Disney Illusion Island – im Test (Switch)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Inszenatorisch kann man an Disney ­Illusion Island nicht viel aussetzen: Das etwas abstrakt angehauchte Design der Hauptfiguren passt gut zu den bunten Kulissen, die unaufdringliche Soundkulisse trägt ihren Teil zum gelungenen Gesamtbild bei. Die Rahmenhandlung und gerade Donalds Dialoge lassen auch ältere Semester schmunzeln und über manch andere Einfallslosigkeit hinwegsehen. Denn spielerisch ist Illusion Island solide und unterhaltsam, aber sehr darauf bedacht, nur nicht ungewöhnlich oder originell zu sein: Hier bekommt Ihr handwerklich saubere 2D-Metroidvania-Kost mit einer kräftigen Portion Sammelaufgaben, die Euch gerne von einem Ende der Karte zum anderen schicken. Dass genretypische Fähigkeiten nach und nach aufgespürt werden, streckt das Abenteuer ebenso wie obligatorische Barrieren, wo dann wieder erst Schlüssel gesucht werden müssen. Dass der Multiplayer-Aspekt auch eher in Richtung ”begleitetes Spielen” geht als irgendwelche frischen Ideen einbringt, überrascht da kaum. Letztlich ist Illusion Island ein sympathisches Abenteuer, das seine Aufgabe routiniert erledigt – mehr nicht.

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Max Snake
21. Oktober 2023 2:48

Eltern mit Ihren Kinder werden Spaß haben.