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Noch eine Spur actionreicher geht es bei den Trailblazer-Läufen zu, in denen Ihr mit mehr Tempo unterwegs seid und auf einen Beifahrer verzichten müsst. Im ’Head 2 Head’ duelliert Ihr Euch auf Rundkursen mit einem Rivalen, der versetzt startet; außerdem warten mit Rallycross und Landrush rabiate Wettrennen, bei denen sich bis zu acht Standard-Rallyewagen bzw. Trucks oder Buggys um den Sieg streiten. All diese Spielmodi haben sich im Vergleich zum Vorgänger nicht großartig verändert, was auch nicht nötig ist: Dank eines Fahrverhaltens, das geschickt eine Prise Arcade-Einschlag mit fahrerischem Anspruch vereint, machen die Rennen jede Menge Laune. Fahrfehler lassen sich dabei verschmerzen: Auch diesmal dürft Ihr das Geschehen jederzeit anhalten und ein Stück zurückspulen, um vor dem Malheur wieder einzusteigen – allerdings nur begrenzt oft, was unkonzentriertem Rowdy-Rasen einen Riegel vorschiebt.
Ganz anders gibt sich die einzige neue Disziplin im Bunde: Beim Gymkhana (siehe Kasten links) dreht sich alles darum, Euer Fahrzeug möglichst stilvoll und spektakulär in dafür angelegten Arealen zu bewegen. Dazu zählen flotte Drifts, Sprünge über Rampen und das hemmungslose Zerbröseln von Styropor-Aufstellern ebenso wie möglichst flüssige Spins an eng abgegrenzten Stellen und klassische Donuts, mit denen Ihr um allerlei Objekte herumwirbelt. Dank einer kurzen Schulung mit Ken Block habt Ihr die Feinheiten schnell intus, doch um richtig hohe Punktzahlen einzufahren, ist ordentlich Übung und eine gute Kenntnis der Hindernisanordnung nötig: Nur wer sein Vehikel im Griff hat und einen Trick an den anderen reiht, hält den Multiplikator am Laufen. Besonders fantasievoll haben sich die Kursdesigner im britischen Battersea-Park ausgetobt, wo Ihr neben dem normalen Wettbewerb auch auf Erkundungstour gehen könnt: Rund 80 Miniaufgaben warten auf ihre Erfüllung und reichen vom Absolvieren besonders gewagter Sprünge über Spins an versteckten Stellen oder Donuts durch enge Röhren und um Baumaschinen herum bis zum Aufspüren von Symbolen – als Beigabe durchaus unterhaltsam und selbst für Rennsport-Puristen interessant.











…Aus einer Zeit als Codemasters noch richtig tolle Spiele gemacht hat und Rennspiele im Allgemeinen eine goldene Zeit erlebten.
Habe tatsächlich erst kürzlich nochmal Race Driver GRID durchgespielt und war ein bisschen überrascht wieviel Spaß es auch heute noch macht! Daher werd’ ich mir demnächst auch Dirt 3 nochmal geben.
Heutzutage gibt es gefühlt nur noch Sims die auf Realismus abzielen oder Funracer, dazwischen ist relativ wenig.
Immerhin gibt’s immer mehr Indie-Studios die in die Bresche springen und mir schon seit einigen Jahren einige gute Spiele serviert haben.