schade, dass Codemasters jetzt bei EA verschimmeln.

Sanftmut
23. September 2026 16:47

…Aus einer Zeit als Codemasters noch richtig tolle Spiele gemacht hat und Rennspiele im Allgemeinen eine goldene Zeit erlebten.

Habe tatsächlich erst kürzlich nochmal Race Driver GRID durchgespielt und war ein bisschen überrascht wieviel Spaß es auch heute noch macht! Daher werd’ ich mir demnächst auch Dirt 3 nochmal geben.

Heutzutage gibt es gefühlt nur noch Sims die auf Realismus abzielen oder Funracer, dazwischen ist relativ wenig.
Immerhin gibt’s immer mehr Indie-Studios die in die Bresche springen und mir schon seit einigen Jahren einige gute Spiele serviert haben.